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IBM will Sun kaufen

Von - Quelle: WSJ

Eine Milliarden-Übernahme bahnt sich in der Computerbranche an: Dem Wall Street Journal zufolge verhandelt IBM derzeit um den Kauf von Sun Microsystems. Ein Kaufpreis von 6,5 Milliarden US-Dollar ist im Gespräch.

Der Deal ist laut Wall Street Journal (WSJ) noch längst nicht in trockenen Tüchern. Einigt man sich, könnte es jedoch recht schnell gehen: IBM will Sun Microsystems übernehmen. WSJ beruft sich auf Insider-Kreise. Demnach soll IBM mindestens 6,5 Milliarden US-Dollar für den Server-Hersteller zahlen – etwa doppelt so viel als der Wert, zu dem Sun derzeit an der Börse gehandelt wird.

Die Interessen beider Unternehmen überschneiden sich stark: Beide bieten Nicht-Windows-Systeme für Unternehmen an, sind vergleichsweise unabhängig von Intel und stehen auch für Linux-Systeme. Für IBM wäre es die größte Übernahme in der Firmengeschichte von Big Blue, Sun hingegen könnte besser beispielsweise mit Cisco und HP konkurrieren.

Kommt die Fusion zustande, würden aber auch zwei unterschiedliche Philosophien kollidieren, wie die Kollegen von Tecchannel bemerken: Das US-Ostküsten-Unternehmen IBM zählt zu den Begründern der Computerindustrie und steht dafür, zu liefern, was der Kunde wünscht. Sun hingegen entstammt dem visionären Silicon Valley der 1980er Jahren und darf als »technikgetriebener Eigenbrötler« gelten, der seine Techniken nicht immer optimal zu Geld machen konnte.

Es gibt 7 Kommentare. B
Weitere Kommentare
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    I-LoVeRaP , 18. März 2009 12:00
    Zitat :
    Kommt die Fusion zustande, würden aber auch zwei unterschiedliche Philosophien kollidieren, wie die Kollegen von Tecchannel bemerken: Das US-Ostküsten-Unternehmen IBM zählt zu den Begründern der Computerindustrie und steht dafür, zu liefern, was der Kunde wünscht. Sun hingegen entstammt dem visionären Silicon Valley der 1980er Jahren und darf als »technikgetriebener Eigenbrötler« gelten, der seine Techniken nicht immer optimal zu Geld machen konnte.


    und was ist da bitte schlecht daran? IBM kann durch Erfahrung das von Sun entwickelte neue System an die Kunden bringen, und damit das maximale an Geld aus den Objekt rausholen. Heist die Ergänzen sich perfekt, die einen haben gute Entwicklungen der andere macht Geld damit :)  (wobei ic hnicht sagen will IBM hat keine gute Entwicklung^^)

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    derGhostrider , 18. März 2009 12:53
    @I-Loverap:
    Oder die Mitarbeiter leben komplett andere Auffassungen, wie man an eine Sache herangeht und es kommt ständig zu Reibereien.
    Stell Dir vor, daß die Mitarbeiter bei IBM vielleicht seit Jahrzehnten nichts anderes gewöhnt sind als die Einstellung: "Was auch immer der Kunde will: Wir machen es möglich!"
    Und bei Sun: "Wir machen das, was wir für richtig halten. Wenn es dem Kunden nicht passt, dann soll er halt woanders hin."

    Da kann man nicht einfach hingehen und sagen: "So, wir zeigen euch jetzt mal, wie das geht", denn schließlich lässt sich niemand so schnell sagen, daß das, was er seit Jahren macht, "falsch" wäre.

    Zudem auch beide Unternehmen erfolgreich und groß sind.

    Interessant könnte es aus Hardwaresicht werden, wenn IBM UltraSparc und Niagara KnowHow vollständig in die POWER CPUs einfließen lassen würde. Das könnte zu interessanten Entwicklungen führen.
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    jehaa , 18. März 2009 14:01
    @I-LoVeRaP: unterschiedliche unternehmenskulturen führen extrem oft zu miterfolgen, sowohl im nationalen als auch im internationalem kontext. genaue zahlen kann ich jetzt nich mehr nennen aber dürfte bei 70% (sicherlcih auch brachenabhängig) misserfolgsquote liegen bei denen fusionen/aquisitionen etc. wieder auseinander gehen weils einfach doch nich geklappt hat obwohl vor dem zusammenschluss jeder gedacht hatte die unternehmen könnten sich ideal ergänzen
    siehe beispielsweise hier:
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    jehaa , 18. März 2009 14:02
    irgendwas hat da mal wieder nich richtig gefunzt also hier nen beispielhafter link zum scheitern von zusammenschlüssen: http://www.bickmann.de/knowledge-base/artikel-cultural-due-diligence-banken.htm
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    I-LoVeRaP , 18. März 2009 14:39
    klar @ vorredner :D , so kanns natürlich auch laufen, was sich auch realistischer anhört als meine Theorie, aber trotzdem wäre meine effektiver für die 2 reisenfirmen, mann muss es nur bestimmt einsetzten :) 
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    jehaa , 18. März 2009 15:19
    ja klar wenn die bestehenden gegensätze nicht nur überwunden sondern auch erfogsreich integriert werden, dann könnten die unterschiedlichen qualitäten der beiden durchaus zu ner deutlich stärkeren wettbewerbsposition führen, was ja auch wünschenswert is. nur leider können manager meist wenig mit unternehmenskultur etc. anfangen, deshalb muss man bei solchen dingen immer sehr bedacht rangehen und nich versuchen dem anderen unternehmen die eigene stragegie aufzusetzten.
    vllt klappts ja.
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    ConVuzius , 18. März 2009 15:56
    @ ghostrider: Die Firmenphilosophie von ist Sun sicher nicht "Wir machen das, was wir für richtig halten. Wenn es dem Kunden nicht passt, dann soll er halt woanders hin." , nichtmal ansatzweise. Hier sucht man nur irgendwelche Sachen um die Übernahme spannender zu machen. Sun geht genauso auf Kunden ein wie alle anderen auch, anders könnte man in der heutigen Marktwirtschaft gar nicht überleben.