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Crosscheck

Können übertaktete Grafikkarten vom Hersteller mehr als ein Referenzmodell?
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OC-Karten ab WerkOC-Karten ab Werk

Im Crosscheck wird der Vergleich auf weitere Retailkarten und Chipklassen erweitert. So kann man abschätzen, wie stark sich die Kühlkonzepte unterscheiden und ob man die Ergebnisse auf andere OC-Grafikkarten übertragen kann. Solange die Karten mit der voreingestellten Taktrate laufen, wird im 2D-Modus problemlos heruntergetaktet, wie man an den Temperaturen von unter 45 Grad erkennen kann.

Bei den 3D-Temperaturen kann man leicht sehen, welche Karten das Kühlerdesign von ATI benutzen. Liegt der Wert über 75 Grad, wird mit dem Referenzdesign gekühlt. Die optimierten Doppellüfter liegen bei 63, 65 und 66 Grad Celsius.

Je mehr die Grafikkarte von der voreingestellten Taktrate abweicht, desto stärker steigt die Leistungsaufnahme im 2D-Modus, da nicht mehr heruntergetaktet wird.

Bei der Leistungsaufnahme im 3D-Betrieb kann man sofort alle Karten erkennen, die vom Hersteller auf hohe Taktraten optimiert sind. Sie nutzen eine erhöhte Spannung und verbrauchen verglichen mit der Referenzkarte der HD 5870 gut 20 Watt extra.

Wenn die Grafikkarte wie erwartet heruntertaktet, ist eine hohe Lüfterdrehzahl unnötig. Wurde optimal justiert, sind nicht mehr als 36 dB(A) zu hören.

Unter 3D-Volllast zeigt sich das Konzept der Kühlung. Stark und laut gegen optimiert und leise. Im Idealfall ist der optimierte Kühler einer OC-Grafikkarte nicht lauter als das Referenzmodell mit Standardtakt. Erhöht ein Hersteller den Geräuschpegel durch starke Lüfterdrehzahlen, dann ist das 3D-Board für hohe Taktraten vorbereitet, die man auch nutzen sollte. Das Motto heißt klar, ganz oder gar nicht und wenn, dann richtig. Wer sich beim Overclocking eher zurückhält, sollte eine leisere Variante kaufen.

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