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HP setzt bei zweitem Ultrabook auf viel Sound und Glas

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 5 kommentare

Mit dem Envy 14 Spectre möchte sich HP von den bisherigen absetzen und steckt viele technische Ideen in ein Ultrabook, die man dort noch nicht gesehen hat

Ultrabooks sind spätestens seit der CES in aller Munde. Und natürlich will auch der weltgrößte PC-Fabrikant von der allseits ausgerufenen Euphorie profitieren. Dazu verbreitete man im Vorfeld der ersten großen Messe des Jahres eilig ein Video, bei dem vor allem äußeren Vorzüge des HP Envy 14 Spectre getauften Notebooks betont wurden.

Nun steht das HP-Ultrabook, bei dem in einem 13,3“-Format ein 14“ großes Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 Pixeln untergebracht wurde, kurz vor der Markteinführung. Dort soll es mit einem Deckel aus schwarzem Glas und einer ebenfalls gläsernen Handflächenauflage das einstig eher biedere Image der Notebooks des Herstellers bekämpfen. Um den Glanz des schicken Begleiters auch im harten Alltag lange zu erhalten setzt HP dazu auf reichlich Gorilla Glas. Zudem stecken in dem Gehäuse Boxen des in der audiophilen Lifestyle-Gesellschaft gerade schwer angesagten Herstellers Beatsaudio, der schon bei HTC für bessere Verkaufszahlen der im Vergleich zu iPhone und Galaxy S2 nur mäßig gemochten Smartphones sorgen soll. Hinzukommt die HP-Wireless-Audio-Technologie, mit der Musik direkt an bis zu vier Geräte oder an entsprechende KleerNet-Geräte gestreamt werden kann. Auch bei Tastatur hat er Hersteller tief in die Trickkiste gegriffen. Die hintergrundbeleuchteten Tasten leuchten immer dann auf reihenweise auf, wenn ihnen die Finger nähern kommen.

Im Inneren des Ultrabooks geht es da weit weniger spannend zu. In der kleineren Variante steckt ein Core i5 in der energiesparenden ULV-Version, der von 4 GB RAM Arbeitsspeicher unterstützt wird. Das Topmodell besitzt einen Core i7, der zusammen mit 8 GB Arbeitsspeicher seinen Dienst verrichtet. Als Datenspeicher wird standesgemäß eine SSD verbaut – je nach Modell mit einer Größe von 128 GB oder 256 GB. Für flüssigen Datenverkehr sorgt eine Gigabit-LAN-Schnittstelle; in WLAN-Netzen wird ein Intel-Centrino-N-6230-Modul genutzt, das mit seinen zwei Antennen nicht nur für schnellere und stabilere Verbindungen sorgen soll, sondern neben den Standards b/g/n auch a beherrscht. Außerdem liefert es Bluetooth 3.0. Für Nutzer, die die Funktionalität des Envy 14 Spectre kabelgebunden durch Peripherie-Geräte erweitern will, steht eine USB-3.0 Schnittstelle bereit. Zusätzliche Bildschirme oder Beamer werden über einen HDMI- oder einen Mini-Display-Port angebunden.

Für so viel technischen Bling-Bling muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen als selbst bei den nicht gerade billigen Ultrabooks üblich. Für 1399 € kommt nach dem Folio das zweite HP-Ultrabook Ende März zu den Händlern.

Kommentarbereich
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  • Derfnam , 30. Januar 2012 09:03
    Moinsen.
    Wer ist denn dieser Gorilla Glas? N Verwandter von Uschi nach Verwendung der Creme?
  • johannes_franke , 30. Januar 2012 10:09
    Dann bin ich ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis das Fallobst auch hier wegen Geschmacksmusterverletzung einen Verkaufsstopp erwirkt. Denn: wir haben hier ja spiegelnde Glasoberflächen (über deren Sinn ich jetzt hier lieber nichts verliere), auch noch mit schwarzer Umrandung! Und die untere Hälfte des Gehäuses sieht aus wie ein Alu-Unibody. Mehr braucht's doch nicht, um die vom Baum gefallene Diktatur auf den Plan zu rufen.
    Absichtlich schreibe ich nicht: "versucht zu erwirken", sondern "erwirkt", denn die Gerichte, die darüber bisher entschieden haben, sind garantiert gekauft. Wer trotz gefälschten Beweismaterials (siehe http://www.golem.de/1108/85757.html) vor Gericht gewinnt, hat einfach nicht Recht und gehört abgestraft, sowohl vom Gesetz als auch vom Verbraucher.
  • aarfy , 30. Januar 2012 13:51
    Naja .. die optische Ähnlichkeit im aufgeklappten Zustand mit dem MacPro 13" kann man ja kaum abstreiten (alleine die Art und Anordnung der Tasten und die Farben ^^ ) Allerdings ist die Displayabdeckung ja schwarzes Glass und somit siehts im geschlossenen Zustand und von hinten komplett anders aus.

    Naja Apple hat ja ne große Rechtsabteilung.. die müssen sich Ihre Brötchen ja auch irgendwie verdienen, denke die werden trotzdem klagen :-)
  • joka@1344022392@guest , 30. Januar 2012 14:21
    Das wird mit Sicherheit eine Klage geben, meiner Meinung nach, da es einem MacBook zum Verwechseln ähnlich sieht.
  • Guest , 31. Januar 2012 00:38
    und das gehäuse kriegt risse wie beim touchpad :D 
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