Google stellt Cloud-Angebot "Google Drive" offiziell vor

Mit Google Drive kann man alle möglichen Dateien ablegen und dank der Google-Docs-Integration Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen, gemeinsam nutzen und zeitgleich bearbeiten. Man kann Anmerkungen zu allen Dateien hinzufügen oder auf diese antworten und erhält Benachrichtigungen, wenn andere Anmerkungen zu gemeinsam bearbeiteten Dateien machen.

Auf Google Drive kann man mit dem Windows-PC oder Mac-Recher, aber auch mit einem Android-Smartphone oder -Tablet (vorausgesetzt die Drive App ist installiert) zugreifen. Einen kleinen Seitenhieb auf Apple leistet sich Google auch: Eine App für iOS-Geräte soll in den nächsten Wochen verfügbar sein. Sehbehinderte oder blinde Menschen können Drive per Screenreader nutzen.

Gespeicherte Inhalte sollen man durchsuchen und nach Dateityp, Besitzer, Aktivität und weiteren Kriterien filtern können. Dank OCR-Technologie soll Drive auch Text in eingescannten Dokumenten (z.B. Zeitungsausschnitte) erkennen und per Suche finden können. Google hat nach eigener Aussage außerdem eine Bilderkennungsfunktion integriert, so dass man beispielsweise ein Bild vom Grand Canyon bei einer Suche nach "grand canyon" findet, ohne es manuell taggen zu müssen. Diese Technik steckt zwar noch in den Kinderschuhen, soll mit der Zeit aber besser werden.

Google Drive soll die nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Google-Anwendungen ermöglichen. So kann man Fotos auf Google+ freigeben und soll demnächst Drive-Dateien als Anhang in Google Mail verwenden können. Da Drive als offene Plattform konzipiert ist, sind auch externe App-Entwickler tätig. So kann man mit Drive beispielsweise Faxe verschicken, Videos bearbeiten oder Webseiten entwerfen. Alle aktuell (und künftig) zur Verfügung stehenden Drive-Apps findet man im Chrome Web Store.

Anfänglich gibt es fünf GByte kostenlosen Speicherplatz. 25 GByte, 100 GByte oder ein TByte Speicherplatz kosten 2,49 US-Dollar, 4,99 US-Dollar bzw. 49,99 US-Dollar pro Monat. Wenn man Google Drive mit einer dieser Varianten kostenpflichtig nutzt, erweitert Google den Speicherplatz von Google Mail kostenlos auf 25 GByte.

Google Drive

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3 Kommentare
    Dein Kommentar
  • kmueho
    Der datentechnische Kumulonimbus!
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  • aarfy
    So richtig lustig wirds wenn Google seine eigenen Shops Eröffnet .. Google Store dürfen die ja nicht heissen (gibt Ärger mit Apple ^^) - also nennen sie die vermutlich einfach GPoint ^^ Passt ja perfekt ins Schema :-) - und eine gewisse Mistoriosität ist auch schon von Haus aus dabei (ich glaube nicht an die Existend eines GPoints ^^ )
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