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Google übernimmt Schnäppchen-Portal DailyDeal

von - quelle: Tom's Hardware DE

Google übernimmt das Schnäppchenportal Daily Deal. Mit dem Kauf des knapp zwei Jahre alten Unternehmen der Brüder Fabian und Ferry Heilemann sichert sich Google ein Stück des Kuchens im hart umkämpften Gutschein-Markt.

Quelle: Daily Deal

Der Suchmaschinenbetreiber Google sah sich schon seit geraumer Zeit nach einem Schnäppchenportal um. Das Augenmerk lag bis vor kurzem noch auf Groupon, allerdings hatte das amerikanische Portal Ende 2010 Googles Übernahmeangebot in Höhe von sechs Milliarden Dollar abgelehnt. Nun hat Marissa Mayer, die im vergangenen Jahr bei Google die Leitung von ortsbezogenen und lokalen Diensten übernommen hat, offenbar ihre erste Akquisition betrieben.

Daily Deal ist ein knapp zwei Jahre altes Berliner Start-Up-Unternehmen. Es wurde Ende 2009 von den beiden Brüdern Fabian und Ferry Heilemann gegründet und ist gewissermaßen ein Klon des amerikanischen Vorbilds Groupon. Was als Zwei-Mann Start-Up begann, beschäftigt heute mittlerweile knapp 200 Mitarbeiter und betreibt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz Couponing-Portale. Auf der Internetseite des Gutscheinportals wird die Übernahme von Google bekannt gegeben: „Wir sind sicher, dass wir mit der Kombination aus unserem Know-how und der Expertise des Offers-Teams bei Google unsere Aktivitäten weiter verstärken und den Verbrauchern noch großartigere Deals anbieten können.“  Wie aus diesen Worten zu entnehmen ist, werden die Brüder auch weiterhin mit von der Partie sein und das Geschäft in der Zusammenarbeit mit der Google-Abteilung weiter ausbauen.

Nach eigenen Angaben gewann das Unternehmen im zweiten Quartal mehr als 3000 neue Werbepartner und verkaufte in ihrem Auftrag Gutscheine mit einem Gesamtwert von knapp 23 Millionen Euro. Über den Preis wird bislang noch geschwiegen, laut einem Bericht in der FAZ wird Branchenangaben zufolge von 150 bis 200 Millionen Dollar ausgegangen. Indem Bericht heißt es weiter: „Der Verkaufserlös geht zu jeweils etwa einem Drittel an die beiden Gründer Fabian und Ferry Heilemann sowie die VCs Insight Ventures (New York) und Rebate Networks (Michael Brehm/Stefan Glänzer) sowie ein kleiner Teil noch an Adinvest aus der Schweiz.“

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