Intel Berryville: Der Atom für den Fernseher
Mit sieben verschiedenen Ausführungen seines TV-Atoms möchte Intel das Fernsehgeschäft an sich reißen
Intels Atom-Prozessor soll auf Dauer nicht nur die Smartphones und Tablets erobern, sondern den ARM-Chips auch in Fernsehern die Stirn bieten. Dazu hat Intel nun den für diesen Zweck bestimmten Atom CE, der bereits in einigen Set-Top-Boxen zum Einsatz kommt, aufgefrischt und mit dem Codenamen Berryville versehen.
Dieser basiert auf der aktuellen Cedar-Trail-Generation und wird mit einer mit 400 MHz getakteten PowerVR-SGX545-GPU auf einem Die untergebracht wird. Damit verfügt der Chip natürlich auch über zwei CPU-Kerne, die Hyperthreading unterstützen, sodass bis zu vier Threads gleichzeitig verarbeitet werden können – ein enormer Leistungssprung im Vergleich zum Atom CE 4x00, der sich mit einem einzelnen Thread begnügen musste.
Der CE 5310 stellt dabei den Einstieg in Intels neue Fernsehwelt dar. Er besitzt einen CPU-Takt von 1,2 GHz und einen HDMI-Ausgang. Der CE 5343 ist mit seinen 1,8 GHz schon wesentlich schneller und besitzt neben dem Ausgang auch einen HDMI-Eingang. Zudem verfügt dieser Chip über PQE(Picture Quality Engine)-Technologie, ist jedoch noch nicht in der Lage H.264 Hardware-beschleunigt wiederzugeben.
Dies bleibt den nächsten drei Modellen vorbehalten, wobei der CE 5328 (1,2 GHz) und der 5348 (1,8 GHz) sowohl über einen HDMI-Ein- und Ausgang sowie PQE verfügen. Auf letzteres muss der 5315 allerdings wiederum verzichten.
Um die Verwirrung noch etwas zu vergrößern gibt es darüber hinaus noch zwei weiter Atom-Chips fürs Fernsehen. Doch während die bereits genannten ausschließlich für den Verbau in Set-Top-Boxen und anderen Media-Centern gedacht sind, sollen der CE 5318 und der CE 5338 ihren Weg in die Fernsehgeräte finden. Dazu wird bei ihnen HDMI gegen LVDS getauscht, eine digitale Verbindung die typischerweise in Flachbildschirmen verwendet wird.
Wie es sich für einen echten SoC gehört, wird bei Berryville der Chipsatz integriert. Damit stehen neben zwei SATA- und drei bis zu USB-Ports auch zwei PCI-Express-Leitungen für WLAN oder Ethernet bereit. Außerdem besitzt der Chip eine eMMC-Schnittstelle, sodass ein Datenspeicher und so auch ein Betriebssystem an den Chip angedockt werden können.
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Was mich noch interessieren würde: Hat das ding WiDi integriert? Ich warte immer noch auf Fernseher die WiDi anbieten. Dass ist ja eigentlich ein wachsender Markt viele Neu-Laptop-Besitzer sind sich noch gar nicht bewusst, dass sie dies könnten aber wenn dann ein Hersteller das ganze endlich unterstützen würde dann könnte der sicher die User etwas wecken und einen eigenen Markt definieren.
Hängt eventuell damit zusammen das mit DLNA auch schon ein ähnlicher Standard existiert.