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Tom's Timeline: Vor 5 und 10 Jahren - Stromfressende Grafikkarten, Command & Conquer 3 und AMDs Thoroughbred

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 4 kommentare

Wieder ist es Zeit für die wöchentlichen Zeitreise. Vor fünf Jahren ärgerten wir uns über stromfressende Grafikkarten, spielten Command & Conquer und schalteten externe HDDs zusammen. Vor 10 Jahren kam AMDs Throroughbred, und wir waren in Taiwan.

Vor 5 Jahren

Während Intels Pentium 4 als Heizkörper und Stromvernichter erster Güte galt und zum Umdenken bei den CPUs führte, haben Grafikkarten erst seit kurzem wieder die Effizienzschiene für sich entdeckt. Vor fünf Jahren wollten wir wissen, wer eigentlich der gefräßigste Vertreter der GPU-Zunft ist und prüften das in unserem Artikel Stromfresser Grafikkarte: 78 Boards im Test.

Aus dem Fazit:

Die Grafikkarte ist eine der größten Stromfresser-Komponenten im PC. Damit der Anwender sehen kann, welche Kosten ab dem kommenden Monat entstehen können, hat THG eine Übersicht aller gängigen Chipklassen erstellt. Als praktische Rechenbeispiele gibt es den täglichen Betrieb von zwei, acht und 24 Stunden. Die Kosten sind auf 3D-Volllast berechnet, jeweils zum alten Tarif und neuen Tarif mit einer durchschnittlichen Verteuerung von 8 Prozent und den maximal möglichen Kosten von 34,2 Prozent.

  

Command and Conquer gilt nach Dune wohl zu recht als die RTS-Serie, die Echtzeit-Strategie auf dem PC zum Durchbruch verhalf. Vor fünf Jahren erschien der dritte Teil. Wir haben ihn natürlich Durchgespielt: Command & Conquer 3 Tiberium Wars.

Fazit: Besser als C & C Generals - echte Highlights fehlen

Command & Conquer 3 Tiberium Wars sieht besser aus als C&C Generäle, läuft runder und schneller. Die maximale Anzahl der Einheiten hängt von den Ressourcen und der CPU-Power ab, ein künstliches Truppenlimit gibt es nicht. Strategen finden die alten C&C-Teile besser, moderne Taktiker finden die Herausforderung in den unterschiedlichen Einheiten und Spezialfertigkeiten. ...

Insgesamt hat EA die Ladezeiten verkürzt, den Spielablauf stark beschleunigt und den Bau der Basis vereinfacht. Das macht Tiberium Wars nicht strategischer, ermöglicht aber schnellere Gefechte und freut die ESport-Szene.

  

Mit einer interessanten wenngleich exotischen Technik trat Silicon Image an. Das Ziel: Festplatten zusammenschalten mit eSATA. Per Kabel sollte man eine Kette von Laufwerken bilden, die sich dem Betriebssystem gegenüber als ein Speichermediuim präsentieren. So kann man Kapazität hinzufügen, ohne sich groß um die Datenhaltung kümmern zu müssen. Die Technik gefiel uns recht gut, wie ein Ausschnitt aus unserem Fazit zeigt:

SteelVine bietet zum jetzigen Zeitpunkt hervorragende Technologie, kann aber professionelle RAID-Arrays sicher nicht ersetzen - oder Ihnen gar Backups wichtiger Daten ersparen. Es vereinfacht die Handhabung (externer) Speichergeräte allerdings merklich. Wir würden uns freuen, diese Technologie irgendwann einmal in Festplatten integriert zu sehen. Als wir uns die SteelVine-Technologie und die Möglichkeit virtualisierter Speichergebilde durch den Kopf gehen ließen, ergab sich daraus eine Zukunftsvision mit Festplatten, die wieder über Jumper oder DIP-Schalter verfügen: Diese würden nicht für die Auswahl von Master-Slave-Modi verwendet werden, würden aber Festplatten so konfigurieren, dass entweder eine Leistungssteigerung oder eine erhöhte Datensicherheit erzielt werden könnte. Der Host-Controller kümmert sich dann um alles weitere.

Vor 10 Jahren

AMD versus Intel - das ist schon seit Jahrzehnten der klassische Zweikampf. Mit dem ersten Athlon hatte man Intel eikslat erwischt, doch vor 10 Jahren drohte der Vorsprung verloren zu gehen, und der Athlon 64 war noch nicht in Sicht. In immer neuen Revisionen legte man den gleichen Chip mit etwas mehr Takt und anderen kleinen Tweaks wieder auf. Dazu zählte auch der Thoroughbred, den wir in A new kind of fast: AMD Athlon XP 2200+ auf Herz und Nieren prüften.

Fazit: Abschied vom Wettlauf

Der Charakter des ewigen Wettlaufs "AMD vs. Intel" wandelt sich - vom ehemaligen Kopf-an-Kopf-Rennen ist kaum noch etwas zu spüren. Unser Vergleich des aktuellen Spitzenmodells - AMD Athlon XP 2200+ - zeigt: Die Einführung der neuen Thoroughbred-Core verbunden mit einer Taktsteigerung reicht noch nicht aus, um dem schnellsten Intel Pentium 4/2533 das Wasser zu reichen. Insgesamt 32 verschiedene Benchmarks widerspiegeln die Praxisleistung: Lediglich in zwei Tests kann der Athlon den P4 noch schlagen.

  

Schon vor einem Jahrzehnt zog es uns, wie auch dieser Tage, auf die Computex. Heute teilen wir unsere Eindrücke lieber in Form von Bilderstrecken zu Kuriosa oder eben den klassischen Booth Babes, damals konnten wir noch besser ein Schlaglicht auf einzelne ausgefallene Produkte werfen. Für uns war die Computex 2002: flott, frech und Fisch.

Wer erinnert sich beispielsweise noch an Karten mit der Xabre-GPU von SiS? In unserem Messebericht gibt es aber noch andere Klassiker zu entdecken. Was dem modernen Auge sofort auffällt: Röhrenmonitore dominieren das Messegeschehen noch weitgehend, Flachbildschirme sind eher die Ausnahme.

Kommentarbereich
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  • ToXic , 15. Juni 2012 12:43
    Tiberium Wars spiele ich immernoch ab und zu sehr, sehr gerne... gab nix, was mit der Steuerung mithalten konnte... hatte immer die Hoffnung gehabt, dass ein zweites Add-on kommen würde... aber leider, leider... und dann kam Tiberium Twilight... :( 
  • TeKaFu , 16. Juni 2012 21:23
    Besser als C&C Generals :D  Was für ein shwachsinn, der Tester muss auf drogen gewesen sein. Also sorry, aber schaut mal in irgendein C&C Forum also da haben gut 10 % gesagt das C&C3 besser als Generals war :D  Alsoecht der Typ der dasgetestet hat war ein noob bis zum Anschlag :D 
  • SATARAIDer@guest , 17. Juni 2012 16:35
    Noch Extremer Red Alert 3: Die Tatsache, dass die eigenen Einheiten die Spezialfertigkeiten nicht automatisch sinnvoll einsetzen, ist einfach nur nervig. Während die KI die Modi der Einheiten nach belieben wechselt, ist das für einen normalen Spieler frustrierend, wenn die eigenen Einehiten das nur auf explizite Anweisung tun. Nur absolute Pro-Gamer die das Spiel zum Großteil mit der Tastatur-Shortcuts bedienen und Mausklicks im Millisekundentakt ausführen, dürfte das Spaß machen.
  • Crass Spektakel , 19. Juni 2012 05:38
    Ich bin neulich über eine alte G80 Nvidia in meiner Grabbelkiste gestolpert (GTX8800 mit 768MB). Eigentlich rechnete ich mit totaler Nutzlosigkeit (vieleicht hält sie mit einer Geforce 210 mit?) aber denkste, das Ding geht ab wie Luzi: Leistung liegt durchgehend zwischen 50 und 100% einer Geforce
    560. Da läuft eine Menge Software mit hoher Qualität.

    Sooo viel hat sich da garnicht getan.
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