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Tom's Timeline - Vor 5 und 10 Jahren: HdR Online, HDTVs, Frontal-USB und Taschenvideos

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 4 kommentare

Während wir uns vor fünf Jahren mit Herr der Ringe Online und HDTV-Geräten beschäftigten, waren vor zehn Jahren nachgerüstete Frontanschlüsse und ein Multimediaplayer im Taschenformat Thema.

Vor 5 Jahren

HdR Online - Die Schatten von AngmarHdR Online - Die Schatten von AngmarDie Beliebtheit von World of Warcraft ist auch heute noch ungebrochen, doch im Laufe der Jahre hat schon so manches Spiel versucht, dem Klassenprimus ein Stück vom Kuchen abzujagen. Vor fünf Jahren schauten wir uns Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar genauer an, das statt in Azeroth in Mittelerde angesiedelt war. Obwohl es viel Potential mitbrachte, fiel unsere Meinung gemischt aus.

Fazit

Turbine hat vieles richtig gemacht. Den passenden Rechner vorausgesetzt, sieht Herr der Ringe Online atemberaubend schön aus. Trotzdem wirkt der Titel teilweise ziemlich bieder. Die Spielfiguren unterscheiden sich kaum, ihre Bewegungen sind allzu oft holprig und ungeschickt. Obwohl die Steuerung an WoW angelehnt ist, fühlt sie sich nicht so direkt an. Wohl auch, weil Ihr, noch während die eine Aktion ausgeführt wird, bereits die nächste auswählen könnt. So fehlt das konkrete Feedback nach einem Special Move und Ihr fühlt Euch schnell seltsam unbeteiligt an den Kämpfen – wobei das wahrscheinlich einfach eine Frage der Gewöhnung ist. Trotzdem: Die größte Motivation – und wahre Stärke des Spiels – dürfte das gemeinschaftliche Erkunden von Mittelerde, seinen Sehenswürdigkeiten und Bewohnern wie Frodo und Konsorten sein. Ein Prozess, der dank der vielen erspielbaren Charaktereigenschaften, Titel und Belohnungen nie an Reiz verliert. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Legolas- und Aragorn-Klone in Grenzen halten und wir kein zweites Star Wars Galaxies erleben.

  

Fünf HDTVs im TestFünf HDTVs im Test Das Thema HDTV kam ebenfalls langsam in Fahrt, auch wenn die Industrie es immer wieder schaffte, mit verschiedenen Standards, Bezeichnungen (HDReady, FullHD, usw.) und anderen technischen Stolperfallen für Verwirrung zu sorgen. In einem Vergleichstest betrachteten wir eine Fünferrunde: 46-Zoll-Fernseher mit Full-HD ab 1700 Euro.

Gesamtfazit

Vor zwei Jahren testeten bei gleichem Preisniveau Geräte mit 37 Zoll und hielten diese für monströs. Heutzutage bekommt man für das gleiche Geld Modelle ab 46 Zoll (117 Zentimeter) Diagonale. In punkto Bildqualität ist unser Favorit eindeutig der Sony KDL-46X2000. Er ist der ideale Full-HD-Kandidat für gut betuchte Kunden. Zudem bietet er einen integrierten DVB-T-Tuner und 2 HDMI-Eingänge. Auf das beste Preis-/Leistungsverhältnis kommt der Sharp Aquos LC46XD1E. Mit Kampfpreisen unter 1700 € ist er bei einigen Händlern schon zu haben und kommt für Käufer mit kleinerem Budget in Frage. Dennoch müssen die Hersteller an der LCD-Technologie arbeiten, um die Homogenität der Ausleuchtung zu verbessern. Vier von fünf Modellen hinterlassen bei den anspruchsvollen THG-Testern einen gemischten Eindruck in diesem Punkt.

Vor 10 Jahren

USB-Frontanschüsse nachrüsten.USB-Frontanschüsse nachrüsten. Aktuelle Gehäuse und Fertigrechner von der Stange machen es Nutzern sehr leicht, Peripherie wie externe HDDs, Kopfhörer und Geräte einfach anzuschließen. Ältere Modelle waren da deutlich weniger anschlussfreudig. Was also tun? Ganz klare Sache: Selbst Hand anlegen. Wie das geht, zeigten wir seinerzeit im Beitrag Nachrüstung leicht gemacht: Anschlüsse für die Vorderseite eines PCs.

So geht's: PC-Anschlüsse für die Vorderseite

Wir nutzten eine örtliche Computermesse, um uns einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Dort stießen wir auf ein Gerät von Easy-Connections namens "Easy-Connections 4 Port USB Hub." Dieses USB-Hub mit 4 Ports passt in jeden 51/4 oder 31/2-Zoll-Einbauschacht und wird über das interne Netzteil mit Strom versorgt. Die Installation ist einfach: Das Easy-Connections 4 Port USB Hub wird in einen freien Einbauschacht montiert, die mit einem Kabel versehene Blende an der Rückseite des PCs angebracht und das Kabel in einen freien USB-Port an der Rückseite gesteckt. Wie bei Antec's Easy USB ist es möglich, den Easy-Connections 4 Port USB Hub direkt an eine freien USB-Port auf dem Motherboard anzuschließen, aber Easy-Connections bietet im Handbuch wenig Informationen über die Anschlussbelegung, so dass man auf sich alleine gestellt ist, wenn man nicht das externe Kabel benutzen will.

  

Archos Jukebox MultimediaArchos Jukebox MultimediaSmartphones waren noch ein weit entfernter Traum, und unter "Tablet" verstand man damals bestenfalls so etwas wie einen Palm-Pilot oder ähnliches. Für die mobile Medienwiedergabe brauchte man also ein eigenes Gerät, um zum Beispiel in der Bahn, im Bus oder einer Warteschlange mal eben ein Filmchen zu schauen. Archos bot schon früh entsprechende Lösungen an, und wir wollten im Artikel Der Video Walkman: Archos Jukebox Multimedia wissen, wir praxistauglich diese wirklich sind.

Fazit: Mäusekino, der Anfang ist immerhin gemacht

Archos verlangt für die 20-GByte-Standardversion der Jukebox Multimedia 499 Euro. Er begeistert den Anwender sicherlich dadurch, dass er zu den ersten tragbaren Videoplayern gehört. Während die Ausgabe auf einem Fernseher zu einer Qualität führt, die etwa VHS oder einer Video-CD entspricht, ist das kleine Briefmarken-Display mit 38,1 Millimeter Diagonale eindeutig zu klein geraten. Besonders Besitzer von PDAs sind bereits größere Bildschirme gewöhnt, deren Auflösung für den portablen Einsatz ausreichend dimensioniert ist.

Kommentieren 4 Kommentare anzeigen.
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  • htdv@guest , 2. September 2012 17:48
    was ist denn ein HTDV?
  • TNC-Retard2 , 2. September 2012 21:17
    HTDV ;) 
  • torloc , 3. September 2012 08:23
    HDRO hat sich auf jeden fall positiv weiterentwickelt und ist heute beliebter denn je.
    Nur, von wo habt ihr dieses schreckliche Bild? die Farben sind völlig übertrieben und es zeigt nicht das Mittelerde dass man in HDRO sieht.
  • HTDV1@guest , 3. September 2012 08:31
    Hyper Threading Digital Video ;-)
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