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Hobby-Kartographen bereichern Google Earth

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 3 kommentare
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Die Grassroots Mapping Community kartographiert die Welt mit eigenen Fluggeräten, und Google Earth wird die Daten nutzen

Anscheinend ist Google das Bildmaterial, das für Google Earth verwendet und von Satelliten-Aufnahmen generiert wird, zu distanziert, denn der Konzern möchte künftig verstärkt auf Bildmaterial aus erdnäheren Perspektiven zurückgreifen. Möglich machen sollen dies – und das ist kein nachgereichter Aprilscherz – Luftballons.

Die Idee stammt nicht von Google selbst, sondern vom Public Laboratory for Open Technology and Science (PLOTS), das nach der BP-Ölkatastrophe einen Bedarf an Bild- und Kartenmaterial erkannte, das nicht verfälscht werden kann, bevor es an die Öffentlichkeit kommt. Auf der Suche nach einer Technik, die kostengünstig und unkompliziert genug ist, dass sie jeder Interessierte nachbauen und nutzen kann, ist man auf die Idee gekommen, Luftballons oder Drachen zu nutzen. Folgt man der Anleitung deren Anleitung, dann soll sich ein entsprechendes Fluggerät für 100 bis 200 Dollar selbst bauen lassen.

Eine sehr aktive Community, die sich Grassroots Mapping nennt, hat bereits einige Landstriche auf diese Weise kartographiert. Und das macht sich Google nun zu Nutze um seinen Dienst mit frischeren Aufnahmen anzureichern. Zahlreiche der Bilder sollen schon in Google Earth integriert worden sein.

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  • asffdwasdfwe@guest , 19. April 2012 16:21
    >Satelliten-Aufnahmen

    das sind/waren immer schon Luftbildaufnahmen..

  • stopfen2007 , 20. April 2012 07:54
    Nein, Satelliten schweben doch im luftleeren Raum.

    100$ ist kaum zu machen bei einem Ballon, allein das Helium kostet wesentlich mehr!
  • jumpo@guest , 22. April 2012 16:40
    naja, in deutschland sind die luftbildaufnahmen integriert. hessen wird komplett per flugzeug fotografiert, ein jahr nordhessen, ein jahr südhessen und dann wieder nord... jeder acker, jeder see, alles.

    soweit ich weis wird das in jedem bundesland von ihrgendeinem amt gemacht, aber in unterschiedlicher taktung. diese aufnahmen kann man auch ausschnittsweise erwerben. ihrgendwann stehen diese aufnahmen auch der öffendlichkeit zur verfügung, zb im hessenatlas besagten amtes. diese aufnahmen finden sich dann auch in google maps !

    aber deutschland ist ein recht kleines, reiches land wo es halt ein gesetz gibt das das gemacht werden muss (von steuergeldern natürlich). dh. schon in polen kann das anders aussehen, von ländern wie kanada oder australien ganz zu schweigen.