Hitachi stellt 4-TByte-Festplatten in Aussicht

Ein neuer Lesekopf soll in zwei Jahren die Speicherkapazität von Magnetfestplatten im Vergleich zu bisherigen Speichern vervierfachen.

In zwei Jahren sollen 3,5-Zoll-Festplatten über bis zu 4 TByte und Notebook-Speicher über 1 TByte Speicherkapazität verfügen. Möglich macht dies die Entwicklung neuer Leseköpfe, über deren Fortschritt Hitachi auf der Perpendicular Magnetic Recording Conference (PMRC 2007) informiert.

Eingeführt wird die Kopftechnik namens CPP-GMR (Current Perpendicular-to-the-plane GMR) im Jahr 2009. Die Leseköpfe werden dadurch deutlich empfindlicher als bislang, so dass sie trotz zunehmender Miniaturisierung der Hardware die immer schwächeren Magnetfelder besser erkennen können. Die Obergrenze bei der Speicherdichte liegt derzeit bei 200 GBit pro Quadratzoll, Hitachis Köpfe sollen über 500 GBit pro Quadratzoll auslesen können.

Erst letzte Woche erhielten der deutsche Physiker Peter Grünberg und sein französischer Kollege Albert Fert zusammen den Physik-Nobelpreis 2007 für die Entdeckung des GMR-Effekts, auf dem auch Hitachis CPP-GMR basiert.

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2 Kommentare
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  • noway
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/97370/from/atom10

    Hier is die ganze Sache mal richtig formuliert.
    Hitachi meint, dass die aktuellen TMR-Köpfe ab 500Gbit je Quadratzoll ungeeignet wären. Dafür aber GMR-Köpfe mit veränderter Technik eine höhere Dicht zulassen.

    Rein der Logik entsprechend sind 200Gbit je Quadratzoll mal 4 ja 800Gbit/"². Die 500 entsprechen so eher dem Maximum bei TMR, da es Welten vom vierfachen von 200 entfernt ist.
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  • stopfen2007
    Für 99€ im externen Gehäuse nehme ich eine.
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