Der Google Maps Briefumschlag
Zwei Studenten im Industrial-Design-Kurs der Syracuse University hatten eine interessante, wenn auch paradoxe Idee: Email ausdrucken, in einen Umschlag mit einer aufgedruckten Google-Map stecken, per Post verschicken.
Studenten sollen frei denken, und wer Industrial Design studiert, wird sicher öfter von seinen Dozenten hören, man solle "Outside the box" denken - also ruhig mal um die Ecke. Das haben Rahul Mahtani & Yofred Moik dann auch getan. Wie sonst kommt man auf die Idee, eine Email in Google Mail zu schreiben, dann aber auszudrucken und in einen Umschlag zu stecken. Damit nicht genug - der Umschlag selbst ist ein Google Maps Ausdruck, der die Zustellroute anhand der Absender- und Empfängeradresse berechnet.
Es handelt sich nur um ein Konzept - eine Machbarkeitsstudie, wenn man so will. Machbar wäre es jedenfalls, und das mit wenig Aufwand. Google müsste, so die Studenten, nur den Button "Send Email" um einen weiteren mit "Send Envelope" ergänzen. Klickt man den, kümmert sich das System um den Rest, druckt Brief und Kartenumschlag aus und rechnet sogar das Porto mit der zuständigen Post ab. Absender und Empfänger würden wie beim "echten" Google Maps in einer Sprechblase stehen, und auf dem Umschlag ließe sich die Route nachverfolgen. Für den Briefträger bliebe so eine Ausrede weniger, warum die Post nicht zugestellt werden konnte.

Natürlich ist es ein Widerspruch in sich, eine Email auf Papier zu drucken und dann dafür zu bezahlen, dass sie auch noch später ankommt. Für die beiden Designer stellt das Konzept des Google Maps Umschlags aber "auf spielerische Weise den Gegensatz zwischen den jeweiligen Charakteristika physischer und digitaler Kommunikation" dar. So reden - und denken - wohl nur Design-Studenten.
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Hört sich weniger nach Aprilscherz an..

Ist aber eine lustige Idee und da eh meist der Absender drauf steht, auch weniger bzgl. Datenschutz.
Wie sieht es wohl aus wenn ne Email von Moskau nach NY geht?
Hm, die Meldung gibt es schon seit längerem, wenn man es mal in Google eingibt, daher eher kein Aprilscherz.
Also ich finde diese Umschläge cool. Wenn ich das nächste mal etwas offline versende, dann bastele ich mir vielleicht so was.
funktioniert aber nur wenn man briefe von NordWest nach SüdOst schickt ...
Zuerst habe ich auch an einen Aprilscherz gedacht, aber so abwägig ist das Ganze ja garnicht:
E-Post in DE machts ja vor: Du schreibst eine E-Mail, sendest es an e-Post und die drucken das dann aus und stellen es dem Empfänger als reguläre Post zu. Vorteil: Deine Mail wird innert kürzester Zeit zu einer E-Poststelle nahe Deines Empfängers versandt und dann dort ausgedruckt (und mit viel Glück) sogar am selbigen Tag noch in papierform zugestellt.
Warum das Ganze?
Man will zum einen die Transportzeiten für Briefe (von München nach Hamburg braucht so ein Breif locker 2 Tage) reduzieren und man will gesetzesbeständige Sendungen ermöglichen, da E-Mails heute immer noch nicht vor Gericht als Beweis gelten. (Wobei sich mir die Frage stellt, wie das mit einer Online-ID mit Authentifizierung à la KeyCard aussieht)
Wer weiss, vielleicht wird dieses Google-Maps-Konzept auf dem Briefumschlag so erfolgreich, dass Google ernsthaft erwägt, auch als e-Post-Anbieter auf dem globalen Markt anzutreten. Konkurrenz belebt ja bekanntlich den Markt.
In diesem Sinne: Weiter warten auf den Aprilscherz auf THG
april april.
find ich aber trotzdem ne geniale idee, da sieht der postbote dann immer genau wos herkommt^^
Wenn das wirklich ein Aprilscherz ist haben die sich da sehr viel Mühe gegeben, schon allein mit der Website
april april
Nee, war schon am 30.03. auf geek.com und anderen Seiten
http://mapenvelope.com/
Sowas gibts wirklich!
Hey Geile Idee hab mir eben einen Umschlag für meinen 30en geburstag ausgedruckt damit versende ich die Einladungen
Und wenn man dann noch über den Umschlag die Zielkoordnianten "zoomen" könnte, würde sich der Zusteller bei der Arbeit beobachten können.
LOL
Ich finde die Idee klasse und gar nicht so neu, ausser das mit der aufgedruckten Karte.
Es wäre absolut genial wenn ich eine E-Mail an eine "echte" Adresse schicken könnte.
Am besten wäre es auch gleich ein Einschreiben erstellen zu können um z.B mal eben eine Kündigung zu verfassen.
Selbstverständlich sollte es auch möglich sein diese Mail rechtsgültig unterschreiben zu können.
Aber nicht nur dafür wäre es interessant.
Sicherlich würde sich auch die Oma, Tante oder sonstwer der kein Internet hat um gelegentliche Grüße freuen. Aber wer macht sich da schon die Arbeit, schreiben, ausdrucken, Umschlag fertig machen, frankieren, zum Briefkasten bringen *nerv^10*
Solch ein Service ist längst mehr als überfällig. Der hier vorgestellte Umschlag ist natürlich ein witziges Gimmick