Kurzarbeit bei Infineon
In drei deutschen Fertigungswerken des Halbleiterherstellers Infineon besteht bereits Kurzarbeit, nun muss Infineon die Sparmaßnahme auf alle Standorte und fast alle in Deutschland Beschäftigten ausweiten.
Ab 1. April gehen fast alle bei Infineon Beschäftigten in Kurzarbeit. In den drei deutschen Hauptfertigungswerken in Dresden, Regensburg und Warstein wurde sie bereits vor einigen Monaten eingeführt. Nun sind auch alle anderen Infineon-Standorte betroffen: Ab 1. April soll die Arbeitszeit der Mitarbeiter in München, Neubiberg und auch in vielen weiteren, Infineon-Werken wie Augsburg, Hannover und Ulm für ein halbes Jahr im Schnitt um 20 Prozent sinken, für manche Standorte sogar um 100 Prozent.
Insgesamt hat der Chiphersteller mit Hauptsitz in München knapp 30.000 Angestellte. Das Geschäftsjahr 2008 schloss Infineon mit einem Verlust von 3,2 Milliarden Euro ab. Besserung ist auch 2009 vorerst nicht in Sicht: Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres machte Infineon erneut einen Verlust von 404 Millionen Euro.
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Ohje langsam wirds hart, mit den ganzen Firmen die Pleite gehen.
hmmm man kann wahrscheinlich die uhr danach stellen wann die preise dann wieder rauf gehen wenn jetzt kapazitäten abgebaut werden......
naja, bei infineon war so was schon vor der krise abzusehen. die sind in den letzten 2 jahren so rasant im kurs gefallen. die immobilien und bankenkriese hat das bei infineon lediglich etwas beschleunigt.