Sony erweitert Web-fähige TVs um HbbTV
Sony ist nach eigener Aussage der erste Anbieter von Fernsehern im deutschen Markt, der HbbTV in seine Geräte integriert: Alle neuen internetfähigen BRAVIA-LCD-Fernseher sollen den Online-Service nutzen können.
Der Begriff HbbTV – Hybrid broadcast broadband TV, die Verknüpfung von Rundfunk- mit Internetinhalten – ist spätestens seit der letztjährigen IFA keine unbekannte Abkürzung mehr. Sony will nun aber noch im März erste LCD-Fernseher mit dem "Videotext 2.0" auf den deutschen Markt bringen.
Die neuen Fernseher sollen via HbbTV zunächst Zugriff auf die Online-Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender (ARD, ZDF und Arte) und – zumindest bei der ARD – weiterführende Informationen zu TV-Themen plus elektronischer TV-Programmführer mit Bildern, Suchfunktion und Video-Vorschau bieten.
Zusätzlich sollen die BRAVIA-TVs Onlinevideos von ProSieben, SAT.1 und kabeleins kostenlos wiedergeben können. Hinzu kommen weitere kostenfreie Video-Kanäle wie YouTube oder DFB Highlights. Kostenpflichtigen Content gibt es über Sony's Online-Videothek Qriocity: SD- oder HD-Filme kosten zwischen 2,99 und 5,99 Euro. Qriocity bietet über den Music Unlimited-Service aber auch über sechs Millionen Songs zu monatlichen Flatrate-Preisen ab 3,99 Euro an.
Zusätzlich sollen man mit den Web-fähigen Sony-Fernseher aber auch beliebige Webseite aufrufen und dank Skype-Vorbereitung – es muss lediglich eine optional erhältliche Kamera mit eingebautem Mikrofon angeschlossen werden – auch Videotelefonate führen können.
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