Neue Logos für HDMI
Schluss mit Versionsnummern: Die Hersteller von HDMI-Peripherie dürfen sie ab sofort nicht mehr auf Geräten, Kabeln oder deren Verpackung einsetzen. Stattdessen haben die Wächter über den Standard neue Logos parat.

Im Mai dieses Jahres wurde das High Definition Multimedia Interface in Version 1.4 verabschiedet. Die Änderungen betreffen vor allem die Kabel selbst. So wurde unter anderem ein Ethernet-Kanal (100 MBit/s), der so genannte HDMI Ethernet Channel HEC, eingeführt. Dabei bleibt für Netzwerkverbindungen via HDMI zwar die Anzahl der Pins gleich, doch die HEC-Leitungen sind verdrillt. Ebenfalls neu ist ein Audio-Rückkanal (Audio Return Channel, ARC) zum Abgriff digitaler Audiosignale etwa vom Tuner zur Weiterführung an einen Audioverstärker. Die Folge der Erweiterung des Standards: Kabelhersteller drängen mit Kabeln in den Handel, die die Bezeichnung »HDMI 1.4« tragen.
Zusammengenommen mit früheren Spezifikationsnummern tummeln sich nun fünf verschiedene Kabeltypen auf dem Markt mit bis zu sieben unterschiedlichen, auch kombinierten Versionsnummern. Sie sagen dem Durchschnittskäufer weder etwas über die tatsächlichen HDMI-Funktionen, die er mit dem Kabel seiner Wahl nutzen kann, noch ist in der Praxis kaum ausschlaggebend, welche Nummer auf dem Produkt steht.
Um die Verwirrung im Elektromarkt nach Einführung von HDMI 1.4 ein wenig zu mindern, hat die Organisation für die Vergabe von HDMI-Lizenzen, die HDMI Licensing LLC, neue Logos vorgestellt und entsprechende Richtlinien für Hersteller veröffentlicht.
Insgesamt fünf Logos gibt es nun, geordnet eben nicht nach Versionsnummern. Auf einen Blick soll für den Käufer erkenntlich sein, welchem Zweck das Kabel dient. Kabelfabrikanten dürfen ab sofort nicht mehr nur die Versionsnummern auf ihre Produkte und deren Verpackung aufbringen, auch das zur HDMI-Version passende, neue Logo muss abgebildet sein. Ab 1.1.2012 ist nur noch das Logo erlaubt. Ältere, auf dem Markt befindliche Produkte ganz ohne Logo werden noch bis Ende 2011 geduldet.
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geile sache, ohne in netz nachzuforschen weiß zumindest ich, der vllt 1 mal in 2 jahren nen hdmi-kabel kauft, trotz logo nicht was ich brauche.
sollen die logos dann auch für die geräte gelten? also dass auf dem gerät angegeben is, welches kabel(logo) ich benötige? oder soll das nur auf den kabelverpackungen an sich aufgebracht sein?
als laie , im kabelgebiet, weiß ich zwar jetzt, dass es unterschiede gibt, und n bisle was kann man sich so schon aus der bezeichnung herleiten, war gut is, aber grundsätzlich bleiben da immer noch fragen offen. wann brauch ich automotive, wann reicht standard, wann brauch ich high speed, wozu brauch ich ethernet? .... lauter solche sachen kommen zumindest mir jetzt in den sinn.
Interessant ist doch eher, welches Kabel welche Spezifikation erfüllt.
Gibt es mittlerweile HDMI 1.4, so wäre es doch einfacher, einfach das Kabel entsprechend zu ratifizieren und mit einem Etikett (This cable coplies with HDMI 1.4 standards) - Hersteller schreiben i.d.R. auf ihre geräte auch nur, welchen HDMI-Standard sie unterstützen.
Und warum Verwirrung?! Wenn ein Gerät zwar Highspeed-HDMI kann, aber kein Ethernet, dann erfüllt es eben NICHT alle Kriterien und sollte sich auch ned mit HDMI 1.4 brüsten können... wozu hat es denn Standards?
Bei USB funktioniert's doch auch. Entweder ist das Kabel USB 1.1 oder USB 2.0 und man weiss sofort, ob man das Kabel für High-Speed-USB nutzen kann. Dasselbe geht ja auch bei Geräten so!
Und bei USB 3.0 ist auch klar, was gespielt wird: USB 3.0-Gerät mit USB2.0-Kabel an Anschluss und es ist kein Ultraspeed-USB mehr... ganz einfach!
Ich sehe eher als wichtig an, dass die Geräte und/oder Kabel eine gewisse Abwärtskompatibilität einhalten! Sonst haben wir wieder unzählicge verschiedene HDMI-Kabel, wo das eine Kabel eben Ethernet kann, aber kein HDMI 1.4 kann, das zweite kann nur HDMI 1.3, aber angeblich auch Ethernet usw...
P.S.: Wenn es einen Kunden wirklich interessiert, was die einzelnen Standards können, kann man ihm ja Infomaterial mitgeben, wo die einzelnen Definitionen des Standards gelistet sind, aber ich denke, das Gros der Klientel wird eher interessieren, ob er/sie mit dem Kabel die Dienste nutzen kann, die Quelle und Zielgerät gemeinsam unterstützen, die es verbindet!
Ich finde, das HDMI totaler Schwachfug ist, und an einer neuen Grafikkarte eigentlich nx mehr verloren hat. Zu niedrige Aufloesungen, zu niedriger Pixeltakt. Jede High-Endkarte zur Zeit dreht bei den maximalen Aufloesungen + Bildwiederholraten, die durch HDMI/ DVI geboten werden, Daeumchen, wenn man nicht gleich Crysis mit 16x AA zockt
Spaetestens in zwei Generationen wird die Maximum-Aufloesung fuer die Karten normal sein. (2660x1536)
Zudem finde ich es extrem dreist, das alle paar Jahre der Anschluss wechselt. DVI fand ich schon scheibe, weil er gegen VGA-Anschluesse nicht wirklich anstinken kann, wenn man mal von der schaerferen Bildwiedergabe absieht. Zu groß, zu langsam, vollbeschaltetes Kabel notwendig, wenn hohe Aufloesungen genutzt werden sollen usw. Versuchte mal, einen DVI Stecker ohne hinzuschauen einzustecken! GL&HF... Dann noch die DRM-Funktionalitaet bei HDMI... Auch eine Dreistigkeit sondergleichen. Warum nicht einen Anschluss, der wie VGA 20 Jahre lebt, einheitlich ist, klein, leistungsfaehig? DisplayPort ist da die einzig sinnvolle Perpektive, und muesste eigentlich schon seit ein paar Jahren verbaut werden, da hier die aktuelle Grenze von maximal 2560x1536@60 Hz (400MHz Pixeltakt) ausser Kraft tritt, und hoehere Aufloesungen genutzt werden koennen. Da waere sogar natives 3D mit Polarisiation moeglich, wenn TFTs und deren Nachfolger hoehere Dichten erreichen wuerden, und es waere trotzdem genug Platz auf dem Desktop...
Das aktuell alle paar Jahre neue Standards in die Welt gesetzt werden, ist einfach fuerchterlich. DVB-T gehoert auch in Kuerze zum Alteisen, da bereits DVB-T 2 mit MPEG 4 auf der Matte steht, mit HD-Bildmaterial. Warum die da nicht schon vorher drauf gekommen sind, ist mir schleierhaft... Ueberall werden nur kurzzeitig nutzbare Dinge auf den Markt gebracht. Warum nicht einmal wieder einen Standard auf den Markt bringen, der 20 Jahre haelt, und dann auch irgendwann guenstig zu haben ist?
Mit jeder "Neuerung" läßt sich wieder und wieder Geld verdienen, deshalb.
... Ueberall werden nur kurzzeitig nutzbare Dinge auf den Markt gebracht. Warum nicht einmal wieder einen Standard auf den Markt bringen, der 20 Jahre haelt, und dann auch irgendwann guenstig zu haben ist?
Mit jeder "Neuerung" läßt sich wieder und wieder Geld verdienen, deshalb.
Jede High-Endkarte zur Zeit dreht bei den maximalen Aufloesungen + Bildwiederholraten, die durch HDMI/ DVI geboten werden, Daeumchen, wenn man nicht gleich Crysis mit 16x AA zockt
Was wohl nur die wenigsten von uns und von allen anderen Leuten tun, aber ja, du hast gewissermaßen Recht.
Es dient eben alles der Werbung und Geldmacherei.
In "HDMI" steckt "HD" drin und besonders in der Vorweihnachtszeit lässt sich mit HD-Artikeln sehr viel verkaufen!
Für Grafikkarten waren die HDMI kabel wohl weniger Gedacht (dafür kommt nun der DisplayPort). HDMI soll eben zum neuen standard für TV Geräte werden zum Anschluss von Recievern, Blu-Ray Playern o.ä.
Und Bis Ottonormalverbraucher ihren Full-HD TV wegschmeissen wegen zu niedriger Auflösung könnten noch 10 Jahre vergehen.
Wo HD drauf steht, dort ist das Volk von guter Bildqualitär überzeugt.. auch wenns garkein HD-Bild ist. Geld verdient man mit den dummen!
fffcmad muß ich auch beipflichten.
Wieso gibt es ein Kabel, was Ethernet kann, aber nicht die hohen Geschwindigkeiten? Das ist doch offensichtliche Geldschneiderei!
Ein neues Kabel: "Das kann nun alles das, was die alten Kabel bereits konnten, Ethernet und auch die höchsten Geschwindigkeiten" hätte vollkommen gereicht und dazu geführt etwas mehr Sicherheit den Kunden zu vermitteln.
Durch neue Bezeichnungen wird doch nichts einfacher! Man wusste damals: "Höchste Versionsnummer = das zur Zeit beste Kabel"
Jetzt bekommt man dämliche Logos, die nicht einfach sortierbar sind, wie es bei Zahlen der Fall wäre.
Ist "Standard Automotive" besser als nur "Standard" oder als "with Ethernet" oder ist es eine Einschränkung und somit schlechter?
Und ist "High Speed" nun besser als "Standard with Ethernet"?
Soetwas ist doch einfach nur großer Mist. Das kostet nun viel Geld und die Personen (einfache, nicht technisch versierte Endverbraucher), die vorher sagten: "Ich kann mit den Zahlen da nix anfangen!", die können doch mit diesen abstrakten Begrifflichkeiten auch NICHTS anfangen, da sie vermutlich nichteinmal wissen, was Ethernet ist, ob sie es brauchen und schon gar nicht, wo der Unterschied zwischen den ganzen Typen liegt.
Tja, was wäre es schön gewesen, wenn die HDMI-Verantwortlichen gesagt hätten:
Ab sofort gibt es nur noch Kabel mit dem neuesten Feature-Set. Höchste Frequenzen + Ethernet. Alle anderen Kabel, die zu Verwirrungen führen und diese Standards nicht erfüllen, müssen bis [Datum] vom Markt verschwinden.
Aber das wäre wohl zu Kundenfreundlich gewesen.
Man stelle sich das mal vor: Man geht ein Kabel kaufen und muß nur nach "HDMI" ausschau halten und erwischt sofort und garantiert das richtige!
Tja, damit könnten dann auch einfache Endverbraucher etwas anfangen. Tja, Chance verpasst!
@ffcmad: DVB-T2 wird in Deutschland nicht in den nächsten 5 Jahren laufen! Damit würden die Betreiber alle neu hinzugewonnenen Nutzer von DVB-T vergraulen. DVB-T2 ist einfach nur der nächste Schritt und wird natürlich angeboten. Wie DX11 usw.
Zunächst ist Osteuropa dran und anschließend irgendwann die Länder die bis dato DVB-t haben.
Ein Paralellbetrieb wird nicht gehen, weil die alten frequenzen schon für LTE verwendet werden in Zukunft und der Betrieb auch einfach zu teuer wäre.
Und Mpeg4 gibt es schon mit DVB-T. Im Raum Stuttgart wird derzeit getestet, was es für Vorteile bringt. Bei der derzeitigen 12mbit Übertragung und der relativ geringen Modulbreite ist natürlich die Frage wohin dies führen soll.
Der DVB-T Standart war schon bei der Einführung veraltet, aber was ist das nicht?
Aktuell scheint eine relativ große Unordnung auf dem Markt zu sein. SATA mit Esata, Firewire, USB und natürlich die große Gruppe der Grafikanschlüße. Ich hoffe natürlich auch, dass Displayport und der alte VGA Standart überleben. VGA ist einfach eine "primitive und simple" Lösung. Und Displayport ist aktuell noch im Schatten von HDMI, weil man die Verbraucher einfach nicht mit noch mehr belasten will. Aber ich bin mir gewiss, dass dies in den nächsten Jahren noch mehr betont wird.
Und ein neues Logo ist doch nur aus Marketinggründen notwendig. Intel betreibt dies ja auch alle paar Jahre.
Also abwarten, ob es in nächster Zeit nicht wieder ein Update für das Logo existiert.
Gruß Flo
Da fragt man sich warum nicht einmal ein Absoluter Standart geboten wird?
HDMI hat eine gute Übertragungsrate etwas aufbohren und es könnte als vernünftiges Ethernetkabel herhalten.
HDMI könnte USB ersetzen man müsste es nur aufbohren.
HDMI könnte den Displayport ersetzen, naja es überträgt Bilder aber aufbohren schadet nicht.
Gut das HDMI Kabel mag nicht der ideale Kandidat sein, aber ich hoffe der Grundtenor kommt rüber. Ein Kabel für alles, das Sata ersetzt, USB, DVI/HDMI/VGA/Displayport, Ethernet und weiß der Teufel noch.
Es kann doch net so schwer sein ein z.B. ein Ethernetkabel noch mit einer Stromleitung zu versehen. Ich habe den ganzen Schrank voller Kabel weil ich hin und wieder eins brauche, da ich jedoch nie im vorraus weiß welches ich benötige habe ich von allem etwas in den Schubladen. Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluß sein.
@peppito: Unterschiedliche Frequenzen stellen auch unterschiedliche Anforderungen an die Kabel, wodurch es eben noch lange nicht beliebig austauschbar ist. Hinzu kommen auch solch primitive Aspekte wie die größe der Stecker.
Vergleich mal den kleinen SATA-Stecker am Kabel Deiner festplatte mit einem HDMI-Brocken.
"HDMI könnte Displayport ersetzen" *schauder* Na, das wäre ja gerade der letzte Witz, denn DisplayPort kann eigentlich alles, was HDMI auch kann, und mehr.
Man könnte dann schon ehr HDMI einstampfen und flächendeckend durch DisplayPort ersetzen.
Aber ein Kabel für alles? Nein, das sehe ich nicht wirklich. Da gibt es teilweise wohl einfach zu unterschiedliche Kriterien für die Signalqualität. Und Ethernet, was nun in HDMI gequetscht wird, ist mit 100Mbit, leicht übertrieben, schon fast über Klingeldraht realisierbar. Wer will denn heute noch 100Mbit (meistens ca 10MB/s), wenn es GbE hinterhergeworfen gibt (bis zu über 100MB/s)?
Wenn man nun bedenkt, daß HDMI-Kabel stark in der Länge beschränkt sind, Ethernetkabel aber auch 100m lang sein dürfen, dann wird doch langsam klar, warum es nötig ist, diese Dinge im allgemeinen zu trennen.
Auch SATA wird wohl kaum, zumindest nicht in den zukünftigen Varianten mit 6Gbit, über 15m lange Kabel realisierbar sein. Zumindest nicht in der kosteneinsparenden Variante, in der es zur Zeit angedacht ist.
Ja, auf den ersten Blick erscheint "ein Kabel für alles" ganz nett, aber spätestens, wenn Du dann ein solchen Kabel, welches auch Daumendick werden müsste um alles in ansprechender Qualität bieten zu können, kaufen wollen würdest, würdest Du beim Preis denken: "So ein Schwachsinn! Früher gab's ein paar Kabel einzeln für 1 bis 5 Euro pro Stück und heute soll ich 50 Euro für ein Kabel zahlen!"
Ja, die Abschirmung, sollte man denn wirklich alles mögliche dadurch schleifen wollen, würde aufwändig und kostspielig.
BTW: DisplayPort kann mit passiven Adaptern umgesetzt werden auf
-DisplayPort
-HDMI
-DVI (single link)
-D-Sub HD15 (VGA)
Die ersten drei habe ich sogar als Kabel hier und nutze sie täglich.
Zusätzliche Leitungen, auch noch hinreichend Abgeschirmt, damit sie auch alle gleichzeitig genutzt werden könnten (USB, Ethernet, etc) zusätzlich ins Kabel zu quetschen macht teilweise einfach keinen Sinn. HDMI ist zu kurzsichtig entwickelt worden. Das wird nun geschönt, indem der wohl nicht wirklich benutzte Rückkanal (CEC) aufgebohrt wurde. Sozusagen: "Da haben wir ungenutzten Platz, wir brauchen ein Feature, was das nutzt, denn für höhere Bildauflösungen reicht es einfach nicht."
HDMI wird also nie Dein Ethernetkabel ersetzen. Das ist wohl der Versuch einen komfortableren Rückkanal zu etablieren, eventuell auch zusätzliche Informationen zum Monitor zu übertragen. Im schlimmsten Fall ist das eine neue Idee um irgendwie noch stärker beeinflussen zu können, was ein Konsument sieht und was nicht (mehr Bandbreite = mehr Kontrollmöglichkeiten)
Warum sollte es nicht möglich sein die Aus/Eingänge mit einem Ping zu versehen? Damit könnten auch Adern eingespart werden.
Z.B.
Fernseher hat Universaleingänge für Videoeingang/USB-ersatz und Ethernet.
Der Receiver der Angeschlossen wird pingt (Ich bin der Receiver und sende Video) der Ferseher pingt zurück (Receiver erkannt kannst senden), falls ein Kabel Falsch angeschlossen ist z.b. USB Kabel an Displayeingang wird die Leitung gesperrt weil Fernseher VideoID sendet und USBgerät USBsignal.
Damit könnte man die selben Adern für X Dinge benutzen da erst ein Austausch zustande kommt wenn beide Geräte ihr Ok geben.
Ok die Abschirmung dürfte sehr dick werden da sie ja an die Anwendung mit der dicksten benötigten Abschirmung angepasst werden müsste.
Naja selbst wenn es eine kostengünstige Lösung für ein Universalkabel gäbe, würde es niemand nutzen, es scheint ja schon schwer genug einen Standart für eine Geräteklasse zu setzen worauf sich alle einigen können, das Ultimative Einheitskabel hätte wohl in der Industrie wenig Freunde. Zumal viele Firmen eine gutes Geschäft mit Kabeln machen die nur für ihre eigenen Geräte verwendbar sind (z.B. Handys auch wenn sich langsam USB durchsetzt)
Ach bitte, das ist doch eh bei fast jedem Anschluss dasselbe - Die Kabeln und Anschlüsse wechseln dauernd:
Serieller Port: 25 Pin Kabel, 9 Pin Kabel, => Usb...v 1.0,1.1,2.0
Ethernet...Koax, Koax autoterminiert => Rj45..Cat 3,Cat4,Cat5,Cat5e,Cat6,Cat7.
Drahtlos: Infrarot in x Versionen (herstellereigen,mono,bidirektional), Bluetooth, WiFI, WiMax
Also was solls. jetzt ist halt HDMI in der X-ten Generation dran....
@peppito:
Vertauschungssichere Anschlüsse sind nun schon seit so vielen Jahren Usus - willst Du wieder abschaffen?
Und ist Dein nun letzter Beitrag nicht ein Widerspruch? Ich dachte, daß Du alles bündeln wollen würdest. Ein Kabel, ein Stecker, viele (mögliche) Verbindungen.
Das Problem an Deiner Idee ist aber, daß dann das Kabel als Mindestvoraussetzung die höchsten aller Spezifikationen erfüllen müsste.
Damit es einen Vorteil zum jetzigen HDMI oder DisplayPort brächte, müsste es GLEICHZEIZIG Videodaten, USB und Ethernet in einem Kabel bündeln.
Als Effekt hättest Du ein Kabel, welches mindestens die Dicke von HDMI + Cat6 + USB aufbringen würde, wobei ein solches Kabel bei einer Länge von 3m oder 5m technisch bereits ungeeignet wäre SATA-600 ver 3.0 zu übertragen, was Du ebenfalls gefordert hattest.
Es geht eben nicht alles in einem Kabel zu vereinen, ja, es geht nichtmal ein Kabel für alle Einsatzszenarien zu optimieren, da andere Anforderungen gegeneinander laufen.
Bei SATA: relativ geringe Latenzen, extrem hohe Bitraten, kleine Stecker, anständig zu verlegende Kabel auf kleinem Raum.
HDMI: Lange Kabel, robuste Stecker für den Alltagseinsatz.
Allein diese beiden Typen passen offensichtlich nicht gut zueinander. Daher, und auch wegen der Kosten, sind getrennte Kabel eben oftmals die bessere Lösung.
Sobald Du einen 22" CRT bei 1600x1200 mit 100Hz betreiben möchtest, fällt Dir auf, wie toll ein digitales Signal sein könnte, da auf dem CRT nur noch Brei ankommt. Auch mit handverlesenen Kabeln, egal ob BNC oder D-Sub.
Sobald Du einen 22" CRT bei 1600x1200 mit 100Hz betreiben möchtest, fällt Dir auf, wie toll ein digitales Signal sein könnte, da auf dem CRT nur noch Brei ankommt. Auch mit handverlesenen Kabeln, egal ob BNC oder D-Sub.
Das hat bei mir jahrelang funktioniert.. ohne Brei
Wirklich mit 100Hz? Also ich habe in unserem Unternehmen, da ich die Möglichkeit dazu hatte, und auch schon Jahre vorher im Bekanntenkreis, alle erdenklichen Kabel durchprobiert, die mir in die Hände gefallen sind.
Alles oberhalb von 1280x1024@85Hz war selbst mit den besten Kabeln unscharf und wurde bei, wie bereits gesagt, 1600x1200@100Hz unerträglich.
Ein Computerspiel: Gar kein Problem. Das wirkt dann fast wie kostenloses AA. Aber bei Textverarbeitung, programmierung und pixelgenauer Bildbearbeitung konnte man es einfach nur vergessen.
Das lag auch nicht am Monitor, denn die betreffenden Monitore waren alle technisch in Ordnung und gehörten zu der damaligen Spitzenklasse - andere Geräte konnten bei der Auflösung eh keine 100Hz darstellen.
Was war also Dein Trick und was für ein Monitor war das überhaupt?
Es waren 1600x1200@100Hz auf einem Iiyama HM204DT 22"
Mit Kabel aus dem Lieferumfang ohne weitere Tricks.
Er hatte ein zufriedenstellend scharfes Bild, natürlich kann er in diesem Punkt nicht mit TFTs mithalten. Anzumerken ist auch, das das bild bei 85Hz einen tick schärfer wurde. Allerdings war Arbeiten bei 100Hz deutlich angenehmer.
Laut Spezifikation konnte er auch offiziell die 100Hz, nur bei manchen der neuesten Grafiktreibern musste ich tricksen um sie einstellen zu können.
So läuft er momentan noch als Zweitmonitor, mittlerweile ist er jedoch vermutlich aus Altersschwäche extrem unscharf.
Zum AA: Dies wurde wohl erst mit TFTs notwendig, bei hochauflösenden CRTs war schliesslich kaum ein einzelnes Pixel zu erkennen. Da ich nun auch endlich auf TFT umgestiegen bin versteh ich endlich was das ganze Theater um AA soll ;-)
holgi:

Ich hatte den HA202DT, VisionMaster Pro512. Der war nur leider zu dunkel und ist nach einigen Jahren dann hochkant rausgeflogen. :-/
Außerdem muß ich ja gestehen, daß ich Lochmasken stets bevorzugt habe. Bei der Bildbearbeitung ist es mir in den damaligen Jahren sogar zweimal passiert, daß ich versuchte eine "merkwürdige störende Linie" wegzuretouschieren.... Das war der Stützdraht. *doh*
Nunja, der "Ausfall" des Iiyama hat mich dann vor gut 2,5 Jahren doch recht zögernd zum TFT gebracht. Seither habe ich ein hardwarekalibrierbares 26" Schätzchen vor mir. Also gleich zwei Schritte in einem: Von CRT zu TFT und von 4:3 zu 16:10.
Ich hätte immernoch lieber 4:3 - aber bei gleicher Breite.
Bei der Farbwiedergabe, Ausleuchtung, etc ist der TFT jedoch jedem CRT, den ich in den letzten 19 Jahren an PCs gesehen habe, und das waren weit über 100 (im Unternehmen hatte damals jeder Entwickler einen 21" Eizo oder Siemens oder Fujitsu Siemens), überlegen.
Aber einzelne und doch auch noch trennbare Pixel hatte ich immer auf meinen CRTs. Egal ob CTX 21" (Gott hab' ihn seelig. *schnüff* er ging letztens von mir nach über 12 Jahren hervorragender Dienste und einer einfach nur (für CRTs) perfekten sRGB-Farbwiedergabe) oder auch Iiyama. Oberhalb von 85Hz nahm nur leider die Schärfe ab, was eben auch die "Empfehlung" von 85Hz bei allen Auflösungen erklären konnte. 1600@1200 war auch einen Hauch unschärfer als 1280x1024 bei gleicher Frequenz, jedoch nicht so schlimm wie der Umstieg von 85Hz auf 100Hz.
1600x1200@85Hz habe ich mehrfach versucht, aber irgendwie kam es mir fast so vor, als wenn das Bild dann mehr flimmern würde als bei der kleineren Auflösung. Zumindest ermüdeten meine Augen deutlich stärker. Daher konnte ich mich mit dieser Auflösung auf den Monitoren nie so ganz anfreunden, da die Schrift kleiner UND unschärfer wurde und somit bei der anständigen Entfernung auf meiner tiefen Schreibtischecke das Lesen zu schwierig wurde.
Wollte also nie mit der Nase an der Scheibe hängen, nur da die Schrift so schlecht zu lesen ist.
Beim TFT kann ich auch 1m entfernt sitzen und die Schrift noch lesen. Selbst auf dem 24", an dem ich gerade tippe.
Nunja, den analogen Kabeln weine ich keine Träne nach, finde es aber etwas bedauerlich, daß mit DVI ein Standard gewählt wurde, der bereits bei seiner Einführung an der Grenze seiner Möglichkeiten angelangt war.
Bei HDMI und DisplayPort hoffe ich doch auf den Siegeszug des letzteren.
Nunja sowohl beim alten CRT als auch beim aktuellen 26 zöller auf 1920x1200 nutze ich in Windows vergrößerte Schriften.
Es nervt zwar, das manche Anwendungen nicht auf Skalierbare Schrift optimiert sind, so das schon OK-Knöpfe unerreichbar wurden, aber ich bleibe trotzdem dabei. Bei 26" ging das zwar locker ohne, aber ich fahre gerne mit meinem tastaturtisch etwas weiter vom Monitortisch weg :-)
Bei mir hat es seinerzeit privat nur zum Mag InnoVision 996PF gereicht. 1600x1200 waren durchaus kein Thema, aber 100 Hz waren definitiv nicht sauber und scharf zu schaffen. Zum Arbeiten blieb dann auf Grund der kleineren Diagonale auch nur größere Systemschriftarten übrig. Ich bin trotz allem froh, auf einen TFT gewechselt zu sein (wenn auch relativ spät) - seit meiner Augen-OP erst recht. Das Flimmern ging mir mit der Zeit echt auf den Senkel und Kopfschmerzen sind seit dem Umstieg auf den TFT auch kein Thema mehr. Wenn jemand schon beruflich 10-12 Stunden vor der Glotze hängt, dann ist ein gescheiter Monitor nichts anderes als zelebrierter Arbeitsschutz.

Beim Kabel setze ich auch auf den DisplayPort - nette Geschichte und hoffentlich noch eine Weile uptodate. Mein Monitor kanns, die Grafikkarte auch. Nur mein TV ist leider etwas älter, obwohls der HTPC mittlerweile auch kann. Schaun wir mal, welche Lobby den längeren Arm hat
@FormatC:
Wenn jemand schon beruflich 10-12 Stunden vor der Glotze hängt, dann ist ein gescheiter Monitor nichts anderes als zelebrierter Arbeitsschutz.
YMMD!
Ich hatte den HM203DT Pro (19" Iiyama mit so ziemlich dem Maximum an VertFreq und Pixeltakt) - Selbst 2048x1536 war mit dem auf 85Hz passabel darstellbar, aber aufm 19" ist die Auflösung dann doch noch bissl arg klein, aber 1600x1200 bei 100Hz war echt prima und scharf, allerdings ein sehr gutes VGA-Kabel vorausgesetzt, sonst Brei!
Hab dann aber auch auf TFT gewechselt ud habe mir auch ein Baby von Samsung mit 26" auf den Schreibtisch gestellt, weil flacher und leichter... das war einer der wenigen Nachteile von CRTs... extrem schwer und die planen Trinitrons sowieso noch schwerer!
Aber der Nachteil der TFTs ist nach wie or deren native Auflösung. Sicher beherrschen sie das Skalieren immer besser, aber an die Darstellungsvielfalt eines CRT kommen sie auch heute noch nicht dran. Dafür haben sie aber auch nicht das von FormatC erwähnte Flimmern, was Dir bei 100Hz zwar nicht mehr so sehr auffällt, aber wenn Du dann bei einem Kollegen an einem 60Hz-CRT sitzt, bist du zwangsläufig dazu geneigt, zu testen, wie hoch sein Bildschirm wiederholen kann, bevor der typische "Signal Out Of Range" kommt...
Naja, schauen wir mal, was die Zukunft bringt, denn bisher kann DVI-D ja 2560x1600 bedienen und ich habe eben noch kein 30"-Zöller mit dieser Auflösung zuhause (die kosten immerhin gute 1800 Eucken) und erst aktuelle Grafikkarten mit den aktuellsten CPUs vermögen dir auf dieser Auflösung eine gute Pixelschlacht zu liefern.
DisplayPort ist ja mittlerweile im Kommen und kann ja mit 2.7GHZ, 4 Lanes immerhin 3840x1600 bedienen... wären also gut 6MPixel...
Edith sagt:
Wikipedia hat schon für DP1.2 die Spez raus:
DisplayPort 1.2 (anno August 2009) mit 5,4 GHz Symbolrate:
* 1 Leitung: 540 MByte/s (4,32 GBit/s): ausreichend für 1600×1200 oder 1920×1200
* 2 Leitungen: 1080 MByte/s (8,64 GBit/s): ausreichend für 3072×1920 oder 2560×1600
* 4 Leitungen: 2160 MByte/s (17,28 GBit/s): ausreichend für 3840×2400 oder 4096×2560
Also max 10MPixel...
Wenn jetzt noch die Betriebssysteme von den Pixeln wegkämen für die Darstellung ihrer GUIs... *träum* Man stelle sich einen 26" mit 3840x2400 vor: Feine Schriften, scheinbar Stufenlos (da das Menschliche Auge die nur noch 1/4 so großen Pixel nicht mehr zu trennen vermag)...
Oder dann sogar 30" mit einer solchen Pixeldichte, aber *KEINEM* Schriftgrößenzwang.
*seufz* Ob ich das noch mal erleben werde?
Heute, sowie auch die letzten 10 Jahre, kann man es ja noch immer vergessen die Schriftgröße anzupassen. Man findet IMMER etwas, was nicht passt. Und das hat auch nichts mit Windows zu tun - andere Betriebssysteme versagen da ebenfalls kläglich. Es finden sich leider immer Anwendungen, bei denen die korrekte Darstellung fehlschlägt. :-/