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Testbericht Dell Inspiron 15z: Mit Windows 8 und Touch an Bord

Testbericht Dell Inspiron 15z: Mit Windows 8 und Touch an Bord
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Wer bei über 15-Zoll-Bilddiagonale und einem Einsatzgewicht von knapp 2,4 Kilogramm nicht mehr an Ultrabook denkt, liegt falsch. Außerdem hat Dells Inspiron 15z noch Windows 8 und ein Touch-Display an Bord. Interesse? Wir auch!

Dell Inspiron 15zDell Inspiron 15z

Das Dell Inspiron 15z ist ein Ultrabook der 15-Zoll Klasse. Passend zum Release von Windows 8 hat Dell auch ein Modell mit Touch-Display in Aussicht gestellt. Im Webshop ist davon leider noch nichts zu sehen, aber wir konnten uns ein erstes Voreserienmuster ansehen.

Das Design ist Dell-typisch, und man sieht auf den ersten Blick, aus welchem Hause das Inspiron 15z stammt: Wer es nicht anhand der Linien erkennt, bekommt optische Hilfestellung in Form eines in den Deckel eingelassenen, verchromten Dell Emblems. Vorherrschende Farbe ist Grau, welches sich nur in Nuancen unterscheidet. So haben wir auf dem Deckel wie auch der äußerste Displayrand und die Handballenauflage ein gebürstetes metallisch-mattes dunkelgrau. Umrandet wird das auf dem Deckel wie auch im Inneren von einem helleren silbergrau. Das Trackpad gliedert sich ebenfalls in das allgemeine Grau ein. Tastatur und unmittelbarer Displayrahmen sind schwarz. Farblich ist das Dell also kein Hingucker sondern zielt auf ein eher edles, zeitloses Design ab, das aber wohl auch im Businessbereich noch gut ankommen dürfte - auch wenn die Inspiron-Linie auf den Heimanwender ausgerichtet ist.

Die Verarbeitung des Gerätes ist im Großen und Ganzen gut. Durch das verbaute optische Laufwerk entsteht genau über dessen Einschub ein weniger verstärkter Bereich, und beim Testen der Stabilität von Tastatur und Handauflagefläche fiel uns auf, dass man die Tastatur, ihre Umrahmung und auch die Handballenflächen leicht eindrücken kann. Das Gerät macht ansonsten einen sehr stabilen Eindruck. Auch der Displaydeckel lässt lässt sich nur minimal verbiegen. Die Scharniere sind eher fest und halten das Display sicher in jeder eingestellten Position. Ultrabook-typisch ist die Bodenplatte fest verbaut, einen einzeln entnehmbaren Akku gibt es nicht. Einzige löbliche Ausnahme war übrigens bisher das Sony VAIO SVT1311W1ES.

Unser Testexemplar erreichte uns mit einer amerikanischen QWERTY-Tastatur. Daher können wir leider wenig über das deutsche Layout sagen. Die zusätzliche Tastenreihe entlang der rechten Seite, in der sich die vier Tasten Pos1, Ende, Bild Auf und Bild Ab befinden, wird es aber wohl auch auf einem QWERTZ-Keyboard geben. Dell verbaut auch in seinen Consumer-Ultrabookserie Chiclet-Tastaturen, wie wir sie schon bei den Modellen XPS 13 und XPS 14 gesehen haben, und auch das Inspiron 15z macht hier keine Ausnahme. Die angenehme Hintergrundbeleuchtung ist in zwei Stufen regelbar. Der Hub ist entsprechend der Notebooktastaturen kurz, der Widerstand hier eher weich und der Anschlag mäßig. Es entsteht ein weiches, leicht schwammiges Tippgefühl mit dem sich aber dennoch gut arbeiten lässt.

Das Trackpad liegt mittig unterhalb der Tastatur. Es ist leicht angeraut um ein Navigieren einfacher zu machen. Das Trackpad versteht Multi-Touch-Gesten, und im Gegensatz zu manchen Konkurrenten ist die Erkennung im Treiber auch von Hause aus aktiviert. Witziges Detail: Nicht nur, dass man wie bei Apple mit zwei Fingern scrollt, auch die Scrollrichtung ist “umgekehrt”: Bildschirminhalte bewegen sich entgegen der gewohnten Rollrichtung. Bewegt man die Finger nach oben, schiebt man also den Text “hoch”. Unter dem Trackpad sind zwei separate Maustasten eingelassen. Echte Tasten wie diese findet man bei Ultrabooks (oder generell aktuellen Notebooks) immer seltener, aber sie kommen gezielten und wohldosierten Klicks auf jeden Fall zugute. Sehr userfreundlich! Auch hier setzt sich das weiche Tastengefühl fort. Aufgrund der echten Tasten ist dies hier jedoch auf keinen Fall ein Nachteil.

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  • Casi , 15. November 2012 18:37
    Ein optisches Laufwerk, vier USB3-Ports und eine gute System-SSD von Samsung. Klingt alles sehr gut. Kaufbar wenn man mal nicht nur Surfen möchte.