Einzeltest HP Pavilion dm1: Fusion-Netbook, wie es sein soll!
Inhaltsverzeichnis
- 1. Design, Verarbeitung, Tastatur und Trackpad
- 2. Display
- 3. Ausstattung
Nach zwei Auftritten von Acer betritt nun HP mit einem Fusion-Modell die Netbook-Arena - und macht es aus dem Stand weg besser. Das Pavilion dm1 kombiniert nämlich im kleinen Korpus die schnelle Brazos-Plattform mit tragbarem Gewicht und guten Laufzeiten.
Der Anspruch an die Netbooks ist eindeutig gestiegen, und mit der E-350-APU hat AMD die Messlatte gegenüber Atom (und Ion) deutlich höher gelegt. Das wussten wir aber schon seit unserem Brazos-Preview und spätestens seit dem offiziellen Launch der E-Serie-APUs. Die beiden bisherigen Fusion-Vertreter stammten beide von Acer, und beide waren letztlich nicht ganz runde Pakete. Das Aspire One 522 bewies sich zwar als handlicher und gut verarbeiteter Langläufer, ließ aber mit seiner C-50-APU ein wenig an Leistung vermissen. Das Aspire 5253 lockte mit der Idee, Netbook-Laufzeiten im Notebook-Format zu bieten, konnte das aber letztlich nicht einlösen. Mit dem Pavilion dm1 versucht sich nun Hewlett-Packard an einer gelungenen Mischung - mit Erfolg, wie sich zeigen wird.
Das Pavillion dm 1 hat ein modern-peppiges schwarz-graues Design. Neben den klassischen Netbookzügen ziert ein leicht strukturierter Chassisdeckel mit einem inneinander gewobenen Prisma-Muster das Gerät. Im Innern setzt HP auf einen klassischen, schlichten Look. Der Displayrahmen ist komplett in einem matten Silber gehalten, ebenso die Handballenauflage und die Tastaturumrandung. Die Tastatur, ihr Bett und das Trackpad sind matt schwarz und setzen sich so optisch stark vom Rest ab.
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HP verbaut in seinem Netbook eine Chiclet-Tastatur. Die Tasten besitzen normale Notebook-Größe, so können auch große Hände gut darauf tippen. Winzig sind nur die Pfeil hoch/runter Tasten geraten, wobei das Navigieren mit ihnen trotzdem möglich ist, da sie durch das gewählte Tastaturdesign gut von den Nachbartasten abgegrenzt liegen. Die Tastatur weist einen harten aber schön knackigen Anschlag auf, der Hub ist kurz. Der Widerstand ist gut, der Druckpunkt ist eher weich, wird aber durch den Anschlag zum Teil wieder aufgehoben. Insgesamt entsteht ein gutes Tippgefühl mit eindeutigem Feedback.

Das Multi-Touch fähige Trackpad sitzt mittig der Handballenablagefläche. Es ist vertieft eingesetzt, ausreichend groß und reagiert schnell, flüssig und zuverlässig auf Eingaben. Kurzum: ein guter Mausersatz. Kurios: Das Trackpad lässt sich zwar fast über die gesamte Fläche drücken, als große Maustaste wie bei einem aktuellen MacBook dient es damit aber nicht. Rechts- und Linksklick bleiben auch hier klassisch den beiden optisch abgesetzten Maustasten im unteren Viertel des Trackpads vorbehalten. Ein netter Gimmick ist die Trackpad-Ausschalt-Funktion auf dem Trackpad selbst. So kann man, auf die linke obere Ecke doppeltippend, das ganze Trackpad ausschalten.
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Grml, kein mattes Display -> leider keine Option für mich.
Schade, denn ansonsten macht es einen guten Eindruck..
MfG Bam
hab das dm1 selbst und kann dem test im großen und ganzen zustimmen.
was den lüfter angeht, so hat der 3 profile, allerdings reicht es voll aus, das leiseste profil zu nutzen. hörbar ist der lüfter dabei allerdings immer. frage an thg: es gab nen biosupdate für den lüfter kurz nach marktstart in deutschland. habt ihr mit der ersten version getestet oder schon mit der verbesserten lüftersteuerung?
das hp ist allerdings von mir nur bedingt zu empfehlen, der sound is für nen netbook echt gut. allerdings hat das hp einen sehr sehr großen designfehler (eigene meinung). der akku wölbt sich nach oben, somit bleiben zum stehen hinten nur 2 gummistücke. auf dem tisch funktioniert das super. auf dem schoß absolut null. das hp hat keinen ausgeglichenen schwerpunkt. wenn man die hände beim schreiben nicht auf die handballenablage legt und damit das netbook explizit runterdrückt, dann wackelt es extrem. die gummistücke reichen nicht aus um das netbook stabil auf dem schoß zu halten. zum ehh schon krass nervenden wackeln kommt hinzu, dass das display echt sehr stark blickwinkelabhängig is, nicht nur wenn man von links oder rechts kuckt, sondern auch von oben und unten. somit führt das wackeln des netbooks dazu, dass man gerne mal auf dem display null sieht. und wegen diesem großen manko is das netbook nur für personen geeignet, die es eher selten auf dem schoß benutzen.
positiv ist die akkuleistung, hier kann ich die ergebnisse von thg voll unterschreiben. hab in der regel zwischen 4-5h laufzeit, bei wlan an, bluetooth aus. was die verarbeitung und steifigkeit angeht, finde ich ist das hp deutlich vielen netbooks vorraus, auch viele gute netbooks sind nich annähernd so steif. die tastatur biegt sich null durch.
nachtrag: wieso werd ich als "@Guest" bezeichnet? war doch früher nich so, hab aber auch seit längerem kein kommentar mehr verfasst. angemeldet bin ich allerdings.
Die AMD Netbook Chipsätze scheinen jedoch interessant zu sein und ermöglichen scheinbar halbwegs Leistungsstarke Netbooks. Bin gespannt wie die Entwicklung weiter geht, Euer Test ist Ok.
Moinsen,
irre ich mich oder ist dieses Netbook nicht schon irgendwan im März aufgetaucht?
Ich denke das Lenovo S205 ist ne gute alternative.
Gruss,
W.