Google stellt Chrome OS vor
Die Spannung steigt: Am morgigen Donnerstag will Google einen »umfassenden Einblick« in sein Betriebssystem Chrome OS geben.

An (US-) Pressevertreter hat Google dieser Tage eine Einladung verschickt: Es geht um die erste offizielle Vorstellung des bereits im Sommer angekündigten Betriebssystems Chrome OS (siehe »Chrome OS auf Millionen von Computern«). Demonstriert wird Chrome OS laut Techcrunch in Googles Hauptsitz im kalifornischen Mountain View. Und zwar von Sundar Pichai, dem Vizepräsidenten des Google-Produktmanagements und dem Chrome-OS-Engineering-Director Matthew Papakipos.
Einen »umfassenden Überblick« will Google zu Chrome OS verschaffen. Geplant sind Demos und natürlich die Erläuterung technischer Hintergründe. Chrome OS wird auf Linux basieren und ist wohl zuallererst als Betriebssystem für Netbooks konzipiert. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass – falls Google ein lauffähiges Betriebssystem vorstellt – Chrome OS nur auf einigen wenigen Netbooks arbeiten wird, da es bei der Unterstützung von Treibern noch mangelt.
Ganz genau hinsehen werden die Anbieter bestehender Betriebssysteme, vor allem Platzhirsch Microsoft, dem Google mit Chrome OS Marktanteile wegnehmen will (siehe »ChromeOS auf Millionen von Computern«). Microsoft hielt mit seiner Meinung zu Googles Vorstoß in Redmonds Kerngeschäft nicht lange hinterm Berg: »Wir brauchen kein neues Betriebssystem; es genügt, eines zu haben«, meldete sich Microsoft-CEO Steve Ballmer zu Wort. Und Bill Gates zeigte sich »überrascht, dass sich die Leute aufführen, als gäbe es etwas Neues«.
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Na was ist denn los Microsoft?
Warum so unsportlich, die haben doch nicht etwa Angst vor weiterer Konkurrenz?
Und wieso haben wir "ein" Betriebsystem?
Oder meinen die das deutlich ältere Unix und zählen ihren eigenen Kram nicht? :-D
Ausserdem ist Google Chrome kein neues Betriebsystem sondern ein neues Linux-Derivat, mit teilweise neuer Benutzeroberfläche.
Ich glaube kaum, dass ChromeOS Microsoft Anteile wegnehmen wird. Ich glaube eher, dass ChromeOS zu Lasten von Ubuntu gehen wird.
@shodan

denk ich auch. Ich sag jetzt nicht, das Linux nur für Geeks ist.
Für den "Otto-Normal-Verbraucher" der nicht aufs spielen aus ist mit ein bischen Einarbeitung genau so gut wie ein Windows und dabei niedrig im Verbrauch (CPU / Ram).
Aber wenn man ehrlich ist, sieht Linux immer noch aus wie Windows95 und das war auch niedrig im Verbrauch
Ich denk auch dass wenn Google wirklich ein so tolles OS hinstellt erst Mal der Linux Markt sich kanibalisiert! :-(
Ja ne is klar...hast du in den letzten Jahren mal Linux gesehen?
Google ist auf dem Vormarsch. Da führt kein Weg dran vorbei.
Wenn die das nur mit den Spielen hinbekommen.
Würde ich zu linux wechseln.
@shodandenk ich auch. Ich sag jetzt nicht, das Linux nur für Geeks ist.Für den "Otto-Normal-Verbraucher" der nicht aufs spielen aus ist mit ein bischen Einarbeitung genau so gut wie ein Windows und dabei niedrig im Verbrauch (CPU / Ram). Aber wenn man ehrlich ist, sieht Linux immer noch aus wie Windows95 und das war auch niedrig im Verbrauch
Hu? Also Gnome und KDE sehen alles andere aus wie Win95 ... Wer ein wenig dran rumspielt bekommt nen look wo Aero auch nach nix ausschaut.
Das Problem an Linux und spielen ist MS mit Direct3D - würden entwickler auch auf OpenGL setzen und idiotische Kopier- & Hackschutzsysteme bei Seite lassen (ganz ehrlich, bringen tun die eh nix) wäre vieles einfacher. Letztlich fehlen dann auch nur bessere Treiber aber irgendwer muss ja mal den Anfang machen damit andere nachziehen. So ist es ja kein Wunder das der Markt zu klein wäre - ich denke mit besserer Softwareunterstützung (sowohl Treiber als auch Games und Programme) würden sehr viele zu einem Linuxsystem wechseln.
Und ja für den normalen PC Nutzer (Office, Internet & Co) ist ein Buntu ausreichend in jeder Hinsicht wobei ich da ebenfalls Mint empfehle wegen der bereits installierten Mediacodecs.
Da einige Firmen ja bereits Support zugesichert haben kann ich Chrome OS nur als günstige Entwicklung betrachten, andere Linuxsysteme werden da auch was von haben ganz klar.
Wenn es von ChromeOs ein IronOS gibt würde ich es doch gerne einmal ausprobieren.
Aber das originale von google?
Ne danke da brauche ich ja einen I7 weil die Spionageprogramme soviel Ressourcen benötigen, habe eigentlich nicht vor mich als Gläserner Konsument, Marktforscher und weiß der Teufel noch für google zu betätigen.
Ich gehe davon aus, dass alles was ich an meinem PC mache irgendwie von irgendjemandem bemerkt wird, (da ich 90% der Zeit irgendwo mit dem Internet synchronisiere) deshalb ist es mir eigentlich egal ob nun Google meine Daten sammelt! Trotzdem bin ich zufrieden mit meinen Windows XP, Vista und Seven und werde das ChomeOS zwar Mal testen aber das wars dann auch!
Ich werde die Paketverwaltung von Ubuntu vermissen :-(
Aber wenn man ehrlich ist, sieht Linux immer noch aus wie Windows95 und das war auch niedrig im Verbrauch
*hust* Stimmt beides so nicht. Installier dir mal die neueste Ubuntu, und lass Compiz als Fenstermanager(addon) ran....dann folgen 2 Dinge:
1.) Du möchtest nie wieder mit Windows arbeiten, weil Compiz einfach geniale Effekte hat, mit denen Windows nicht mitkommt (3D-Desktop im Würfeldesign, per Maus rotierbar, Transparente Fenster, Alt-Tabbing mit Voransicht, das ähnlich aufgebaut ist wie das Menü von Tomb Raider 2, etc....
2.) Du wirst nie wieder sagen, dass Linux ressourcenschonend ist.....
Ich werde die Paketverwaltung von Ubuntu vermissen :-(
Lol? :-) Ich bin zwar ein bisschen pessimistisch für die vielen versch. Linuxdistributionen aber Debian, Ubuntu und Gentoo werden glaub ich nicht so schnell tot zu kriegen sein! :-)
*hust* Stimmt beides so nicht. Installier dir mal die neueste Ubuntu, und lass Compiz als Fenstermanager(addon) ran....dann folgen 2 Dinge:1.) Du möchtest nie wieder mit Windows arbeiten, weil Compiz einfach geniale Effekte hat, mit denen Windows nicht mitkommt (3D-Desktop im Würfeldesign, per Maus rotierbar, Transparente Fenster, Alt-Tabbing mit Voransicht, das ähnlich aufgebaut ist wie das Menü von Tomb Raider 2, etc....2.) Du wirst nie wieder sagen, dass Linux ressourcenschonend ist.....
/signed
und 3.) wirst du nach einiger Zeit compiz wieder ausschalten und nur noch einschalten wenn du irgendwen zu Ubuntu umswitchen willst oder wenn du jemanden beindrucken willst :-P
Nichts gegen Linux, aber es ist nunmal kein OS für Gelegenheitsanwender, aber ein Großteil der PC Benutzer ist genau das. Trotz vielfältiger Distributionen überfordern oft Installation, Konfiguration und Bedienung die meisten Anwender - spätestens dann, wenn man Config Dateien manuell bearbeiten muss, mit DOS Befehlen zu jonglieren hat und dazu noch Treiber fehlen bzw. keine volle Hardware-Unterstützung bieten klinken sich viele entnervt aus.
Sicher stellt es eine gute, individualisierbare Alternative dar, aber man muss sich dazu gut mit seiner Hardware auskennen und sich einarbeiten - mehr als der normale "Point and Click" User dazu bereit ist.
Googles Chrome könnte genau da ansetzen.
Ich arbeite seit Jahren beruflich mit Linux und finde dieses System auch nicht schlecht.
Für die Wartung und den Betrieb unserer Serversoftware unschlagbar.
Aber ehrlich, zu Hause auf meinem normalen PC/Notebook??
Niemals. Hier ist Windows einfach deutlich einfacher.
Warum?
Kein Ärger mit irgendwelchen Treibern (in der Regel). Windows wird grundsätzlich unterstützt, bei Linux ist es nicht immer garantiert.
Software, fast alle Tools ich ich brauche gibt es für Windows, Setup.exe klicken, warten, fertig.
Ob es Programme die ich wünsche auch für Linux gibt ist oft fraglich, auch wenn es hier zugegebenermaßen ein reichhaltiges Angebot gibt.
Unter Linux immer die Frage, welche Distribution, muss ich vielleicht selber den Kompiler anwerfen um die gewünschte Software ans fliegen zu bekommen?
Bei Linux verderben die ganzen Distributionen die es gibt eine Menge. Es gibt nicht DAS Linux.
Ich will privat einfache ein funktionsfähiges System für das ich alles an Software und Treibern bekomme und das ohne irgendwelche Probleme.
Kurz: Beide Systeme haben für mich ihre Daseinsberechtigung, aber auf dem "HomePC" doch bitte Windows(7)
Was für ein Spruch vom lieben Herrn Gates... Microsoft führt sich doch seit 10 Jahren so auf, als gäbe es etwas Neues, dabei ist es nicht so.
WinXP = Win2000 + Service Packs
WinVista = WinXP + aufgemotze Oberfläche + DX10
Win7 = WinVista + Service Packs + 2 neue Gimmicks
Ich sehe seit 10 Jahren keinen echten Fortschritt bei MS-Betriebssystemen.
Zu viele Distributionen, zu wenig Komfort.
Ich wollte vor einiger Zeit Bankix probieren: am Anfang wollte das System, dass ich irgendwelche Angaben über meine Tastatur mache, was allerdings nicht möglich war weil meine USB-Tastatur nicht erkannt war. 2 Sekunden später habe ich die DVD rausgeschmissen und basta. Es kann nicht sein, dass ich meine alte PS2 Tastatur im Keller suchen muss nur um eine Live CD starten zu können.
Was hilft mir eine sehr schöne und moderne Oberfläche wenn ich immer wieder Sachen in die Kommando-Zeile eintippen muss, weil die GUIs nicht bis am Ende gedacht worden sind?!
Ganz zu schweigen von den Installationsdateien die nicht mit alle Linux Distris kompatibel sind.
Bei Linux sind nicht die halb-transparenten Menüs die Win-ähnlich funktionieren müssen sondern die Ergonomie.
Ich denk auch dass wenn Google wirklich ein so tolles OS hinstellt erst Mal der Linux Markt sich kanibalisiert! :-(
In der Linux-Welt kocht sowieso jeder seines eigenes Süppchen.
Hoffentlich kommen endlich einige Profis und zeigen wie es gehen kann. Auch wenn hinterher das Betriebssystem etwas kostet, oder man mit Werbung belästigt wird.
Für Online-Banking benutze ich Mandriva (und niemals Win). Ich habe Suse, RedHat/Fedora und Debian-Derivate wie Knoppix probiert. Von allen hat mich aber Mandriva überzeugt. Ich probiere natürlich auch ChromeOS, sobald ich das in die Hände kriege.
Leider wird das Chrome OS auch wieder so ein Schrott wie alle Mainstream-OS vor ihm.
Wann kommt endlich mal ein OS, was die x86-Architektur voll ausreizt und die Probleme mit Treibern von Drittanbietern, die das ganze OS zum Absturz bringen können (BSOD) beseitigt.
x86 kennt 4 "Ringe", von denen aktuelle OS leider nur 2 nutzen, einer für Kernel-Space und einer für User-Space. Die Treiber alle schön im Kernel-Space. Ein kleines Problem in irgendeinem popeligen Treiber --> Komplettabsturz. Würde man die zwei brachliegenden Ringe noch mit benutzen, dann könnten die Drecks-Treiber alle in einem eigenen Ring laufen und nach einem Absturz einfach neu gestartet werden - das OS läuft einfach weiter ohne an "Stabilität" zu verlieren.
Windows, Linux - alles Dreck: Performance geht über Stabilität. Wollen wir User das wirklich so?
@tkoerbs
Prinzipiell hast du Recht.
Auf der anderen Seite hebe ich seit Monaten auf meinem WinXP Rechner kein blue screen mehr gesehen. Ich würde sagen, es läuft einigermaßen stabil. Vielleicht nicht so schnell wie es laufen könnte aber ich selbst habe kein Problem damit.
Da wir jetzt auch über Stabilität reden, würde ich gerne erfahren was für Betriebssysteme in der Luftfahrt/Raumfahrt verwendet werden und ob diese die anderen 2 "Ringe" benutzen. Ich meine, wenn es unbedingt stabil laufen muss, dann bestimmt in diese Branche.
@tkoerbsPrinzipiell hast du Recht.Auf der anderen Seite hebe ich seit Monaten auf meinem WinXP Rechner kein blue screen mehr gesehen. Ich würde sagen, es läuft einigermaßen stabil. Vielleicht nicht so schnell wie es laufen könnte aber ich selbst habe kein Problem damit.Da wir jetzt auch über Stabilität reden, würde ich gerne erfahren was für Betriebssysteme in der Luftfahrt/Raumfahrt verwendet werden und ob diese die anderen 2 "Ringe" benutzen. Ich meine, wenn es unbedingt stabil laufen muss, dann bestimmt in diese Branche.
Dann wäre das hier dein perfektes OS: http://de.wikipedia.org/wiki/Singularity
Liebes THG ihr seit wohl ein bisschen Langsam?
Wo bleiben Screenshots, nähere Beschreibung usw. ? Sogar 20min.ch eine NICHT-IT Zeitung hat einen ausführlichen Bericht über Chrome-OS drinn und bei Apple berichtet Ihr auch immer schnellst möglich über jeden Huster!