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Lösung 1: Windows 7 Backup

Datensicherung – aber richtig: Drei Lösungen im Vergleich
Von , Achim Roos

Microsoft Windows 7 bietet im Vergleich zu Windows Vistas Backup- und Restore Center erhebliche Verbessungen hinsichtlich der Erstellung von Datensicherungen an. Hier lassen sich nicht nur individuelle Dateien sichern, sondern auch ein Image der Systempartition erstellen. Eine Wiederherstellung der Datensicherung kann über das Setup-Medium des Betriebssystems erfolgen.

In den Werkseinstellung von Windows umfasst das Backup alle Dateien. Dies beinhaltet die Ordner „Meine Dateien“ sowie den Desktop (Mein Computer) wodurch durch diese Option auch ein System-Image erstellt wird. Windows kümmert sich sogar um einen passenden Zeitplan für die Datensicherungen.

Dies ist die Standardauswahl. Weitere Dateien und Speicherorte lassen sich hinzufügen, wenn man sich für die Benutzerauswahl entscheidet.

Windows Backup bietet einen Überblick, bevor es mit der Arbeit beginnt.

Hier wird man durch Windows Backup dazu aufgefordert, den Backup-Plan zu überprüfen. Hat man das Windows 7 Installationsmedium zur Hand ist eine Systemreparatur-Disk nicht notwendig.

Der Backup-Überblick bietet alle notwendigen Informationen im bekannten Stil von Windows Vista/7. Das Hauptfenster zur Datensicherung und –wiederherstellung  ermöglicht auch die Auswahl eines bestehendes Backup-Satzes für eine eventuelle Wiederherstellung.

Der Screenshot wurde nach Beendigung des kompletten System-Backups auf unserem Portable Rugged-Laufwerk erstellt.

Die Vewaltungsfunktion für den Speicherplatz ist nützlich, sollte der zur Verfügung stehende Speicherplatz knapp werden. Hiermit lassen sich ältere Backups löschen und man kann Windows mitteilen, wie lange es Backups aufbewahren soll.

Alle 18 Kommentare anzeigen.
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  • senfabgeber , 16. Dezember 2009 15:33
    Ich selbst war von der Windows7 eigenen Backuplösung sehr positiv überrascht und habe selbst 2x ein System damit komplett und absolut problemlos wiederhergestellt. Allerdings gibt es 2 Einschränkungen, die man nicht außer Acht lassen sollte:

    - Fat32 Patitionen werden nicht unterstützt, sondern nur NTFS.
    - Es lässt sich nur ein Systempatitionsbackup je Speicherort (Netzlaufwerk, ext. Festplatte, DVD, etc...) erstellen welches automatisch immer überschrieben wird.

    Aber ansonsten Daumen hoch für die einfache, aber tadellos funktionierende Lösung, die wohl den meisten Normalusern genügen dürfte.
  • senfabgeber , 16. Dezember 2009 15:36
    Noch eine kleine Anmerkung: Wer einen Wiederherstellungsdatenträger erstellt hat, kann den auch nur mit den Backups der jeweiligen Windows7 Version benutzen, sprich:
    Ein Win7 x86 Backup lässt sich auch nur mit dem Win7 x86 Datenträger wiederherstellen und ein Win7 x64 Backup nur mit dem Win7 x64 Datenträger.
  • Harry_zz , 17. Dezember 2009 11:32
    Ein von mir erstelltes Backup mit Windows 7 auf ein Netzlaufwerk wurde bei der Komplettsystemwiederherstellung nicht mehr wiedergefunden. Auch das übertragen des Backups auf eine USB-Festplatte brachte nichts. Ein "Durchsuchen-Button" fehlt um das richtige Verzeichnis auszuwählen.
  • Dead-Eye , 17. Dezember 2009 13:23
    Harry_zz ich hatte das Problem auch, mit einem Win2008 Server, sollte aber prinipziell das gleiche sein. Nach langer Recherche und viel ausprobieren ging es dann doch, eine Netzwerksicherung auf USB-Platte zu kopieren und diese bei der Wiederherstellung zu finden. Wenn es wichtig ist, schaue ich mal die Unterlagen durch wie das denn ging ;) 
  • Dead-Eye , 17. Dezember 2009 13:24
    Harry_zz ich hatte das Problem auch, mit einem Win2008 Server, sollte aber prinipziell das gleiche sein. Nach langer Recherche und viel ausprobieren ging es dann doch, eine Netzwerksicherung auf USB-Platte zu kopieren und diese bei der Wiederherstellung zu finden. Entweder du suchst nochmal im Internet oder wenn es wichtig ist, versuche ich mein Glück in den Unterlagen von damals, falls existent ;) 
  • I-HaTeD2 , 17. Dezember 2009 17:49
    Wie siehts denn mit der Größe der Sicherungen aus? Werden die komprimiert oder hat man praktisch 1zu1 Kopien so das man mindestens die selbe Festplattengröße für die Sicherung braucht?

    Von Daten brennen um diese zu sichern halte ich eher wenig, zumindest bei großen Festplatten - so schnell geht das schreiben leider auch nicht.
  • nightyy , 17. Dezember 2009 21:53
    *hust*
    Rebit heißt dsa Tool, weil's im angelsächsischen Raum nicht "Quaak", sondern dort eben "Rebit" heißt!
  • nightyy , 17. Dezember 2009 21:54
    "Rebit" == "Quaak" im Angelsächischen!
  • senfabgeber , 18. Dezember 2009 11:48
    @I-HaTeD2
    ZIP Komprimierung, leider nicht so effektiv und schnell wie z.B. Acronis TrueImage das macht aber für umme OK.
  • I-HaTeD2 , 19. Dezember 2009 19:52
    Schön wäre halt wenn man gleich ganze Partitionen samt Reg usw. komprimiert absichern könnte inkl. Partbestimmung (falls gewünscht) so das man das ganze mit wenigen Klicks wiederherstellen könnte (bzw. Teile daraus).

    Sicherlich ist normale Komprimierung (bevorzuge da allerdings 7zip) eine Möglichkeit, die Dauer beim packen & entpacken von Daten und dessen Aktualisierung ist aber einfach viel zu zeit- und rechenintensiv.
  • Foyaxe , 24. Dezember 2009 12:56
    Zitat :
    Noch eine kleine Anmerkung: Wer einen Wiederherstellungsdatenträger erstellt hat, kann den auch nur mit den Backups der jeweiligen Windows7 Version benutzen, sprich:
    Ein Win7 x86 Backup lässt sich auch nur mit dem Win7 x86 Datenträger wiederherstellen und ein Win7 x64 Backup nur mit dem Win7 x64 Datenträger.

    Das ist keine Einschränkung sondern einfach Logik.
    Ich weiß, Windows user befassen sich nicht gern mit solchen Dingen, aber kurz:
    x86 und x86_64 bzw. amd64 sind verschiedene Architekturen.
    Die kann man nicht mischen.
    Das ist, als wollte man einen Schiffsmotor in einen Polo bauen.
    Die einzige Lösung ist, eine ganze Partition mit einer anderen Architektur zu backupen. Das kann das Win7 Tool aber nicht, weil es ja gebootet ist, während es wiederherstellt (vermute ich, ich habe kein Windows zur Hand ;-))
    Ich mache meine Sicherungen immer mit ganz normalen Archiven, zB. tar.bz2, allerdings weiß ich nicht, ob das auf Windows Systemen auch so einfach funktioniert.
  • Anonymous , 27. Januar 2010 17:57
    Danke für den sehr guten Beitrag. Ich interessiere mich sehr für dieses Rebit SaveMe Teil. Kann man das auch irgendwo in Deutschland oder zumindest in der EU kaufen? Weil Versand aus den USA ist leider recht teuer ($30) und es gibt scheinbar keine direkte Download-Version.

    Dazu kommt noch, dass dann wohl noch extra Zoll gebühren fällig werden, oder nicht?
  • dietrich , 31. Januar 2010 10:25
    Die Beiträge von tomshardware sind im allgemeinen sehr gut. Aber warum wird in einem deutschen Artikel fast alle Einstellungen und Einblendungen von Programmen etc. nur auf Englisch wiedergegeben?? siehe obigen Artikel!!
    Die Programme wie Windows 7 oder Acronis haben auch eine deutsche Oberfläche und die sollte man in einem deutschen Artikel auch benutzen.
    Es gibt in Deutschland immerhin noch ein paar Millionen Menschen, die nicht perfekt Englisch können.
    Bitte mal darüber nachdenken:

    Pierknüppel
  • kiwikawa , 2. Februar 2010 15:41
    Ich habe Retrospect 7.5, Acronis True Image 2010 (und die beiden vorversionen) und die Backup-Lösung von Windows 7 ausprobiert. Wer nur Daten und nicht nicht die Systemplatte sichern will, ist m. E. mit Retrospect bestens bedient (schnell und sicher). Acronis ist auch schnell und sichert sowohl Daten- als auch Systemplatten. Aber ich habe nach einiger Zeit bei allen drei Versionen, die ich getestet habe, Fehlermeldungen beim Überprüfen der Archive, unabhängig von Kompression und Verschlüsselung.

    Bleibt nur die Windows 7-Lösung. Ich finde sie sehr ausgereift und komfortabel, aber zu langsam. Bei der Vollsicherung von 1,5 TByte sichert der PC (QuadCore@3,4 GHz) fast 60 Stunden lang. Und dabei ist der Prozessor fast gar nicht ausgelastet. Es gibt also auch da noch Verbesserungspotenzial.
  • Anonymous , 6. Februar 2010 23:01
    Ich finds frech, daß bei windowsbackup nicht auch automatisch der xlive ordner gesichert wird, den man braucht um an spielstände von gfwl ranzukommen.
  • Bierkistenschlepper , 11. Februar 2010 22:13
    Also True Image fasse ich nicht nochmal an. Nicht nur, dass sie sich mit den jährlich neuen Versionen ins eigene Fleisch schneiden (wegen der Konsistenz), sondern ich hatte zumindest in der 2008er Version auch ganz große Probleme mit dem Wiederherstellen. Das mag an meinem exotischen MB-Chip gelegen haben, aber sowas darf bei einem solchen Produkt auf garkeinen Fall passieren. Und den Kunden dann damit abzuspeisen, dass der Fehler ja in der neuen Version behoben sei, ist eine Frechheit.

    Nutzt daher lieber das kostenlose Backup von Windows, denn das wird von Microsoft besser gewartet.
  • Anonymous , 27. Februar 2010 13:50
    Schöner Artikel!

    Nur frage ich mich, warum ihr nicht Diskdump (dd unter Linux) in euren Artikel miteinbezogen habt. Sicherlich nicht das schnellste Werkzeug um Datensicherungen anzulegen, dafür zu 100% mit jedem System kompatibel und danke gzip auch komprimierbar.

    Gruß
  • Peter78@guest , 13. März 2012 14:52
    Toller Test, falls jemand gerne noch mehr Fakten gegenübergestellt hättte bzgl. BackUpsoftware soll doch mal in unserem Vergleichsportal vorbeischaun: http://www.softwaremonster.com/de/tools-security-tuning-antivirus/back-up-software.html optimal um endgültig zu einer Entscheidung zu kommen!