Google kündigt Chrome OS an
Nach dem Browser »Chrome« kommt »ChromeOS«: Google arbeitet an einem Open-Source-Betriebssystem, das »schlank und schnell« sein soll und auch auf schwacher Hardware läuft.

Das »Chrome Operating System« ist laut Google der Versuch, wie ein modernes Betriebssystem aussehen könnte. Immerhin, so Google, sind aktuelle Betriebssysteme allesamt entwickelt worden, als es das Web noch nicht gegeben hat. In seinem Blog kündigt der Suchmaschinenriese die Software an. Demnach will Google den Source-Code von ChromeOS noch 2009 vorstellen; um die zweite Jahreshälfte 2010 sollen erste Netbooks damit ausgestattet werden.
Laut Sundar Pichai und Linus Upson von Google wird ChromeOS ein minimalistisches Interface bieten. Unter der Oberfläche will jedoch man »zurück zu den Basics« und beispielsweise die Sicherheitsarchitektur komplett neu gestalten. »Anwender sollen sich nicht mit Viren, Malware und Sicherheitsupdates herumschlagen – es [das OS] soll einfach funktionieren«, so Google. Grundsätzlich wird das ChromeOS auf Linux-Kernel-Basis zu x86- wie auch ARM-Systemen kompatibel sein und aus dem Chrome-Browser bestehen. Im Browser selbst laufen auch die Applikationen. Mehr Informationen zu ChromeOS will Google erst im Herbst herausgeben.





Ich wusste es. War ja klar, dass sowas noch kommen muss^^
xD
Irgendwann übernimmt google dann nicht nur die Software Branche sondenr auch die Hardware
in eine virtuelle machine kann man sowas ja mal laufen lassen
oder auf nem schwachen netbook.
Klingt sehr interessant und nach Cloud Computing.
Das war doch nur eine Frage der Zeit. Find ich aber gut, dass da mal neuer Wind reinkommt
Cool dann kann Opera ja wieder klagen ;-)
sieht echt interessant aus! denke auch grade an cloud computing, allerdings wird das mit einem netbook ziemlich kostenspielig wenn man überall per umts sein betriebssystem nutzen würde
wenn ein einfaches Office (offline und mit PDF Unterstützung, vielleicht OpenOffice) und ein Mediaplayer vorhanden werden, wird es eigentlich egal ob man für was anderes cloud computing braucht oder nicht.
Lasst uns mal darüber denken, wie viele Nettop Benutzer die Geräte für was anderes als Office+Media+Internet benutzen.
Hoffentlich wird Chrome OS benutzerfreundlicher als die anderen Linux-Distris bezüglich das Installieren von Programme, Hardwareerkennung/Hardwareunterstützung und Unterstützung von externen Geräte wie Handys, Navis etc.
Nur DANN hat Chrome OS eine echte Chance gegenüber den neuen Win7.
Soll das dann in diese Richtung gehen?
Klick
Mal ansehen, vllt. aber G plant auch nur ein "aufgesetztes" OS auf n Linux, oder habe ich das falsch verstanden?
Zusammenfassend:
Google kündigt eigenes OS an, was aber im Grunde nichts anderes sein wird, als eine Linux-Distribution. Allerdings soweit abgewandelt, daß der User nichts selbst verändern kann (versteckt in "es funktioniert einfach" - mit anderen Worten: Der User hat nichts zu verändern)
Tolle Sache! Nachdem Google mit dem Browser nicht so sonderlich erfolgreich ist und man damit auch nur die "Surf-Daten" ausspioniert, sowie über Google-Mail die Mails mitliest und auswertet(!) möchte Google nun bestimmt noch weiter: Auch die Daten ausspionieren, die nichts mit dem Surfen oder Mails zu tun haben.
Ja, echt super. Mensch, ist das toll und verlockend.
Das kommt genau so wenig auf meinen Rechner, wie irgendeine andere Software von Google. Meine Daten sollen auch meine Daten bleiben. Es ist schon schlimm genug, daß es nur eine wirklich gute Suchmaschine (Google) im Netz gibt.
Zudem finde ich es einfach unverschämt ein Linux zu nehmen und das dann als "eigenes OS" hinzustellen.
Wie man an den bisherigen Kommentaren hier sieht, scheint es aber schonwieder genügend Lemmige zu geben, die Google helfen.
Zusammenfassend:Google kündigt eigenes OS an, was aber im Grunde nichts anderes sein wird, als eine Linux-Distribution. Allerdings soweit abgewandelt, daß der User nichts selbst verändern kann .... Wie man an den bisherigen Kommentaren hier sieht, scheint es aber schonwieder genügend Lemmige zu geben, die Google helfen.
Da hast du allerdings recht aber auf der anderen Seite, der Datenschutz interessiert nicht wirklich die breite Masse (siehe Sozialnetzwerke, die Bilder im Netz ohne Passwort etc.). Wenn das Ding benutzerfreundlich, kompatibel und vor allem billig wird, wird es bestimmt ein Erfolg werden.
Stell dir vor, die Nettops kosten nicht 400€ sondern 250-300. Da kann man bis 400 noch ein UMTS Modem (oder besserer Akku, Bildschirm etc.) einbauen und fertig ist der Verkaufsschlager.
aconst: Netbooks kosten GARANTIERT keine 100Euro weniger, wenn kein Windows darauf installiert wird. Siehe auch die ersten Geräte. In der Regel gab es Windows und Linux Geräte zum gleichen Preis. Der generelle Preisanstieg (die ersten Geräte kosteten ja nur ~299 Euro) folgte dann, da die Leute einfach bereit waren soviel zu bezahlen. Das liegt aber nicht an Windows.
Google könnte den Preis nur drücken, indem sie massiv zahlen. Quersubventionierung wie bei Mobiltelefonen. Die Kosten ja auch nicht wirklich "1Euro".
ChromeOS wird bestimmt einige Neuerungen haben: Das OS braucht einen ständigen Internetzugang mit mindestens 1 MBit Upstream, damit jede Mausbewegung und jeder Tastaturanschlag sowie das Monitorbild und das Bild einer eventuell vorhandenen Webcam zum Google-Server übertragen werden kann. Sound vom Mikro nicht zu vergessen.
also, es klingt nach einer linuxdistribution, welche ausser den von google mitgelieferten programmen keine eigene erklaubt, ausser programme die im browser ausführbar sind.

sprich die idee ist ein abgeschlossenes betriebsystem, dass quasi einen browser als oberfläche hat und in dem web-anwednugen laufen (java etc.). linux wird einzig dafür gebracuht, dass der brauser ein system hat, auf dem er laufen kann.
ansihc ncihts neues, das war ja einer der grundgedanken von java, ausser, dass sie nicht so mutig waren glaich ein ganzes betriebssystem zur ausführung mit zu leifern.
Ich werds mal versuchen...
Also ich meine damit ca. 1 Jahr warten, bis G-OS draussen ist und (wegen offenem Code) ähnlich verschlankt wird wie Iron (die Alternative zum Chrome), dann schaue ich mir jenen kurz an, und dann mal schauen wie gut/schlecht das ganze ist.
Wenns echt nur n DSL oder so ist ist das ganze nur n gag von G.
Ich fühle mich an Apple erinnert. Man kann keine Programme installieren, nur über den "G-App-Store" (online) beziehen. Das Notebook wird zum GooBook.
Sollte Goolge tatsächlich auf einen Linux-Kernel setzen, kommen Sie um Opensource nicht herum, man kann also anpassen, ändern etc.
Alles andere könnten sie sonst vergessen. Ich denke hier eher an eine Handy kompatible Platttform, passend zu deren Handy-OS.
Herrgoot noch mal, wie dieses Viren-Argument nervt nach 10 Jahren. Währen Linux und Mac OS so groß wie Windows, gäbs da genau so viel Viren für. Und wenn Chrome OS sich so verbreiten sollte (wozu es kaum Grund gibt) wird es die gleichen Probleme haben. Das ist so was von scheinheilig...
also....wenn es nicht Google wär.....fände ich es geil, denn die nehmen alles an Daten der Personen auf, was sie nur bekommen können. Obs hier nur um angepasste Werbung geht weiß ich nicht, jedoch ein weiß ich....die bekommen um einiges mehr Infos, über den dem das OS gehört.
zum Technischen:...vielleicht hätten sie erstmal den Browser so ausbauen sollten, das er jeden umhaut. Und dann mit dem OS ausrücken sollen, den der Browser überzeugt mich nicht, deshalb werde ich niemanden das OS falls es alsbald erscheinen sollte empfehlen.
Es gibt jetzt ein erstes Video von dem Ganzen. Anzusehen auf http://chromeos-blog.com auf der Startseite ganz oben.