Festplatten mit 2,25 TByte Speicherkapazität stellt Hitachi in Aussicht. Die Storage-Abteilung des Konzerns hat die Datendichte von Magnetfestplatten deutlich erhöht.
Festplatten mit einer Speicherkapazität von einem TByte sind bald Standard, Kapazitäten von 2 TByte und höher ebenfalls in Sicht. Hitachi Global Storage (GST) zeigte auf der Magnetic Recording Conference (TRMC 2008) eine Festplatte mit einer Datendichte von 610 GBit pro Quadratzoll; bislang lag der Höchstwert bei 345 GBit pro Quadratzoll.
Hitachi war auch der erste Festplatten-Produzent, der ein Modell mit einem TByte auf den Markt gebracht hat (siehe »Erste Terabyte-Festplatte: Was taugt Hitachis 7K1000?«) — und hat weiterhin große Ziele: Bis 2010 will Hitachi GST bei 4 bis 5 TByte angekommen sein. Dafür hat man mit der deutlich höheren Datendichte eine großen Schritt getan: Die Spurweite beträgt nun 65 Nanometer. »Die Ergebnisse beruhen auf einer jahrelangen Erfahrung mit Designoptimierung und Materialtechnologien für Perpendicular Recording«, so der Forschungsleiter des Hitachi-Labors, Hiroaki Odawara. »Wir haben all dieses Wissen in die Entwicklung von Medien mit einer Strukturbreite von 65 Nanometern gesteckt, die für eine Speicherdichte von 610 GBit pro Quadratzoll notwendig ist.«
Damit könnten 2,5-Zoll-Notebookfestplatten schon bald die 500 GByte-Grenze überspringen und 3,5-Zoll-Modelle etwa 2,25 TByte Speicherkapazität bieten. Für noch höhere Datendichten wird laut Hitachi das derzeit eingesetzte Aufzeichungsverfahren Perpendicular Recording (PMR) jedoch nicht mehr ausreichen. PMR ablösen könnten unter anderem Discrete Track Recording (DTR) und Thermal Assisted Magnetic Recording.
Wann die ersten Festplatten mit den hohen Datendichten in Form konkrekter Produkte auf den Markt kommen, steht noch nicht fest.
Was ich mich frag wie hoch ist denn Fehlerquote bei der Dichte und wie schnell ist die Platte dann?
Hab bei mir immernoch 400GB Platte will aber bald auf höhere Kapazität umsteigen
Würde aber lieber sehen dass SSD's billiger werden und höhere Kapazitäten erreichen als normale Festplatten
kommt drauf an was droben ist wenn z.B. nur HD filmmaterial droben ist ist der verlust genauso schlimm wie wenn dir ne 500GB platte voll film in dvd quali abkackt also halb so schlimm und dann gibts für wichtige sachen ja immer noch das RAID
Du meinst Backups. Raid != Backup ;-)
Für RAID empfehle ich aber auch im privaten eine Hot-Swap und Hot-Spare Lösung zu verwenden, also im Klartext: Hardware-Raid Controller ab 300€
da hat die ssd noch daran zu werkeln, vor allem was den preis betriefft.
billige ssd sind nämlich langsamer.
die zugriffszeit jedoch schneller.
würde sagen eine ssd als systemplatte und dann noch eine herkömmliche -> optimal
raids sind nett aber bringen nicht mehr viel.
ausserdem kostet es wesentlich mehr und ist komplizierter/anfälliger.
wenn raid , dann auf einem dezenzierten backup server - jedoch niemals auf einem client.
Natürlich nicht aus Schadenfreude, sondern damit sie nicht weitere, ahnungslose Menschen mit der "RAID1 ist ein sicheres Backup"-Krankheit anstecken.
Dann werden wohl die ganzen (HD)DVD/BR-Rips auf CD-Größe (700MB) aus den ganzen Tauschbörsen* verschwinden, wenn die Kapazitäten weiter steigen
*) Habe mir sagen lassen, dass es sowas gibt
Nach 5 Platten (3 davon noch IBM) die mir abgekratzt sind verzicht ich liebend gern auf die. Ich vertraue da mehr auf meine Segate/Maxtor. eindeutig langlebigere gesellen.
sollen doch die SSD platten mal Käuflicher gestaltet. Da musst auch nicht aufpassen dass kein Sandwich im rechner hast und man spart an db.
Auch Backups auf Tapes sind nur so sicher wie ihr Handling. Wenn ich das Tape im Laufwerk lasse, bringt es genau so viel wie ein Raid 1. Und bei einem Wohnungsbrand nuetzt auch das Tape im Wohnzimmerschrank nix, wenn es nicht grad in einem feuerfesten Tresor gelegen hat und grad' vom Vortag war.
Alles ist relativ zu betrachten!
Fuer mich ist ein Backup auf ein Raid1 allemal sicherer als ein Backup auf eine einzelne HD oder garkein Backup. Wirklich absolut wichtige Daten kommen ohnehin mindestens einmal die Woche auf mehrere verschieden Datentraeger und Datentraegertypen.
Biggles
1. heisst es bitte KKW,
2. sind zumindestens die in Deutschland befindlichen (sehr) sicher, will hier aber keine Diskussion darüber vom Zaum brechen, da off-topic
&
3. ist natürlich z.B. ein RAID5 kein Schutz vor Blitzeinschlägen bis hin zu abrauchenden Netzteilen, jedoch eine gute Variante dem Systemversagen durch Tod einer einzelnen Platte (natürlich innerhalb gewisser Grenzen) vorzubeugen... zudem bietet es einiges mehr an Performance (wenn auch die Zugriffszeiten darunter leiden).
Aber ein Richtiges Backup kann auch ein RAID nicht ersetzen, womit wir jedoch wieder bei der Frage nach dem geeigneten Medium sind, da die mit der Zeit immer Größer werdenden Datenmengen (insbesondere im medizinischen Bereich) aufgrund der aufbewahrungsfrist von 30 Jahren eine echte Herausforderung darstellen.
MfG, Tux-JoB
MfG, TJ
momo2k: besser raid1 als ne einzelne platte..ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen, wirklich sicher ist nur unterschiedliche medien zu verwenden und an unterschiedlichen orten zu lagern.