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Testsystem und Benchmark

Nummer 47 lebt! Hitman Absolution mit 35 Grafikkarten im Benchmarktest
Von

Integrierter Benchmark oder doch lieber was Selbstgestricktes?

Als Erstes stellt sich natürlich die Frage nach dem verwendeten Benchmark. Ich habe lange an und mit mehreren Savegames herumexperimentiert, da mich der integrierte Benchmark am Anfang eher irritiert als begeistert hat. Zwar fährt man dort grandios auf, was die Glacier2-Küche so alles zu bieten hat, leider schwanken aber auch die Ergebnisse von Durchlauf zu Durchlauf ein wenig. Also doch besser eine eigene Benchmark-Szene verwenden? Nach dem protokollierten Durchspielen verschiedener Level zeigte sich dann ein durchaus interessantes Bild. In Massenszenen mit viel jubelndem Fußvolk (wie im integrierten Benchmark auch), fängt bei zu moderaten Settings bereits die CPU an zu limitieren (und nicht nur da), wenn man echte High-End-Karten nutzt. Der Grund an sich ist ziemlich simpel - das Spiel kann mit mehr als 3 Kernen nicht mehr viel anfangen, und wenn man dann noch SMT aktiviert, büßt man sogar noch Perfomance ein. Hyper-Threading ist also nicht die Stärke der Glacier2-Enginge, leider. Kommt die KI übermäßig ins Spiel, ist die Limitierung bei echten High-End-Karten fast schon vorprogrammiert, und insgesamt 5 Karten dümpeln dann bei ca. 70 fps gemütlich und gemeinsam in der windgeschützten Bucht so vor sich hin.

Man kann sich auch zu Tode tessellieren....Man kann sich auch zu Tode tessellieren....

Andererseits hat man im geschlossenen Gebäude kaum Grafik- und CPU-Last, so dass die Frameraten dann im Verhältnis viel zu hoch ausfallen könnten. Eine Kombination aus insgesamt 3 verschiedenen Kontrollpunkten ergab dann ein aus meiner Sicht doch recht stimmiges Ergebnis. Erschreckenderweise stimmten diese Werte dann näherungsweise wieder mit denen des integrierten Benchmarks überein. Um diesen Marathon am Ende überhaupt zu ermöglichen, habe ich somit doch wieder auf den integrierten Benchmark zurück gegriffen, allerdings die Streuungen minimiert, indem ich die ersten 2 Durchläufe nach dem Wechsel einer Karte samt Neustart nicht gewertet habe. Danach wurden pro Karte in insgesamt 3 Settings auch jeweils 3 Durchläufe absolviert, die Ergebnisse kumuliert und durch 3 geteilt. Wichtig auch, dass bei der Installation auf einer SSD die Schwankungen von Haus aus geringer ausfallen.

Diese Entscheidung habe ich auch im Hinblick auf die nötige Transparenz getroffen, denn die Werte sind damit für jeden nachvollzieh- und reproduzierbar und reflektieren sehr gut ein mögliches Worst-Case-Szenario, das in dieser Form stellenweise durchaus auftreten kann. Viel Spaß also beim Mittesten!

Leute, Leute. Tessellation. Bokeh und jede Menge Partikel.Leute, Leute. Tessellation. Bokeh und jede Menge Partikel.

Testsystem
CPU
Intel Core i7-3770K @4,5 GHz (SMT aus)
Mainboard
Gigabyte Z77 Sniper 3 G1 Killer
Speicher
4 x 8 GB Corsair Dominator Platinum
CPU-Kühler
Corsair H100i
2x Noiseblocker eLoop B12-PS (PWM)
SSD
Corsair Neutron GTX 480 GB
Netzteil
Corsair AX 1200i
         Betriebssystem         Windows 7 x64 Ultimate
Grafikkarten
Referenzkarten von AMD und Nvidia
Werksübertaktete AMD-Karten: HIS
Werksübertaktete Nvidia-Karten: Gigabyte / Sparkle (GTX 650)
(es wurden keine Karten oder Taktraten emuliert)
      Treiber      Catalyst 12.11 (Beta8)
GeForce 310.61 (Beta)

  

Diesmal ist es ausnahmsweise nicht Nvidia, sondern AMD, welches die Spielentwicklung unterstützt hat, was man am neuen Startlogo recht deutlich erkennt. Deswegen sollten uns auch die Benchmarkergebnisse nicht verwundern, denn die AMD-Karten schneiden im Gesamtbild nicht nur nicht schlecht, sondern sogar recht dominant ab. Diesmal ist es also umgekehrt zu Battlefield 3, und das Spiel von Hase und Igel scheint sich umzukehren. Doch dazu auch den folgenden Seiten mehr.

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