Prognose: IBM gibt seine alljährlichen "5 in 5" bekannt
IBM hat auch dieses Jahr wieder seine fünf Prognosen zu Technikinnovationen, die innerhalb der nächsten fünf Jahre Teil unseres Alltags sein werden, abgegeben.
Seit nunmehr sechs Jahren gibt IBM alljährlich fünf Prognosen für Innovationen, die innerhalb der nächsten fünf Jahre Einzug in die Technikwelt halten könnten, ab.
Zwei der vor sechs Jahren abgegeben Prognosen sind auch mittlerweile mehr oder minder eingetreten. Dazu zählt eine abgegebene Prognose, nach der es möglich sein wird, Menschen von jedem Punkt der Erde aus überall auf der Welt medizinisch versorgen zu können. Dies ist zwar so nicht ganz richtig, dennoch hat der Bereich der Tele-Medizin es ermöglicht, dass Patienten mit Ärzten oder anderen Spezialisten über das Internet nicht nur kostengünstig und zeiteffizient kommunizieren, sondern auch immer mehr Daten, wie zum Beispiel Röntgenaufnahmen, austauschen.
Die andere Prognose war ebenso wenig fern der heutigen Realität: Damals wurde erwartet, dass Atome in naher Zukunft von größerer Bedeutung sein werden. Denkt man an die Nanotechnologie, die heutzutage in vielen Bereichen zum Einsatz kommt, so lagen die Damen und Herren von IBM gar nicht so falsch.
Auch in diesem Jahr sind die „5 in 5“ wieder einmal recht spannend. Der ersten These zufolge, werde das Gedankenlesen nicht mehr in den Bereich des Science-Fiction fallen. Es wird davon ausgegangen, dass die Computersteuerung zukünftig durch das bloße Denken an den Befehl ermöglicht werden kann. Beispielsweise könnte ein Telefonanruf zukünftig so ablaufen, dass es bei dem Gedanken des Anrufers schon bei dem Angerufenen klingele.
Nach der zweiten These werden Passwörter zukünftig obsolet sein. These drei: Menschen werden im Jahr 2016 in der Lage sein, ihre Häuser mit eigens erzeugter, kinetischer Energie zu versorgen – diese Energie werde durch die Bewegungen der Bewohner erzeugt und dann für die Stromerzeugung eingefangen.
Die vierte These erscheint nicht ganz so gewagt. Prognostiziert wird, dass es in fünf Jahren keine digitale Kluft mehr geben wird und alle Menschen auf der Erde Zugang zum Internet haben.
Und last, but not least, wird innerhalb der fünften These davon ausgegangen, dass die noch jetzt verschriehenen Werbe-Mails zukünftig zur bevorzugten Post aller Nutzer zählen wird. IBM rechnet damit, dass durch den Einsatz von „Big Data“-Verfahren die zukünftige Werbung so genau auf die Anforderungen und den Geschmack der Menschen zugeschnitten sein wird, dass sie sich über den Erhalt von Werbung sogar freuen werden.
Man darf gespannt sein, welche Technologien unser Leben in Zukunft noch bereichern werden.
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Moinsen.
Stellenweise zum Schreihen (was immer das auch sein soll, aber vielleicht klärt mich ja einer auf).
... sich über den Erhalt von Werbung freuen werden...
da freu ich mich doch heute schon drauf
der war nicht schlecht
MIr würde schon reichen, wenn man überall in Deutschland Internet hätte..aber da sehe ich schwarz
also ein paar der Prognosen sind nicht sehr gewagt: passwörter werden jetzt schon ersetzt - siehe smartphones. windows 8 will sowas auch implementieren
das mit der gedanken-steuerung wird interessant - mal schauen ob das nicht an kinderkrankheiten erstickt...
Big-Data ist eins von den "smarter planet" initiativen die ibm auch in der medizin einsetzt. hab da mal auf youtube n video dazu gesehen. wenn sies wirklich so realisieren, dann hat das echt zukunft!
@kritik - finde das ganz ok, dass ibm immer solche prognosen trifft. ist ja ein riesen-unternehmen und die müssen da ja weit in die zukunft schauen weil sonst gehts ihnen wie emron