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Verkauft HP seine Notebook-Sparte an Samsung?

Von - Quelle: Tom's Hardware US | B 3 kommentare

Gerüchten zufolge sieht sich HP zukünftig stärker als Softwarekonzern - das Notebook-Geschäft ist dabei scheinbar im Weg

Schon an mehreren Stellen hat Leo Apotheker, seit einigen Wochen an der Spitze HPs, deutlich gemacht, dass die Bedeutung der Softwarentwicklung für den Konzern weiter zunehmen wird. Erst in dieser Woche hatte das Unternehmen bestätigt, dass webOS ab 2012 auf jedem ausgelieferten HP-Computer parallel zu Windows 7 genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang wird nun spekuliert, dass HP einen ähnlichen Schritt vollzieht wie einst IBM und die Notebook-Sparte an einen Konkurrenten abgibt.

Dabei sind die Namen Foxconn und einmal mehr Lenovo im Gespräch; die größten Chancen sieht man allerdings derzeit bei Samsung. Der koreanischen Elektronikgiganten könnte auf diese Weise im Business-Bereich erheblich an Gewicht zu legen. Außerdem würden Synergieeffekte große Einsparpotentiale eröffnen.

Wie viel an diesen Gerüchten dran ist, lässt sich jedoch nur schwer sagen. Erst vor gut zehn Jahren wurde der Konzern unter CEO Carly Fiorina mit der Übernahme von Compag zu dem Hersteller von heutiger Größe. Und die Notebook-Sparte gehört zu einer wesentlichen Säulen im Konzern - HP ist der in Europa und den USA führende Anbieter. Darüber hinaus gehört auch die Entwicklung der Tablets, in die zuletzt viel Energie gesteckt wurde, in diesen Bereich. Einige Quellen sprechen davon, dass es im vierten Quartal 2010 bereits zu intensiven Verhandlungen zwischen den beiden Konzern gekommen sein soll, diese wurden allerdings ergebnislos abgebrochen.

Auch wenn sich solche Spekulationen am Ende als haltlos erweisen sollten, eines zeigen sie doch sehr deutlich: Hewlett-Packard befindet sich im Umbruch - eine klare Strategie lässt sich aber (noch) nicht erkennen.

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  • susywong , 11. März 2011 16:56
    Jetzt das Tafelsilber verhökern und dann nur noch einen auf Software machen? Das wird selbst Leo Apotheker nicht bringen, obwohl bei ihm mit dem "WebOS auf jeden HP Computer"-Deal das Potential für große Fehlentscheidungen vielleicht ja noch nicht ganz ausgeschöpft ist. Das HP Board of Directors dürfte sich jedenfalls inzwischen nachts in den Schlaf weinen.
  • metal_alf , 12. März 2011 13:04
    LOL .... ist das der Weg der PC giganten? Mit Druckern anfangen, dann auf die PC Schiene anschliessend noch im Mobile Bereich scheitern und sich dann in die Software zurückziehen? Na ja ... fänd ich selbst jetzt recht dumm den Schritt ... aber hei ... lasst euch in die scheisse Reiten!

    Im allgemeinen fällt mir auf dass sich viele Firmen in letzter Zeit ein Ei legen lassen mit Ihren Chefs! Zuerst der Typ bei Nokia der seine frühere Firma Microsoft ins Boot holt und seiner Firma somit selbst das Grab gräbt, und nun ein ehemaliger SAP Hirni der HP aus seinem Kerngeschäft rausholen will. Evtl. sollten die Mal anfangen eigene Kader zu bilden welche die Firma wenn sie die "Macht" übernehmen auf Kurs halten und nicht zum "alten Arbeitgeber" umbauen wollen.
  • Matthias2 , 9. Mai 2011 17:10
    HP will machen was profitabel ist. Wer macht das nicht ?