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Fazit: Guter Ansatz mit Ausstattungs-Fragezeichen

Testbericht Dell Inspiron 15z: Mit Windows 8 und Touch an Bord
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Wie sich zeigt, ist Ultrabook ein sehr dehnbarer Begriff, denn das Inspiron 15z hat mit seinen schlanken und leichten Verwandten der 11- und 13-Zoll-Klasse auf den ersten Blick nicht viel gemein. Das muss aber nichts Negatives sein, denn 2,4 Kilo sind nicht zu viel für ein 15-Zoll-Gerät, und dank der größeren Maße passt auch ein optisches Laufwerk ins Chassis. Die Verarbeitung überzeugt größtenteils, die Haptik vollends, und an der Performance gibt es absolut nichts auszusetzen. Die beleuchtete Tastatur ist ein nettes Detail, doch das eigentlich Besondere ist die Bedienung per Finger: Die Handhabung macht dank der Kombination aus Windows 8 und präzisem, reaktionsfreudigem Touch-Display richtig Spaß.

Das Panel hinter dem berührungsempfindlichen (und leicht spiegelnden) Glas weiß hingegen weniger zu überzeugen. Aufgrund der niedrigen Auflösung, der mittelmäßiger Helligkeit, des hohen Schwarzwerts und des mauen Kontrasts beschleicht uns das Gefühl, dass Dell sparen musste - und sich dafür das Display ausgesucht hat. Dabei kommt es ein Glück nicht so schlimm, wie die nüchternen Werte es befürchten lassen, und als Arbeitsbegleiter und Alleinunterhalter kommt das Inspiron 15z durchaus infrage - nicht nur im Innendienst. Allerdings fallen auch die Laufzeiten vergleichsweise niedrig aus. Sechs Stunden im Leerlauf sind nicht schlecht, aber eben auch nicht das, was man von einem Mobilrechner mit dem Namen Ultrabook erwarten mag., und die lange Ladezeit von beinahe vier Stunden schreckt ein ein wenig.

Kein Touch-Display in Sicht.Kein Touch-Display in Sicht.

Eine finale Einordnung wird uns als Testern übrigens dadurch erschwert, dass Dell selbst noch nicht ganz sicher zu sein scheint, wie die endgültige Konfiguration aussehen wird. Die vorliegende Kombination aus Touch-Display und integrierter Grafik gibt es im Webshop (noch) nicht. Genau genommen findet man aktuell kein einziges Modell mit Touch. Am nächsten kommt unser Testgerät also der Konfiguration mit der Nummer N11Z1512, die es ab 649 Euro gibt. Der Preis ist für die gebotene Leistung durchaus fair. Wie der Aufpreis für Touch ausfällt, konnte uns Dell aber leider nicht sagen.

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