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Launch von Google Drive steht offenbar kurz bevor

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 9 kommentare

Medienberichten zufolge steht Google Drive bereits unmittelbar vor einem Launch. Das Unternehmen selbst hat dies weder bestätigt, noch dementiert.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit dem Thema vertraute Quellen könnte der Launch von Googles Online-Speicher-Angebot unmittelbar bevorstehen. Angeblich wird sogar damit gerechnet, dass Drive bereits am heutigen Dienstag als Gratis- und Premium-Angebot zur Verfügung stehen wird. Google selbst hat diese Informationen nicht bestätigt. Ein Google-Sprecher erklärte bisher nur, dass seitens des Unternehmens keine Stellungnahmen zu Gerüchten und Spekulationen zu erwarten sei.

Vieles Spricht jedoch für einen unmittelbar bevorstehenden Startschuss. Ohne Ankündigung hat das Unternehmen nämlich bereits damit begonnen den Cloud-Speicher Google Docs auf 5 GByte zu erhöhen. Dies ist in den Docs-Einstellungen teilweise schon ersichtlich. Bisher standen Nutzern „nur“ 1 GByte Speicher zur Verfügung. Laut Nutzerberichten muss zur Nutzung der größeren Speicherkapazität lediglich die Spracheinstellung von Google Docs kurz auf Englisch und dann wieder auf Deutsch geändert werden. Dem weiteren Bericht von Reuters zufolge soll Google Drive Nutzern gegen Gebühr dann auch auf Wunsch eine Speicherkapazität von bis zu 100 GByte angeboten werden. Des Weiteren ist der Cloud-Speicherdienst wohl auch mit einer Suchfunktion ausgestattet, die angeblich fortgeschrittene Suchtechnologien unterstützen wird, um das Auffinden von abgelegten Medieninhalten und den diversen Dokumententypen zu erleichtern.

Bei der Konkurrenz hat man scheinbar schon reagiert. Bei Microsoft und Dropbox, beispielsweise, wurden die Angebote bereits ausgebaut. Microsoft hat für SkyDrive eine neue Preisstruktur eingeführt. Ab sofort erhalten Kunden nur noch 7 statt der bisherigen 25 GByte an Speicherplatz. Wer mehr Platz benötigt, kann diesen ebenfalls kostenpflichtig erwerben – 20 GByte gibt es zum jährlichen Festpreis von 10 US-Dollar, 50 GByte für 25 und 100 GByte für 50 US-Dollar jährlich. Außerdem ist seit gestern erstmalig der Dienst mit einer Desktop-Anwendung für Windows 7 nutzbar. Auch bei Dropbox ist ein neues Feature nutzbar. Hier können Dateien nun auch öffentlich verlinkt werden.  

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • _revO , 24. April 2012 15:26
    Cloud Speicher. Wolke. Klingt wie wenn die Daten in der Luft schweben. Die Clouds heutzutage sind gefährlich. Der Energieverbraucht wird erheblich unterschätzt. All diese Daten brauchen Server worauf sie gespeichert werden müssen. Ich empfehle niemandem solche Dienste zu nutzen
  • _revO , 24. April 2012 15:27
    Zusatzlich braucht es enorme Kühlleistung für die Serverräume. Das ist Umweltverschmutzung Nummer eins!
  • poison nuke , 24. April 2012 16:04
    was meinst du braucht mehr Strom:
    10.000 NAS/PC/Laptops mit je einigen HDDs und teilweise nur 1-2% Auslastung der Speicherkapazität

    oder
    1 dickes SAN mit ein paar Festplatten die dafür 70-80% Auslastung haben und die Heimgeräte nur noch kleine Flash-Speicher aber keine rotierenden HDDs mehr.


    und zum Thema Umweltverschmutzung: die Gesamtleistung aller Rechenzentren beträgt gerade mal ein oder zwei Prozent gemessen am Gesamtstromverbrauch. Und die meisten der Server werden so oder so benötigt. Die Cloud hat einen so minimalen Anteil daran das es sich nichtmal lohn das überhaupt in Zahlen auszudrücken.
    Weiterhin sind mittlerweile viele Rechenzentren Klimaneutral. Sie benötigen teilweise kaum oder gar keine Leistung zur Kühlung. Und neue Architekturen ermöglichen eine gigantischen Konsolidisierung, sodass ein Rechenzentrum schlussendlich um ein vielfaches sparsamer ist als eine durchschnittliche Wohnsiedlung, die haufenweise Strom für Licht und Wärme und teilweise wenig energieeffiziente Geräte verbrät.



    kurzum: wer im seltenen Genuss einer schnellen Internetanbindung ist tut der Umwelt etwas gutes wenn er lokal lieber auf sparsame Endgeräte setzt mit weniger Leistung und dafür mehr Leistung in der Cloud verwendet.
    Das selbst VDSL50 dafür kaum ausreichend ist, und selbst das den wenigsten Menschen zur Verfügung steht in DE, darüber müssen wir nicht diskutieren.

    Nur zu behaupten die Cloud ist Umweltverschmutzung ist nicht nur falsch, sondern vollkommen verkehrt. Sie ist Gegenteil etwas gutes für die Umwelt, wenn der Trend zu "Thin Clients" entsprechend weiter geht. Aber siehe Tablets und Netbooks usw usw, das ist ja aktuell schon der Fall.
  • Alle 9 Kommentare anzeigen.
  • daMustermann , 24. April 2012 16:16
    Sie verwenden momentan 3 MB (0 %) Ihrer 5120 MB.

    Da passiert wohl grade etwas, freue mich sehr über hoffentlich nahtlose Android-Integration.
  • _revO , 24. April 2012 16:22
    Das alles wird erheblich unterschätzt meiner Meinung nach. Die Gesamtleistung beträgt mit Sicherheit viel mehr, und es wird enorm wachsen. Gleichzeitig werden AKWs gebaut. Fakt ist, erneuerbare Energien sind zu ineffizient, weil sie nicht soviel Leistung wie AKWs bringen können, ohne schlussendlich mehr zu Kosten. Und mit Cloud
  • _revO , 24. April 2012 16:23
    Ups, da ist was verloren gegangen
  • pescA , 24. April 2012 23:47
    Wenn du dir darüber Gedanken machst, solltest du jedoch jeden Cloud-Nutzer zu Google drängen. Schließlich verwenden die Strom aus erneuerbaren Energien und bauen derzeit ein komplett CO2 neutrales Datenzentrum. Dagegen solltest du alle von Apple wegbewegen, welche ihre großen Datenzentren im drekigsten Netz der USA haben und diese hauptsächlich mit Kohlestrom versorgen.

    Das alles kannst du dir bei Greenpeace anschauen: http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/HowCleanisYourCloud_final.pdf

    "Fakt ist, erneuerbare Energien sind zu ineffizient, weil sie nicht soviel Leistung wie AKWs bringen können, ohne schlussendlich mehr zu Kosten."
    Gesundes Halbwissen ist immer eine gute Diskussionsgrundlage :)  Für die Energieunternehmen ist Atomstrom günstiger, da die Entsorgung der Brennstäbe vom Staat bezahlt und großzügig subventioniert wird. Kleinstwindräger sind sogar für Privatpersonen rentabel (leider erst nach ca. 25 Jahren, aber mit steigenden Energiepreisen wird sich diese Zeit verkürzen).
    Eine zuverlässige Versorgung, wie sie für Rechenzentren gebraucht wird, lässt sich übrigens sehr gut durch Gezeitenkraftwerke bewerkstelligen. Die Kühlen kann dann auch direkt mit Meerwasser erfolgen. Um einiges "grüner", als wenn ich meinen Laptop am Privatkundennetz mit hohem Kern- und Kohlestromanteil lade.

    Abgesehen davon halte ich aufgrund der Datenintigrität nichts von Clouds, stell dir vor deine Daten würden bei Megaupload liegen. Wer haftet, wenn nun eine Behörde dir den Zugang zu den Daten verbietet? Vermutlich keiner und du guckst in die Röhre. Zudem sollte man sich im Klaren sein, dass Daten in der Cloud nicht mehr privat sind. Diverse Firmen und Behörden (Dienste) haben Zugriff darauf, auch wenns keiner offen erzählt.

    Trotzdem benutze ich Google Docs und auch den Nachfolger. Meine Unimitschriften sind keine persönlichen Daten und wenn da irgendein FBI-Schnüffler endlich mal ne gute Ausarbeitung findet, soll er sich doch freuen :)  Zudem ist das tolle am "syncen" ja, dass die Daten auch immer auf mehreren von mir kontrollierten Endegeräten liegen.

    Nur mal meine Meinung :) 
  • _revO , 25. April 2012 09:19
    Danke für den Link Dein Text ergibt Sinn
  • _revO , 27. April 2012 08:31
    Die Zahlen lassen aber doch zu wünschen übrig.