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Hunderttausende schicken Widerspruch wegen Street View

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 19 kommentare

Obwohl die Frist noch nicht mal zur Hälfte um ist, sollen mittlerweile Hunderttausende an Google Widersprüche geschickt haben.

Google fotografiert Häuser.Google fotografiert Häuser.Google versucht derzeit die Fassaden, Straßen und Sehenswürdigkeiten deutscher Großstädte zu fotografieren und digital mit Street View einzubinden. Wer sein Haus nicht online sehen will, kann bei Google einen Antrag zur Unkenntlichmachung stellen. Laut Spiegel sollen mittlerweile Hunderttausende an Google Widersprüche geschickt haben, obwohl die Frist noch nicht mal zur Hälfte um ist, Google wollte keine konkreten Zahlen nennen (Stand Ende letzter Woche). Mieter und Hauseigentümer aus 20 Städten können bis zum 15. Oktober weiterhin einen Antrag stellen, damit das Gebäude im Netz unkenntlich gemacht wird.

Der verantwortliche Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar soll sich im Google-Büro davon überzeugt haben, dass das Widerspruchsverfahren, "soweit von außen beurteilbar", bisher "ordnungsgemäß zu laufen" scheine. "Es bleibt abzuwarten, ob Google den Sturm der Anträge auch ordnungsgemäß abarbeiten kann", sagt Caspar. Da sich Häuser auch aus verschiedenen Bildern zusammensetzen können, dürfte der Aufwand zur Unkenntlichmachung größer sein.

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  • Derfnam , 20. September 2010 12:50
    Mehr Macht den Ahnungslosen!
    Vielleicht sollten all diese Leute mal erst ihr Hirn, dann das Internet einschalten (so vorhanden, eines davon oder gar beides) und mal http://sightwalk.de aufrufen, just 4 fun.
    Man sollte zumindest denen, die aus den dort schon zu besichtigenden Städten kommen, einen Zettel mitten auf den Moni pappen, auf dem steht:
    'Guck mal, du Doof: Ein Streetview für Deutschland ist schon lange online.'
    Unfaßbar krank.
  • bluray , 20. September 2010 14:04
    Warscheinlich sind unter den 100.000 Querulanten auch jene dabei, die immer maulen, dass ort XY nicht so leicht gefunden werden kann. Ich habe StreetView schätzen gelernt, da ich mich vor Besuch eines Kollegen immer mal virtuell orientieren kann.

    Schade, dass es immer noch soviele Technikverweigerer gibt. Dabei lichtet StreetView nix Verbotenes ab. Es gab hier in der Schweiz zwar auch oft Dispute, aber die wurden dann recht schnell bewerkstelligt.
  • Anonymous , 20. September 2010 14:16
    Früher gab es in Bibliotheken sogenannte Giftschränke mit den verbotenen Schriften, segregierten Beständen, die LISTE 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums (herausgegeben von der Reichsschrifttumskammer mit dem Vermerk Streng geheim! Nur für den Dienstgebrauch! Also alle Bücher, die das "...nationalsozialistische Kulturwollen gefährden." (Anordnung des Präsidenten der Reichsschrifttumskammer am 25.04.1935)
    Vielleicht gibt es bald Listen der geschwärzten Häuser, welche die Suche nach besonderen Objekten (lohnenden?) je nach Absicht erleichtert, will sagen, auch eine Schwärzung oder Verblindung ist ein Hinweis auf ein Zielobjekt, eine Hervorhebung. Eine Maskierung wäre da dienlicher zur Unkenntlichmachung. Und intelligent.
    Nachdem die Giftschränke in vielen Bibliotheken weitgehend aufgelöst und die Bestände z.B. einfach nur alphabetisch oder nach Anschaffungsdatum ins Literaturmeer gekippt wurden, ist es heute wesentlich schwieriger, in nichtvorsortierten und nichtstrukturierten Beständen nach den Ausnahmen zu suchen - also muss man intelligentere Suchstrategien entwickeln, um an Dinge heranzukommen, von denen einigen nicht recht wohl ist, wenn manche zu leicht darankommen. Manchmal ist es besser, etwas zu zeigen, um es zu verstecken, zum verschwinden zu bringen. Für ein Update hierfür wäre die kleine aber feine Geschichte von Edgar Allen Poe zu empfehlen: " Der entwendete Brief ". Visuelle Typen sehen sich alternativ Hitchcocks verschwindende Lady an: " The Lady Vanishes " von 1938. Wenn dann auch noch ein Fleckenentferner namens VANISH auf dem Markt ist, auf deutsch so gut wie Verschwinde, Fleck!, stellt sich die Frage, welche Befleckung da zum Verschwinden gebrächt werden soll? Befleckte Häuser? Und was ist, wenn wir davon sprechen, dass wir auf einem Flecken (Erde?) leben? Entfernen wir dann den virtuellen Flecken, auf dem wir virtuell leben?
  • Alle 19 Kommentare anzeigen.
  • lrlr , 20. September 2010 14:23
    sehe ich auch so, die 100.000 Zielobjekte, schaut man sich dann am besten in der Luftbildaufnahme (dort wird nicht geschwärzt) oder noch besser (BING Maps, Vogelperspektive, dort sieht man schon EWIG die Häuserfronten, von allen Seiten) an, dort sieht man auch wesentlich besser wie man "zugriff" erlangen könnte, ohne gesehen zu werden
  • marioziv , 20. September 2010 14:38
    http://www.youtube.com/watch?v=YXwKKc1aBw0&feature=player_embedded
  • Jack67 , 20. September 2010 14:54
    Zitat :
    http://www.youtube.com/watch?v=YXwKKc1aBw0&feature=player_embedded



    lol
    stimmt leider in jeder "lüge"(anderes wort finde ich gerade nicht) steckt ein körnchen wahrheit
  • Levi88 , 20. September 2010 17:12
    Na aber selbstverständlich muss man dagegen sein!
    Und das natürlich sofort auf seiner twitter Page und bei Facebook reinstellen, zusammen mit den Erlebnissen des Wochenendes, damit auch alle wissen, dass man dagegen ist.
    Oder das die Spagetti heute Mittag mit 2 Kräutern zuviel waren (mit Bild und Ortsanschrift am besten).

    Herr lass Hirn regnen, meiner Meinung nach ist dies eines unserer letzten Probleme ;) .
  • kmueho , 20. September 2010 18:10
    Der größte Quatsch an dem Ganzen ist, dass derweil gar keine Street-Views aus Deutschland sichtbar sind.
    1. Bedeutet das, dass ich pauschal widersprechen müsste - ohne überhaupt gesehen zu haben, was denn zu sehen ist.
    2. Wenn denn irgendwann etwas zusehen ist (was ich nicht will), ist die Widerspruchfrist abgelaufen.

    Na herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!
    Und dann braucht man sich auch nicht über eine Widerspruchsschwemme zu wundern.
  • Asmodis , 20. September 2010 19:06
    kmueho hat es erfasst. Ich denke viele hätten keinen Wiederspruch eingelegt wenn sie gesehen hätten, dass halt nichts zusehen ist.
  • Derfnam , 20. September 2010 20:53
    @ asmodis: es heißt 'Widerspruch'. Davon ab: kurzer Besuch in Dummsdorf gefällig? Bitteschön:
    http://www.bildblog.de/21374/die-schlechtesten-gruende-gegen-street-view/
    Da gilt -wie viel zu oft- der erste nuhr'sche Lehrsatz: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten. Hält sich nur kaum einer dran.
    @ kmueho: klick mal den Link in meiner ersten Message, von wegen keine Streetviews aus D sichtbar.

  • alterSack66 , 20. September 2010 23:19
    Ich mach jetzt immer meine Augen zu wenn ich mitm Bus durch die Stadt fahre
  • kmueho , 21. September 2010 00:30
    Derfnam.... @ kmueho: klick mal den Link in meiner ersten Message, von wegen keine Streetviews aus D sichtbar.

    Hab' ich gemacht: Toller Link!! Hat nur nicht's mit Google Streetview zu tun. Deshalb hilft mir das überhaupt nicht dabei festzustellen, ob mir Googles Ablichtung meines Hauses gefällt.
    Fazit: Dummsdorf ist wohl deine eigene Adresse. Und keine Angst: Dort wird Google bestimmt nicht vorbeifahren und Fotos machen.
  • Derfnam , 21. September 2010 07:34
    Schnuppilein: nicht's? Wirklich nicht's? Schöne's Leben noch in Deppendorf, dort darf man ja alle's so schreiben, wie e's einem paßt.
    Unter un's: die Auto's fahren noch, da soll e's auch massig Widersprüch'e geben, deswegen sind auch noch keine Bilde'r von deiner Wohnhöhle zu sehen.
  • duty , 23. September 2010 04:55
    Punkt 1.)
    ich frage nun mal wie das mit der Frist sein soll,
    wenn die um ist und man z.b. in einem Jahr in eine Neue Wohnung zieht? :o 
    (es gibt ja viele Bürger die mal das Zuhaue wechseln )kann man dann immer noch Widerspruch einlegen?
    oder muß man dann Google verklagen ?

    tcha ..? :fou: 

    Punkt 2.)
    Was ist wenn dieses Google Street View für uns mal alle Kostenpflichtig wird ?
    am anfang ist es wohl Kostenlos? aber diese Sache kostet doch einen Haufen Geld,
    wer bezahlt das ?
    wenn Google Street View dann eines Tages Geld verlang für die Nutzung
    seit ihr alle an.gearscht euer ZuHause wurde fotografiert
    und damit wird dann noch Geld verdient ?


    oder werden solche Sachen bewußt verschwiegen ?


    Das sind zwei Fragen die man öfter mal Öffentlich stellen sollte !
  • lrlr , 23. September 2010 10:27
    nur in DE gibt es diese möglichkeit VOR dem erscheinen auf streetview zu widersprechen

    man kann auch nach dieser "frist" widersprechen, (nicht nur in DE)

    auf sightwalk.de gibts übrigens auch "ausgeblendete" Fassaden , man muss halt (wenn schon ) bei allen Anbieter widersprechen,
  • duty , 23. September 2010 13:25
    eigentlich muß man gar nicht wiedersprechen und eigentlich ist es illegal
    ohne Einwilligung des Bewohners Fotos online zu stellen,
    Ein Wohnungseigentümer der seine Wohnung verkaufen wollte und die Wohnung noch bewohnt
    ist mit einer Rentnerin , mußte seine Fotos aus dem Internet löschen , weil verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht des Mieters „TV Sendung Markt vom 23.09.2010 gegen 4-6 Uhr )

    und wie heißt es so schön, vor dem Gesetz sind alle Gleich!
  • Anonymous , 24. September 2010 23:02
    Die ganzen Deppen die hier nichts gegen die Zurschaustellung von Häusern bei Google haben, werden ihr Leben lang kein eigenes Haus besitzen.....
  • duty , 24. September 2010 23:19
    die ganze Welt besteht ja nicht nur aus guten Menschen die anderen nur gutes wollen


    das mit Google geht auch zu weit, und das in der heutigen Zeit .
    Bank Räuber , Einbrecher Trups haben dann ein leichtes Spiel die Umgebung vorher auszukundschaften u.a. Fluchtmöglichkeiten usw.

  • derwolf92 , 24. September 2010 23:24
    Lächerlich...