ChromeOS: Skepsis bei Kritikern
Googles ChromeOS könnte für mehr Wettbewerb auf dem Markt für Betriebssystems sorgen – Kritiker hingegen äußern mit Blick auf den Datenschutz schon jetzt Bedenken.

Die einen lieben Googles kostenlose Web-Applikationen, für andere sind sie nur Werkzeuge, um die Datensammlung des Suchmaschinengiganten zu erweitern – von einer Nutzung raten sie dringend ab: Die Sammelwut des »Datenkraken« Google solle nicht weiter unterstützt werden. Auch bei dem angekündigten Open-Source-Betriebssystem ChromeOS (siehe »Google kündigt Chrome OS an«) tun sich zwei Lager auf: Viele hoffen auf einen größeren Wettbewerb in diesem Markt, der den Kunden zugute kommen könnte. Kritiker hingegen fürchten um den Datenschutz.
Beispielsweise Mark Rotenberg vom Electronic Privacy Information Center: »Wettbewerb bei Betriebssystemen ist grundsätzlich gut«, so Rotenberg gegenüber PCWorld, »Google ist allerdings ein spezieller Fall«. Das sieht Google freilich ganz anders, der Konzern betont seit Jahren stets die Sicherheit der User-Daten; auch für ChromeOS: »Chrome OS ist erst in der Entwicklungsphase, aber wie bei allen Produkten werden wir von Anfang an ohne Ausnahme für ausreichend Datenschutz sorgen«, hat Google-Sprecher Adam Kovacevich erklärt.
Aussagen wie diese kontert etwa Gerald Reischl, Autor der Buchs »Die Google-Falle« gegenüber Pressetext: »Googles Versprechen, den Datenschutz zu respektieren, ist [...] eine Farce. Das sind Absichtserklärungen und mehr nicht«.
Dass auch Microsoft Googles Treiben genau beobachtet, dürfte jedem klar sein. Immerhin wildert Google mit ChromeOS in Redmonds Kerngeschäft – das durch den Einsatz von Windows XP auf Netbooks in den letzten eineinhalb bis zwei Jahren einen fast unerwartet kräftigen Schub erhalten hat. Auf Netbooks soll aber auch ChromeOS laufen. Bislang gibt man sich noch entspannt: »Googles Chrome OS ist bislang nichts weiter als ein Blog-Eintrag«, so Bill Veghte, Microsofts Chef der Windows-Abteilung (siehe »ChromeOS: Microsoft bleibt locker«). Ähnlich sehen das auch Veghtes Vorgesetzte beziehungsweise Ex-Chefs: Bill Gates beispielsweise hält ChromeOS nur für ein Linux unter vielen. »Ich bin überrascht«, so Gates gegenüber CNet, »dass sich die Leute aufführen, als gäbe es etwas Neues«. Steve Ballmer jedoch bügelt ChromeOS auf seine Weise nieder: »Wir brauchen kein neues Betriebssystem; es genügt, eines zu haben«, erklärte er auf der Microsoft-Partnerkonferenz in New Orleans. »Was wir brauchen, ist die Weiterentwicklung von Windows und dessen Applikationen«.
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Skepsis bei Kritikern? Sensationell!!!
Na wenn die Microsoft Herren so sprechen kann das nur gut für Google sein weil sie es anscheinend doch ernst nehmen
Skepsis bei Kritikern? Sensationell!!!
Dachte ich mir auch ...
Schade das die Herren nicht sonderlich weit denken, da das ganze wohl eh wieder Open Source wird dürfte es auch schnell eine "spywarefreie" Version geben wie auch von Chrome selbst.
Und wie ich schon oft sagte machen MS und Apple und auch andere Firmen das absolut nicht anders als Google, naja gut doch - bei der Konkurrenz kosten die Produkte meist noch ...
Bill Gates mal wieder super borniert und arrogant... sehr umsypathisch... aber wenigstens im Netbook-Markt haben sie bald m.M.n. nichts mehr zu lachen
@svd4
wieso? Linux wird doch ebensfalls schon im Netbook-Markt angeboten, war das nicht sogar vor XP auf den Dingern? Es kommt aber scheinbar nicht so gut an.
hat er aber auch nicht unrecht. linux varianten gibs jede menge. was sollte da dann ein weiteres "google" linux noch am markt großartig verändern
Mal abwarten was die daraus machen. Es wird auf einem linux Kernel basieren. Es wird bestimmt nicht eine Distribution wie jede andere werden (hoffe ich).
Aber mal ehrlich, wie kann man mit Linux glücklich sein?
Ich meine als Server System OK. Ich arbeite beruflich seit einigen Jahren mit Linux und unsere Voice OVEr IP applikationen und UMS Systeme laufen klasse unter Linux.
Aber ich werde nie verstehen können wie man mit Linux auf seinem normalen Home-PC glücklich werden kann.
Linux ist nach wie vor von Freaks für Freaks, so als müßte man KfZ-Meister sein um ein Auto fahren zu können.
Linux ist noch extrem weit davon entfernt Windows auch nur annähernd das Wasser reichen zu können und ich kann mir auch kaum vorstellen das es das jemals schaffen wird.
Lassen wir es Google versuchen, was die bisher produziert haben war in der Regel wirklich nicht schlecht.
Mal abwarten was die daraus machen. Es wird auf einem linux Kernel basieren. Es wird bestimmt nicht eine Distribution wie jede andere werden (hoffe ich).
Aber mal ehrlich, wie kann man mit Linux glücklich sein?
Ich meine als Server System OK. Ich arbeite beruflich seit einigen Jahren mit Linux und unsere Voice OVEr IP applikationen und UMS Systeme laufen klasse unter Linux.
Aber ich werde nie verstehen können wie man mit Linux auf seinem normalen Home-PC glücklich werden kann.
Linux ist nach wie vor von Freaks für Freaks, so als müßte man KfZ-Meister sein um ein Auto fahren zu können.
Linux ist noch extrem weit davon entfernt Windows auch nur annähernd das Wasser reichen zu können und ich kann mir auch kaum vorstellen das es das jemals schaffen wird.
Lassen wir es Google versuchen, was die bisher produziert haben war in der Regel wirklich nicht schlecht.
@Stefan0875: das ist doch von vorn bis hinten völiger blödsinn!
@auser: Glaubst du wirklich mit Linux könntest du die große Allgemeinheit glücklich machen?
ich sehe das ähnlich. server, router, vdr hab ich auch auf linux, aber auf meiner arbeits/spielmaschiene könnt ich mir das auch beim besten willen nicht vorstellen. denke auch das die große mehrheit auch nie linux anwenden wird. muß aber letztendlich jeder selbst wissen und für sich entscheiden
Also da des ganze ja inzwischen ein Linux vs. Windows Sache wird:
Ich persönlich nutze jetzt auf meinem Notebook seit 1. Jahr Ubuntu und bin super zufrieden.
Linux ist für surf und Office Maschinen Ideal geeignet und wenn man bei der Hardware ein bisschen guckt was man kauft, klappt auch alles ohne große Probleme.
Allerdings auf meinem richtigen Home-PC wird eigentlich nur Windows gebootet, is einfach zum zocken unschlagbar gut.
Generell muss man sich halt überlegen wofür man den PC nutzen will, und wenns nur ne Internet, E-Mail, Office Maschine sein soll, kann man sich ja echt überlegen ob man die ca. 80 € für Windows ausgeben muss, oder obs ned doch n Linux tut.
bill gates nimmt nicht mehr am aktiven geschäft von ms teil .... ihr pseudo ms basher, informiert euch mal besser, bevor ihr so troll einträge schreibt
@stev_ballmer,
nur, weil Leute Windows nicht mögen, heißt das nicht das diese MS-Basher sind^^, heißt sie müssen sich nicht unbedingt auskennen. Allerdings bin ich(ja tötet mich nur) MS-Fan, da ich finde, dass sie langsam humaner werden.
Was Google auf seiner Seite hat sind die Medien die bei dem Wort Google total durchdrehen und das sorgt für eine riesen PR.
Öffentliches Interesse ist für sowas Gold wert.
Wenn sie dann noch leute auf ihrer Seite haben die auch dafür was entwickeln oder so hinbasteln das es mit dem OS auch funktioniert vorallem auf dem Spiele Sektor kann da einiges gehen.
Die Idee mit dem Spiele Sektor würde es auf alle Fälle mal von allen anderen Windowsalternativen abheben. Aber da is eben DirectX des maß aller Dinge und des is eben von MS.
Zum Thema MS-Basher: Ich sehe die Stärke von Windows vorallem bei Games. Alles andere Funktioniert auch (überwiegend) gut mit dem System und auch MS Excel ist Open Office ab einem gewissen Punkt überlegen, aber für den 0815 Anwender der den PC nur anschaltet und dann aweng Brief und Mails tippt und noch kurz ins Internet geht wenns hoch kommt mal n Haushaltbuch in der Tabellenkalkulation macht, ist Linux meiner Meinung nach ein guter Ersatz und vorallem Preis/Leistungs mäßig sicher überlegen.
hat er aber auch nicht unrecht. linux varianten gibs jede menge. was sollte da dann ein weiteres "google" linux noch am markt großartig verändern
Was wäre aus World of Warcraft wohl geworden wenn es ein Open Source Projekt von ein paar WC Fans gewesen wäre ..? Google könnte Linux dazu verhelfen das sich vor allem mal mehr Entwickler für das System interessieren (bzw. ist sogar schon geschehen aber wenn es aus Chrome OS läuft wird es auch auf anderen laufen).
Das Windoof für Games so toll ist liegt aber heute nicht einzig und allein an Windoof sondern eben auch an den Entwicklern. Das System selbst ist gut und die buntus sind wirklich sehr Nutzerfreundlich (testet halt mal Gentoo ...), meine Mum und meine Oma kommen sogar damit klar und wenn mal was ernsteres ist würden die auch bei Windoof nicht weiter wissen was sie tun sollen.
Für den "Normalo" ist Linux also durchaus eine gute Alternative, für Spieler natürlich nur bedingt was aber auch möglich ist mit vielen Spielen und teilweise noch mehr wenn man ein wenig bastelt - das selbe gilt auch für andere Anwendungen.
Wer sich ein wenig mit dem System auseinander setzt wird auch damit klar kommen und vor allem durch Foren wie Ubuntuusers muss man auch für schwerere (oder eben auch leichte) Dinge kein "Freak" sein - viele Dinge finde ich selbst sogar einfacher als unter Windoof (was ich seit 3.11 nutze).
Das Problem ist halt, dass Linux in vielen Dingen andere Ideen vertritt, als Windows und deswegen muss man halt umlernen.
Ist ja auch klar, dass Linux schwieriger erscheint, wenn man schon jahrelange Erfahrung mit Windows hat, aber keine mit Linux.
Und I-HaTeD2 hat schon ganz recht - Leute, die sich auch mit Windows nicht aus kennen sind mit Linux mindestens genauso gut bedient, wie mit Windows. Wahrscheinlich sogar besser, weil man als normaler Nutzer unter Linux kaum was wirklich kaputt machen kann.
Bei Spielen führ leider noch kein Weg am Windows vorbei.
Ich habe kein Windows und ich habe kein Android. Ich hatte eigentich auf einen Nachfolger des Freerunner gehofft. Aber immerhin kommt wohl bald der Pandora handheld.
Ein OS ist einfach nur eine Frage der Erfahrung. Würde man Linux gewohnt sein, und dann Windows vor einem haben, wäre man auch ein wenig ratlos.
Ich bin vor einigen Wochen auf OSX (mac) umgestiegen und muss sagen, dass es anfangs auch ungewohnt war. Nur habe ich mich nun so sehr daran gewöhnt, dass arbeiten mit Windows ein wenig zur Qual wird.
Windows hat ein Monopol und ich bin der Meinung, dass man von Seiten der Regierungen etwas dagegen machen sollte. Die EU beschwert sich nur, dass der Internet Explorer eingebettet ist.
Stattdessen sollte man sich mal um Direct X kümmern. Dieses ist für Millionen von Spielern das Kaufkriterium Nummer 1. Es kann nicht sein, dass man gewisse Spiele nur mit Windows spielen kann. Das bremst den Wettbewerb und hat dafür gesorgt, dass alle Entwickler für Microsoft programmieren.
Und das widerum sorgt dafür, dass Windows als Standard auf allen PCs gilt. Will man bei Dell einen PC ohne Windows bestellen, dann ist das schwer möglich. Meist geht das telefonisch dann doch, nur bezahlt man dann doch die Lizenz dafür. Das ist ziemlich unlautbarer Wettbewerb.
Leider denkt der Staat so, dass freie Software eben keine Steuergelder abwirft und auch keine Arbeitsplätze schafft. Dabei würde es uns allen was bringen, wenn ein größerer Wettbewerb herrscht.
Wenn ich jetzt schon sehe, wie alle für 50 Euro Windows kaufen, wird mir echt schlecht. Mit was für einer Begründung kann man so einen Preis verlangen? Das ist eine Software, die zu einem großen Teil ideen geklaut hat und noch dazu verkaufen Sie ohnehin zwangsweise schon soviele Stück, dass dieser Preis wirklich unverschämt ist.
Wenn es wie Android wird ist es kein vollständiges Linux. Anroid hat nur ein Linux Kernel und ist von einer propietären Java VM umschlossen und dort endet auch schon der OpenSource gedanke. Das Konzept wird bestimmt auch von ChromeOS getragen.