Intel bringt sparsame Ivy-Bridge-Chips noch vor Haswell

Schon aktuell sorgen Intels Ivy Bridge-Chips in Ultrabooks für ein ordentliches Arbeitstempo bei gleichzeitig moderatem Energiebedarf. Soll jedoch die Akku-Laufzeit eines jeweiligen Geräts weiter gesteigert werden, führt kein Weg an noch sparsameren Chips vorbei. Dementsprechend scheint der weltgrößte Chiphersteller nun sogar daran zu arbeiten noch vor der kommenden Haswell-Generation, die immerhin schon im zweiten Quartal nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, den Strombedarf der Ivy-Brigde-Prozessoren, der aktuell bei 17 W liegt, zu senken.

Die kommenden Haswell-Chips sollen sich zwar durch einen deutlich sparsameren Umgang mit den Akku-Ressourcen auszeichnen - das TDP der Chips soll bei 10 W liegen - doch offenbar dauert es dem Hersteller zu lange, bis diese für Tablets und Ultrabooks erscheinen. Die aktuellen CPUs sind nach wie vor noch zu energiehungrig, wie sich zuletzt bei Microsofts Surface Pro zeigte. Das Tablet soll gerade einmal vier Stunden mit dem Akku betrieben werden können - zu wenig um mit der ARM-Konkurrenz mithalten zu können.

Sollte sich das Gerücht bestätigen, dann kann wohl auch davon ausgegangen werden, dass die Haswell-CPUs für Ultrabooks und Tablets noch ein Weilchen auf sich warten lassen und zunächst nur die Desktop-Varianten eingeführt werden, denn ansonsten würde sich der Entwicklungsaufwand kaum mehr lohnen.

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