Eine Milliarden-Übernahme bahnt sich in der Computerbranche an: Dem Wall Street Journal zufolge verhandelt IBM derzeit um den Kauf von Sun Microsystems. Ein Kaufpreis von 6,5 Milliarden US-Dollar ist im Gespräch.
Der Deal ist laut Wall Street Journal (WSJ) noch längst nicht in trockenen Tüchern. Einigt man sich, könnte es jedoch recht schnell gehen: IBM will Sun Microsystems übernehmen. WSJ beruft sich auf Insider-Kreise. Demnach soll IBM mindestens 6,5 Milliarden US-Dollar für den Server-Hersteller zahlen – etwa doppelt so viel als der Wert, zu dem Sun derzeit an der Börse gehandelt wird.
Die Interessen beider Unternehmen überschneiden sich stark: Beide bieten Nicht-Windows-Systeme für Unternehmen an, sind vergleichsweise unabhängig von Intel und stehen auch für Linux-Systeme. Für IBM wäre es die größte Übernahme in der Firmengeschichte von Big Blue, Sun hingegen könnte besser beispielsweise mit Cisco und HP konkurrieren.
Kommt die Fusion zustande, würden aber auch zwei unterschiedliche Philosophien kollidieren, wie die Kollegen von Tecchannel bemerken: Das US-Ostküsten-Unternehmen IBM zählt zu den Begründern der Computerindustrie und steht dafür, zu liefern, was der Kunde wünscht. Sun hingegen entstammt dem visionären Silicon Valley der 1980er Jahren und darf als »technikgetriebener Eigenbrötler« gelten, der seine Techniken nicht immer optimal zu Geld machen konnte.
und was ist da bitte schlecht daran? IBM kann durch Erfahrung das von Sun entwickelte neue System an die Kunden bringen, und damit das maximale an Geld aus den Objekt rausholen. Heist die Ergänzen sich perfekt, die einen haben gute Entwicklungen der andere macht Geld damit
Oder die Mitarbeiter leben komplett andere Auffassungen, wie man an eine Sache herangeht und es kommt ständig zu Reibereien.
Stell Dir vor, daß die Mitarbeiter bei IBM vielleicht seit Jahrzehnten nichts anderes gewöhnt sind als die Einstellung: "Was auch immer der Kunde will: Wir machen es möglich!"
Und bei Sun: "Wir machen das, was wir für richtig halten. Wenn es dem Kunden nicht passt, dann soll er halt woanders hin."
Da kann man nicht einfach hingehen und sagen: "So, wir zeigen euch jetzt mal, wie das geht", denn schließlich lässt sich niemand so schnell sagen, daß das, was er seit Jahren macht, "falsch" wäre.
Zudem auch beide Unternehmen erfolgreich und groß sind.
Interessant könnte es aus Hardwaresicht werden, wenn IBM UltraSparc und Niagara KnowHow vollständig in die POWER CPUs einfließen lassen würde. Das könnte zu interessanten Entwicklungen führen.
siehe beispielsweise hier:
vllt klappts ja.