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Hitachi zeigt die erste SSD mit 12-GBit/s-SAS-Interface

Von , Douglas Perry - Quelle: HGST

Das Laufwerk soll auf dem Technology Showcase 2012 der SCSI Trade Association enthüllt werden, das am 9. Mai im US-amerikanischen Santa Clara stattfinden wird. Das Laufwerk soll mit einer theoretischen Datenübertragungsrate von 12 GBit/s doppelt so schnell sein wie aktuelle Laufwerke, die eine 6 GBit/s schnelle SAS-Schnittstelle besitzen, und soll mit Link-Aggregierung und Nutzung von vier Ports Spitzenwerte von bis zu 4,8 GByte/s erreichen.

Brendan Collins, Vice President of Product Marketing bei HGST, gab in einem vorbereiteten Statement bekannt, dass Interoperabilität zwischen dem 12-GBit/s-SAS-Laufwerk und 12-GBit/s-SAS-HBAs und -Extendern von LSI und PMC-Sierra erzielt wurde. Diese Interoperabilität sei eine kritische Voraussetzung für die Adaptierung eines neuen Standards durch die Industrie – und die erwartet HGST für die 12-GBit/s-SAS-laufwerke für das Jahr 2013.

Es gibt 10 Kommentare. B
Weitere Kommentare
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    Scour , 2. Mai 2012 16:25
    Ist ein Anfang, wünsche mir so etwas für den Endkundenmarkt.

    Da aktuelle SSDs schon über 500MB/s kommen (sollen) wirds langsam Zeit für schnellere Schnittstellen
  • 0 Ð
    WesleyCrusher , 2. Mai 2012 16:34
    @Scour:
    Erzähle mir doch bitte mal wofür du so etwas privat brauchst? Für dem User daheim zählen primär die Zugriffszeiten. SAS wird nie Einzug in das Eigenheim finden, das ist was für Server, mal abgesehen von ein paar Freaks. Möchte nicht beleidigend erscheinen, aber es ist wirklich so.
  • 1 Ð
    Hitman85 , 2. Mai 2012 18:20
    Finde auch, dass es wichtiger wäre wenn sich SSDs mal flächendeckend im privaten Bereich durchsetzen würden. Preislich könnte sich hier sicherlich noch was tun....
  • 0 Ð
    Scour , 2. Mai 2012 19:46
    Ganz einfach, ich kopiere auch große Dateien hin und her, somit ist die Datenrate nicht ganz unwichtig.

    Vielleicht werde ich hier falsch verstanden, für den Endkundenmarkt brauche ich kein SAS, aber ein Nachfolger von SATA6Gb wäre doch langsam wünschenswert.

    Jahrelang gabs Schnittstellen, die weit mehr schafften als die HDDs liefern konnten, mittlerweile gibts eben massig SSDs die die schnellsten Schnittstellen ausreizen.
  • 0 Ð
    65436 , 2. Mai 2012 20:58
    Aber große Datenmengen gehören doch auf eine Festplatte! Was bringt dir der Geschwindigkeitsvorteil wenn du doch dann wieder SATA-Geschwindigkeiten einer konventionnel HDD hast?

    Ich kenne keinen Menschen der das Geld für zwei SSDs _diesen_ Kalibers hat, normale SSDs vielleicht, aber das sind die ganz Harten.

    Die Logik hinter der Aussage erschließt sich mir deshalb leider nicht. Wenn es 2 - 4 TB SSDs zum Preis von HDDs gibt würde sich das vielleicht lohnen. Später in 10 Jahren...
  • 0 Ð
    robberlin , 3. Mai 2012 06:02
    @ 65436@Guest

    Mir erscheint die Aussage schon schlüssig von SCOUR:
    Auch eine 20 GB Bluray Datei oder generell Film/Bild Material ist groß und überträgt sich nicht im Schlaf. Musst mal im Netz googeln wie groß unkomprimierte Bilddateien von Spiegelreflexen sein/werden können. Davon kannste auf einer 240GB SSD auch schon ein paar unterbringen als Arbeitsverzeichnis.

    Eine HDD bietet natürlich deutlich mehr Platz, aber größer werden die EINZELNEN Dateien dadurch trotzdem nicht, Du kannst nur mehrere davon speichern.

  • 0 Ð
    SpalterG , 3. Mai 2012 09:08
    @Scour: Von welchen Quellen oder auf welche Ziele kopierst du denn bei denen 600 MB /s limitieren ?

    Und welche Übertragungswege nutzt du dafür ?
  • 0 Ð
    Headyman , 3. Mai 2012 10:58
    500MB/s ist reine Augenwischerei.
    Ich kenne keine Anwendung, die auch nur annähernd da ran komt.
    Selbst kopieren kommt da nicht anähernd hin.

    Was gern vergessen wird, diese utopisch hohen Zahlen werden praktisch grundsätzlich nur nativ (also ohne Dateisystem) gemessen = total praxisfern = nur Marketinghype!

    Wenn man sich mal die Praxisbenchmarks anschaut, dann kann man froh sein, wenn man bestenfalls 300MB/s schafft, und das nur mit den Top-SSDs.
    Die meisten Anwendungen arbeiten noch mit Blockgrößen von max. 64kB, weil das ein Optimum von Windows XP und Festplatten war. Bei diesen Blockgrößen können aktuelle Platten in den Transferraten locker mithalten. SSDs legen erst bei Blcokgrößen über 1MB richtig los.

    Bei einer 120GB SSD wäre mit 500MB/s das Laufwerk nach 240sec voll. Das Argument mit dem "vielen" Kopieren großer Dateien ist meist doch nur ein ganz kurzer Moment, es sei denn man hat für Heimanwender uninteressante SSD-Größen.
  • 0 Ð
    Jonas_M , 3. Mai 2012 15:34
    Salle, robberlin. Ich glaube du verstehst es nicht was er meinte: Du brauchst doch zwei solcher high speed SSDs das du den Geschwindigkeitsvorteil nutzen kannst. Es sei denn es macht dir Spaß ein und die selbe Datei immer wieder zu kopieren und neu zu speichern. Ein 712 MB RAW Bild wie ich einige von der NASA habe kann ich auch im RAM bearbeiten, habe genug Speicher mit 16 GB.
  • 0 Ð
    Scour , 3. Mai 2012 19:59
    Ich bearbeite öfters große Filmdateien, aber reine Schnittbearbeitung, kein Umkodieren. Da ist eine schnelle sequentielle Datenrate wichtig. Gelagert werden die fertigen Dateien dann letztlich natürlich auf einer normalen HDD

    Deshalb erwähnte ich doch das bei großen Dateien die SATA6GBit durchaus ans Limit kommen.

    Zudem verstehe ich nicht warum man mir unbedingt einreden will das Geschwindigkeitssteigerungen unnötig sind? Die Zeiten ändern sich, vor 12 Jahren hatte meine HDD durchschnittlich 15MB/s geschafft, meine jetzigen ca. 110MB/s. Und damit ist das immer noch das LAngsamste Teil im PC

    Wenn ihr alle so denken würdet wie ihr schreibt hättet ihr wahrscheinlich noch Pentium 2 CPUs ;)