AGB-O-Matic: Wächter für die Wasserkühlung
Vom Kühlungshersteller Innovatek gibt es weiteres Zubehör zur Überwachung eines Wasserkühlsystems: Der Füllstandswächter »AGB-o-matic« prüft den Wasserstand und schlägt bei zu niedrigem Pegel Alarm.
Der Füllstandswächter ist in die gelbe Verschlusskappe des Ausgleichsbehälters »AGB-o-matic« integriert und wird einfach gegen den Original-Deckel getauscht. Für den Betrieb des Wächters ist ein beliebiger Lüfter mit Tachosignal erforderlich — am besten ein Modell, das bereits in die Wasserkühlung integriert ist.
Ist der Wasserstand zu niedrig, schaltet der Füllstandswächter kurzerhand das Tachosignal ab. Über eine Überwachungssoftware für das Motherboard kann somit problemlos festgestellt werden, dass ein Fehler aufgetreten ist. Nachteilig an dieser Lösung ist jedoch, dass sowohl ein Ausfall des Lüfters als auch ein zu niedriger Wasserstand für die gleiche Fehlermeldung bringen.
Dennoch ist es grundsätzlich besser, einen zu niedrigen Wasserstand vorab mitgeteilt zu bekommen — füllt der Anwender erst nach, wenn die Pumpe anfängt zu gurgeln, dann ist die Kühlleistung bereits vermindert.
Für die Überwachung muss der Anwender tief in die Tasche greifen: Knapp 30 Euro will Innovatek für den Füllstands-Wachhund haben.
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juhu nen mikro schalter der ne 'leitung' unterbricht (öffner) wenn der wasserstand zu niedrig ist .. und das für lächerliche 30€ ..
wenn das die welt nicht schon lange gebraucht hat O.o
Wow, schon wieder ein News Über Innovatek.
Die Firma bekommes nicht ein qualitativ hochwertige UND gleichzeitg leistungsstarke Produkte zu produzieren.
90% Der Teile sind 20-30% teurer als die Konkuzrrenz, aber deutliche Schwächer. Einzig die sehr gute deutsche Qualität kann man ihnen zugute halten.
Der Wasserstandsmessr ist ja wohl ein Witz. Wenn ich den Wasserstan wissen will, schaue ich ins in den AGB.
Naja, man kann Innovatek zugute halten, dass sie bei Weitem die leisesten Pumpen haben und das - meiner Ansicht nach - beste System zur Schlauchbefestigung. Die anderen Teile sind eher nebensächlich, weil es egal ist ob der Kühlkorper nun 450 Warr Wärmeleistung oder 455 Watt abtransportieren kann... Da reicht dann auch die "schlechtere" Qualität der Konkurrenz vollkommen aus (so lange die Fittings austauschbar sind)...
Das mit dem Wasserstandsmesser halte ich in der Tat auch eher für einen schlecht gelungenen Witz... Das Teil scheint sich eher für Leute zu eignen, die keine Ahnung von Wasserkühlungen oder PCs im Allgemeinen haben... Außerdem beißt sich das mit der Wasserkühlung und der Drehzahlüberwachung sowieso. Wenn ich meinen PC einschalte (ich hab Cool-n-Quiet und Q-Fan eingeschaltet), geht der Lüfter erst mal für rund eine halbe Stunde aus, bis das Wasser und damit auch die Elektronik warm genug ist, dass die Steuerung die Lüfter einschaltet...
Aua. 30€ für einen Deckel mit an/aus-Elektronik...
)
Wenn da eine kleine Kiste oder ein Frontblech für 5 1/4" Schächte dabei gewesen wäre, anhand derer man den aktuellen Zustand ablesen könnte, fänd ich das fast noch okay.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, und drei einfache Schaltungen aus meinem mittlerweile steinalten Elektronik-Baukasten eingescannt, die man hier sehr gut benutzen könnte. Ich behaupte, dass man, selbst wenn man keine Hundertermengen bei Conrad abnimmt, bei JEDER Schaltung nicht über reine Materialkosten von 2€ kommt - wenn überhaupt. Fünf Bausteine zusammenlöten kann denke ich jeder und man hat das Plus, dass man sich selbst was schönes bauen (lassen) kann.
Die erste Schaltung wird direkt mit dem Beispiel "Wasserstand" eingeführt. Wenn der Kontakt A-B übers Wasser geschlossen ist, leuchtet die LED.
Die letzten beiden sind eigentlich als Fingersensor gedacht, jedoch kann man dort sicher auch Kontakte zum Wasser anschließen. Die erstere der Beiden lässt die LED aufleuchten, wenn der Kontakt geschlossen ist, die zweite tut genau das Gegenteil.
ACHTUNG: Das hier soll keine detaillierte Bauanleitung sein. Nur ein Versuch, fundiert zu zeigen, dass dieses im Artikel beworbene Produkt schlichtweg scheiße ist. (Auch auf die Gefahr hin, mich hier grade zum Trottel zu machen
http://img84.imageshack.us/img84/4 [...] ng1lo8.png
http://img76.imageshack.us/img76/2 [...] ng2ks9.png
http://img186.imageshack.us/img186 [...] ng3ra2.png
Mal ehrlich: Das Ding ist praktisch. Sehr sogar.
Und zwar für die Fälle, wo eine Wakü im professionellen Umfeld (Server) genutzt wird.
Ich hab als Firmenangestellter nicht die Zeit, einen Wasserstandssensor mal kurz zusammenzulöten, und in meiner Freizeit mach ich das sicher nicht. Davon mal abgesehen stellt sich bei einem Nichtfunktionieren die Garantiefrage.
Der Inno-Sensor hier kostet die Firma weniger als meine Arbeitszeit und eignet sich klasse als Notfallabschaltung.
Da gabs zwar auch schon andere Lösungen (z.B. gekoppelt mit Durchflussensoren, was ja auch zusätzlich noch Sinn macht), aber die hier ist in dem Fall sogar die günstigste.
Für Heimanwender, die eine Wakü einsetzen wohl aber eher Käse, das steht ja auch nicht zur Debatte.
Gibt aber mehr als nur Heimrechner.
Naja gerade im professionellen Umfeld würde ich eher auf eine Kühllösung setzen, die mir nicht mal so nen Server! notabschaltet, weil der Wasserstand langsam weniger wird, aber noch im "noch OK" Bereich liegt
Gott das ist ja eine Laecherlich gebastelte Loesung wo eine gescheite Loesung doch einfacher zu machen ist.
Einfach einen "Sensor" - 2 Draehte - ins Wasser stecken und einen kleinen PC - Lautsprecher anschliessen. Zu wenig Wasser -> Draehte verlieren Kontakt und der Lautsprecher faengt zu jodeln an... laesst sich alles in einem deckel unterbringen. Entweder per Knopfzelle oder natuerlich einfacher per diskettenstromanschluss... nutzt ja eh keiner mehr *G* oder molex
Aua. 30€ für einen Deckel mit an/aus-Elektronik...Wenn da eine kleine Kiste oder ein Frontblech für 5 1/4" Schächte dabei gewesen wäre, anhand derer man den aktuellen Zustand ablesen könnte, fänd ich das fast noch okay.Ich habe mir mal den Spaß gemacht, und drei einfache Schaltungen aus meinem mittlerweile steinalten Elektronik-Baukasten eingescannt, die man hier sehr gut benutzen könnte. Ich behaupte, dass man, selbst wenn man keine Hundertermengen bei Conrad abnimmt, bei JEDER Schaltung nicht über reine Materialkosten von 2€ kommt - wenn überhaupt. Fünf Bausteine zusammenlöten kann denke ich jeder und man hat das Plus, dass man sich selbst was schönes bauen (lassen) kann.Die erste Schaltung wird direkt mit dem Beispiel "Wasserstand" eingeführt. Wenn der Kontakt A-B übers Wasser geschlossen ist, leuchtet die LED.Die letzten beiden sind eigentlich als Fingersensor gedacht, jedoch kann man dort sicher auch Kontakte zum Wasser anschließen. Die erstere der Beiden lässt die LED aufleuchten, wenn der Kontakt geschlossen ist, die zweite tut genau das Gegenteil.ACHTUNG: Das hier soll keine detaillierte Bauanleitung sein. Nur ein Versuch, fundiert zu zeigen, dass dieses im Artikel beworbene Produkt schlichtweg scheiße ist. (Auch auf die Gefahr hin, mich hier grade zum Trottel zu machen )http://img84.imageshack.us/img84/4 [...] ng1lo8.pnghttp://img76.imageshack.us/img76/2 [...] ng2ks9.pnghttp://img186.imageshack.us/img186 [...] ng3ra2.png
DESTILIERTES WASSER
mehr sag ich nicht
@Desertdelphin:
Strom im Wasser WILLST Du nicht haben. Das fördert nämlich wunderbar die Korrosion durch Elektronenwanderung, genauso wie komplett demineralisiertes Wasser. Mag sein, dass der Kram dann nicht leitet, aber das Wasser holt sich über die Zeit die Mineralien dort zurück, wo es sie bekommt: An den Kühlern.
Viele Zusätze, die man reinkippen kann um das zu verhindern, greifen hingegen wieder die Dichtungen an.
@Synth: Ich habe eine Server-Wakü gebaut und mit einer Wasserstandsmarkierung am AGB übergeben, nach 5 Jahren hatte das System 1,5mm weniger an Wasserstand. Da das Teil hier erst bei 1cm oder mehr "jodeln" würde, sehe ich da genügend Spielraum. Wenn der hier Alarm schlägt und die Software den Server runterfährt (also nicht HART abschaltet, wie das bei den Durchflusslösungen der Konkurrenz der Fall ist, die eine Leitung zum Netzteil trennen), dann besteht i.d.R. auch ein triftiger Grund dazu.
Besser als die wassergekühlten Dual-G5 von Apple, bei denen die Anschlüsse über dem Netzteil reihenweise tropften...
Ich hab seit Jahren die externe Lösung von der Firma da ist der ganze Spaß integriert mein Pc fährt runter sobald die externe Wakü einen Fehler im Kühlsystem feststellt.
Ausserdem sind die sehr kulant was Ersatz angeht mir ist nach ablauf der Garantiezeit mal das Plexirohr geplatzt (AGB) kurz angerufen und am nächsten Tag hatte ich ersatz musste dann nur das kaputte wieder hin schicken.
@KleineMax
KORROSIONSSCHUTZ mehr sag ich nicht.
Mal davon abgesehen, dass "destilliertes Wasser" aus dem Handel auch alles andere als rein ist.
Ich persönlich bin von Innovatek sowieso nicht überzeugt, sieht alles irgendwie ein bischen billig aus, vorallem wenn ich mir jetzt diesen "tollen" Plastikschwimmer mit Schaltfunktion angucke. Ich sage nur: Aqua-Computer hat alles was man braucht und ist ebenfalls Qualität "Made in Germany". Und für welche die ihre Wasserkühlung rundum kontrollieren wollen, gibt es ein tolles Gerät bei denen das sich Aquaero nennt. Kann man so ziemlich alles anschliessen was man sich wünscht. Pumpensteuerung, Lüfter, Durchflusssensor, Multiswitch zum Programmieren von Lichteffekten wenn man will und natürlich haben die auch einen Wasserstandsanzeiger namens Tubemeter schon seit langem im Sortiment. Kostet zwar ebenfalls 30 Euronen, aber kann man entweder an der oben beschriebenen Aquaero Steuerung anschliessen oder über einen freien internen USB-Anschluss. Und das Beste dabei, er hat nicht nur eine an/aus Funktion, sondern zeigt einem über die Software die es dafür kostenlos im Netz gibt sogar die Füllstandshöhe an. Über selbige Software kann man den Rechner sogar dazu bewegen sich runterzufahren oder in den Ruhezustand zu gehen wenn eine einstellbare Höhe unterschritten ist und hat man die Aquaero-Steuerung mit dran, auch die Möglichkeit den Rechner per Netzteiltrennung sofort abzuschalten (falls die Softwareabschaltung nicht funktionieren sollte, weil der Rechner sich aufgehangen hat). Kann man alles so Einstellen, wie es einem beliebt. Ich geb ja zu, der Spass ist auch nicht günstig, kommt halt drauf an wieviel man machen und haben möchte, aber ich bin seit Jahren vollkommen zufrieden mit dem Hersteller.
P.S. Ich wäre ja mal für einen Vergleichstest der beiden Hersteller, würde mich echt mal interessieren wo welcher Hersteller seine Stärken und Schwächen hat.
Vielleicht kann man sich ja dann mit Kombination beider Wasserkühlungslösungen ein annähernd perfektes System zusammenstellen.