Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Bewertung und Fazit

Nummer 47 lebt! Hitman Absolution mit 35 Grafikkarten im Benchmarktest
Von

Zusammenfassung: Mehr ist diesmal mehr

Besitzer kleinerer und älterer Grafikkarten müssen natürlich nicht auf Hitman: Absolution verzichten. Dafür gibt es niedrige Qualitätseinstellungen und notfalls FXAA anstelle der Multisampling-Kantenglättung. Da findet dann jeder ab einer GTX 650 oder HD 7750 noch genügend Varianten, um die penetrante Slideshow in den Qualtäts-Modi noch galant in einen flüssigen Film zu verwandeln. Das sieht dann nicht mehr sonderlich opulent aus, lässt sich aber spielen. Schraubt man hingegen die Qualität richtig hoch, dann schrauben sich auch die Augen raus und die Grafikkarten bekommen fast schon einen Herzkasper. Das Beste ist also gerade gut genug und für 8x MSAA braucht man schon zwei High-End-Karten. Fette Grafik nur bei einem fetten Konto? Ich sehe da noch etwas Raum für mögliche Optimierungen.

Interessant ist das Spiel auf alle Fälle, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wer sich für seine Grafikkarte die passenden Presets aussucht, nicht allzu optimistisch auf die Kantenglättungs-Tube drückt und sich mit der stellenweise funktionsüberladenen Steuerung anfreunden kann, der erhält ein Highlight. Hitman: Absolution ist optisch als Titel zwar nicht gerade der Favorit für die diesjährige Vergabe des Mister-Universum-Gedächtnispreises, aber dafür ein fieser Konditionstrainer, der die Grafikchips vor Freude zum Kochen bringt. Wobei es für Silizium-Senioren diesmal eher düster aussieht, denn eine DirectX10-Karte ist unterste Pflicht-Schublade.

Wären wir eine reine Spieleseite, so würde ich noch eine offizielle Wertung fürs Spiel abgeben (müssen). So aber bin ich in der bequemen Lage, mein recht subjektiv geprägtes Urteil ohne Angst vor Konsequenzen in die Welt zu entlassen: kaufen, spielen, Freude haben. Apropos Absolution: wer anderer Meinung ist, sollte vergeben können. Sonst kommt Nummer 47...

Ihre Reaktion auf diesen Artikel