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Studentenroboter von Intel auserkoren

von - quelle: Tom's Hardware US

Matt Bunting, Elektrotechnik-Diplomant aus Arizona erweckte Intels Aufmerksamkeit und bekam gleich einen Scheck für seinen Atom-basierenden Hexapod-Roboter. Zu sehen gibt es die tanzende Spinne auf der Embedded World in Nürnberg.

Das gefällt natürlich Intel, wenn man demonstrieren kann, was mit einem Atom-Prozessor so alles möglich ist. Genau deshalb klopfte Intel an die Tür des Studenten der Fachrichtung "Cognitive Robotics" an Universität von Arizona - gerade einmal zwei Tage, nachdem Matt Bunting sein Video bei Youtube veröffentlicht hatte (siehe Video unten). Vor allen Dingen die flüssigen Tanzbewegungen und die Tatsache, dass sich dieser Roboter das Laufen autodidaktisch beibringen muss, dürften für Intel ausschlaggebend gewesen sein. Achso, und selbstverständlich die Hardware, die auf dem Intel Atom Z530 (1,6 GHz) mit Intel US15W-Chipsatz basiert. Den Rest der Bauteile hat sich Bunting aus der Ersatzteilkiste besorgt.

Elektrotechnik-Student Matt Bunting und sein Hexapod-Robot. (Foto: Pete Brown/UA College of Engineering)Das Auge des Hexapod-Roboters ist eine Logitech QuickCam Communicate Deluxe Webcam. (Foto: Matt Bunting)

Betriebssystem-Primus Microsoft darf leider nicht trittbrettfahren, weil sich der Student für das Open-Source-OS Ubuntu 9.04 Karmic Koala entschieden hatte. Der Clou an dem Konzept: Der Roboter darf auf keine Geh-Algorithmen zurückgreifen. Mittels einer Logitech-Webcam und cleverer Programmierung muss sich diese Hexapod-Spinne das Laufen selbst beibringen. Der Vorteil des Verfahrens ist, dass bei einem Ausfall von mechanischen Komponenten (z.B. einem Bein) die Spinne selbstständig umlernen kann. Sein betreuender Professor meinte, dass mit diesem Ansatz sogar eine Nutzung auf fremden Planeten wie dem Mars denkbar ist.

Der Servo-Motorhersteller CrustCrawler Robotics war von den Leistungen Buntings auch beeindruckt und möchte ihn mit der Software-Programmierung für seine Produkte beauftragen. Intel will zwei dieser Spinnen-Roboter auf Messen und Ingenieursveranstaltungen zeigen, darunter die Embedded World in Nürnberg.

Spider Bot

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Iraklis 11/02/2010 12:10
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Desolator 11/02/2010 12:30
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holgiheftig 11/02/2010 12:33
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-1+

Iraklis :
Nettes spielzeug aber für die Nutzung auf fremden Planeten wäre das teil total unbrauchbar



Es geht doch um das Konzept der Lernfähigkeit und nicht um die Spinne selbst!

Shini 11/02/2010 12:49
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-1+

Iraklis :
Nettes spielzeug aber für die Nutzung auf fremden Planeten wäre das teil total unbrauchbar



Begründe das doch mal bitte. Stumpfe Aussagen hinlegen ist doch zu einfach.

Lernfähige KI ist sehr aufwendig zu programmieren und ist so in unserer Welt kaum verbreitet. Derzeitige Roboter verwenden hochkomplizierte Technik und Algorithmen um überhaupt Klavier oder einen Ball werfen zu können. Und diese Algorithmen sind nicht SELBST erlernt, sondern werden von den Programmierern vorgegeben bzw. in den Speicher eingespeist.

Iraklis 11/02/2010 13:12
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Shini 11/02/2010 13:49
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-0+

Zitat: "Der Vorteil des Verfahrens ist, dass bei einem Ausfall von mechanischen Komponenten (z.B. einem Bein) die Spinne selbstständig umlernen kann. Sein betreuender Professor meinte, dass mit diesem Ansatz sogar eine Nutzung auf fremden Planeten wie dem Mars denkbar ist."

Iraklis :
das teil hat einfach zu viele teile die schnell verschleissen können 6 räder hingegen nicht also für planten missionen sind räder optimal :-)



Wer redet denn hier von Rädern. Man kann doch lernfähige KI für alles einsetzen. Zum Beispiel um eigene bessere Wege auf dem Planeten finden zu können. Der teilabschnitt ist ja nicht auf die Beinchen der spinne bezogen sondern auf die lernfähige KI.

anonymous 11/02/2010 13:51
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-3+

Shini :
Derzeitige Roboter verwenden hochkomplizierte Technik und Algorithmen um überhaupt Klavier oder einen Ball werfen zu können.



Ein bisschen krass einfach so mit Klavieren zu werfen ;)

fragger 11/02/2010 13:52
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-2+

Wenn der Untergrund eben ist, sind Räder ideal, aber in unwegsamen Gelände mit großen Neigungen oder Hindernissen sind Räder nutzlos...

...nicht umsonst schauen sich Bioniker ca. 1 mrd Jahre Evolution ab...
Wenn Räder in jeder Situation optimal wären, hätte vermutlich jeder von uns 2-4 davon da, wo jetzt unsere Beine sind...

Davon abgesehen geht es nicht um die Spinne selbst, sondern um die lernfähige KI, die es so bisher nicht gab...
(zumindest nicht beim Gehen)

Iraklis 11/02/2010 14:10
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Iraklis 11/02/2010 14:11
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noskill 11/02/2010 14:15
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-0+

@fragger

Klar gibt es sowas schon. Das ist nicht der Erste der sowas als Studie gebastelt hat!

holgiheftig 11/02/2010 14:51
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-0+

schreitmaschinen sind nicht umsonst ein großes Thema der Forschung. In unwegsamem Gelände stoßen bereifte Fahrzeuge sehr schnell an Ihre Grenzen. Und falls sie "stecken bleiben" haben sie kaum eine chance sich zu befreien. Für Bereifte Fahrzeuge sind nunmal wege erforderlich.
http://idw-online.de/pages/de/news [...] =thumbnail
http://www.waldschutz.ch/images/waldnutz.jpg
http://www.jr-worldwi.de/baupic/menzi.jpg

drno 11/02/2010 14:59
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-0+

gibts das auch von fischertechnik?

aconst 11/02/2010 15:32
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-0+

Respekt für solche Jungs die sich mit so was beschäftigen.
Ich finde es sehr sehr interessant und ich bin mir sicher, dass solche "Spinnen" durchaus eine Zukunft haben.
Wie man hier sehen kann, braucht man nicht immer ein SLI-Verbund um interessante Sachen mit einem Rechner zu machen.
Hut ab!

crogge 11/02/2010 18:38
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-0+

Sieht nicht schlecht aus, macht Sinn falls mal ein Bein zum Beispiel feststeckt, ich denke die Software wird aber noch Probleme machen eine KI ist sehr, sehr Komplex.

Iraklis 11/02/2010 21:37
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I-HaTeD2 12/02/2010 03:04
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-0+

Interessant wird es erst mit Neigungssensoren so das der Roboter auf unwegsamen Gelände merkt wann er wie weit das Bein durchdrücken muss um unbeschadet weiter zu kommen.

Trotzdem Respekt - finde Roboter so oder so toll und als Spielerei auch interessant. :)

@aconst: Spinnen haben 8 Beine und nicht 6 (sofern sie keine verlieren natürlich). Ist also eher ein Käfer.

@Iraklis: Mit Rädern kommst du keine Felsen hoch - wenn du ein Roboter hast der Klettern kann aber schon und das geht nun mal nicht mit Rädern ...

Vergleich doch mal Mensch gegen Auto im Gelände. Wer kommt da in total unwegsamen Geländen besser voran? Selbst für Rock Climbing gebaute Wagen sind an ihren Grenzen während ein Mensch sich meist nur ein wenig anstrengen muss auf Grund seiner Funktionalität. Hätten wir Räder an den Beinen wäre das nicht möglich.

aconst 12/02/2010 08:41
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--1+

@I-HaTeD2
:)) LOL, da hast Du Recht, es ist ein Käfer.

hunter1217 12/02/2010 08:53
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-0+

der hat bestimmt mit lego geübt ;)

borizb 12/02/2010 10:15
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-0+

Ich wart nur drauf dass das US Militär die Dinger ein paar Nummern größer baut und Bazookas dran hängt. Gegenüber einem Panzer hätte eine ähnliche Maschine viele Vorteile vor allem wenn sie aus Leichtmetall wäre. Billiger, schwerer zu treffen, mobiler. Beängstigend. Es wäre mir lieber wenn man sie kleiner macht und dann als Minenspürhunde einsetzt oder als Nanosonden oder ähnliches. Anwendungsbereiche gibts genug.

Iraklis 12/02/2010 11:43
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--2+

das will ich sehen wie das teil die felsen hoch kommt :-) ob ihr es wahr haben wollt oder nicht es wird sich niemals durchsetzen !! es wird ein spielzeug bleiben :-)

suit 12/02/2010 13:00
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-0+

Iraklis :
auf räder ist man einfach schneller unterwegs :-) ich bleib dabei :-D



Kommt darauf an wo :) - auch Gleisketten sind eine Möglichkeit und haben mancherorts durchaus Vorteile gegenüber Rädern - z.B. auf weichem Untergrund.

I-HaTeD2 12/02/2010 14:07
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-0+

Naja was das Militär an geht bin ich mehr für gigantische Mechs die allein durch ihr Gewicht und ihre Panzerung üblichen Waffen stand halten diese aber schon durch ihre Bewaffnung vorher ausschalten können. :P

suit 12/02/2010 15:06
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-0+

Du wartest scheinbar auch schon den MechWarrior-Reboot? :)

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