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Ergebnisse: Effizienz

Weitere Analysen zur Core i5-Effizienz
Von , Achim Roos

Unser Effizienz-Test setzt sich aus diversen Anwendungen zusammen, die wir durch ein Batch-Script in der folgenden Reihenfolge ausgeführt haben:

- 3DS Max
- Divx
- Xvid
- Lame
- Mainconcept
- PDF Creation
- Photoshop
- AVG Anti Virus
- WinRAR
- WinZIP

Einige dieser Anwendungen können den Vorteil mehrerer Kerne nicht nutzen – andere wiederum sehr deutlich. Die Batch-Datei erstellt Zeitstempel sowohl zu Beginn als auch bei der Fertigstellung des Durchlaufs. Auf diese Weise haben wir die insgesamt erforderliche Zeit für die Fertigstellung eines kompletten Testdurchlaufs gemessen.

Zudem haben wir während des Testdurchlaufs Messungen zur Leistungsaufnahme in Intervallen von einer Sekunde vorgenommen. Damit können wir die Leistungsaufnahme für jede Anwendung beleuchten und Profile zur Leistungsaufnahme eines jeden Systems erstellen. Die Ergebnisse hieraus sind Werte zur Laufzeit-Performance sowie Messwerte zur Leistungsaufnahme, anhand derer wir die Effizienz ausgewertet haben. Die Leerlaufleistung haben wir nicht berücksichtigt, da die Unterschiede eher gering sind.

Die Laufzeit spiegelt effektiv die Gesamt-Performance des Testsystems wider und verdeutlicht die Vorteile des Core i5-661, die wir in diesem Maße ungefähr auch schon bei den individuellen Benchmark-Durchläufen gesehen haben.

Die durchschnittlich aufgenommene Leistung während der Ausführung unserer Effizienz-Arbeitslast war auf dem neuen Core i5 am niedrigsten …

… ebenso wie die ingesamt zur Fertigstellung der Arbeitslast aufgenommene Leistung. Hier punktet die neue Intel-Plattform erst so richtig. Wenn wir jetzt auch noch die Performance zu den Watt-Stunden ins Verhältnis setzen …

… erhalten wir einen Wert, der uns sagt, dass der neue Core i5-661 von Intel 43% mehr Performance pro Watt liefert als die Core 2 Duo-Maschine mit dem G45-Chipsatz und doppelt so effizient ist wie ein Athlon II X2 240e zusammen mit dem  AMD 785G. Mehr Performance im Verbindung mit reduzierter Leistungsaufnahme führt also was Effizienz angeht eindeutig zu einer entsprechend deutlichen Dominanz.

Unsere Arbeitslast beinhaltet keine Leerlaufzeit, was manchmal kritisiert wird. Allerdings ginge die extrem niedrige Leerlaufleistung des Core i5-661-Systems noch mehr zugunsten der sowieso schon sehr vorteilhaften Ergebnisse, da es ebenfalls deutlich weniger Leistung aufnimmt.

Alle 30 Kommentare anzeigen.
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  • titan1981 , 4. Januar 2010 12:20
    Jetzt müsste sich der neue i5-6xx mit dem i5-750 und i7-860, i7-920 PhII 9xx Athlon messen. dann könnte man ihn wirklich einordnen.
  • avatar_87 , 4. Januar 2010 13:27
    Die neuen i5's scheinen ja wunderbar geeignet für HTPC's und Bürorechner zu sein. Einen Vergleich mt quadcores finde ich allerdings relativ uninteressant.
  • avatar_87 , 4. Januar 2010 13:32
    AMD tut mir jetzt schon leid ;(
  • checkmate , 4. Januar 2010 14:51
    Zitat :
    … ebenso wie die ingesamt zur Fertigstellung der Arbeitslast aufgenommene Leistung. Hier punktet die neue Intel-Plattform erst so richtig. Wenn wir jetzt auch noch die Performance zu den Watt-Stunden ins Verhältnis setzen …


    Kleiner Physik-Grundkurs: Wh ist die physikalische Einheit von Energie, nicht von Leistung. Dem Stromversorger muss man verbrauchte Energie bezahlen, nicht für Leistung.

    /offtopic

    In diesem aktuellen Test "Intels Core i5-661: Clarkdale kommt, Core 2 darf gehen" ergibt sich das Fazit, das Dualcores (selbst welche mit HT)tot sind. Nun werden hier Dualcores verglichen. Auf den ersten Blick etwas paradox.

    Fazit des Testes in einem Satz: Doppelte Rechenleistung für doppelte Anschaffungskosten.

    Für normale Bürotätigkeiten und für HTPC scheint der i5-661 bestens geeignet. Wenig Energieverbrauch im ilde und load. Dazu noch eine um 50% verkürzte Rechenzeit im Vergleich zum Athlon II X2 2,8GHz. :ouch: 
  • Anonymous , 4. Januar 2010 16:13
    Dieser ganze Test ist so lächerlich. Kein anderes renommiertes Online Magazin verwendet einen so krass Intel "optimierten" Benchmarkparkour. Es ist sehr fragwürdig wie man ganze 50%(!!) des Performanceendratings durch nichtssagende Zeitbasierte Tests und synthetische Anwendungen verwenden kann, während andere Magazine diese ausdrücklich als realitätsferne Tests (z.b. Computerbase) nicht mit einbeziehen und vor allem Tools wie Sandra nicht verwenden, weil jeder weiß, dass es genauso aussagekräftig ist wie SuperPi. Ebenso wird meistens 3DMark nur noch zur veranschaulichung gezeigt und oft gar nicht mehr beachtet z.b. bei PCGH.

    Während das Fazit überall sagt, dass die CPUs technnisch interessant und gut sind, aber viel zu teuer für die eigenen und AMD Quadcores aufgestellt sind und ohne die Extras wie HT und Turbo Modus nicht schneller als die alten Core2Duo, wird hier erstmal das Ende von AMD eingeläutet... was hat die Intel Marketingabteilung für solche Sätze bezahlt?

    PS.
    Wieso wird bei einem CPU Test eine 3D Mark Vantage GPU Score aufgeführt? Wie kommt die bitte zustande? Ich mein die Intel Onchip GPU wird niemals schneller sein als irgendeine AMD oder Nvidia Grafiklösung und in so einem Test sollte die GPU Score natürlich immer gleich sein...
  • FormatC , 4. Januar 2010 16:21
    Und wer zahlt Dich für diesen Post? Freiwillig hast Du das bestimmt nicht geschrieben :lol: 
  • gruffi , 4. Januar 2010 16:25
    Haha, das Fazit ist ja sehr lustig. ^^ Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nun mal das entscheidende. Und da macht Intel auch mit Clarkdale keinen Millimeter an Boden gut. Und wenn hier schon die Energieeffizienz so hoch gelobt wird, wenn jemand etwas nicht unbegrenzt melken kann, dann ist es Intel und das frühere Einführen kleinerer Fertigungsprozesse. Angesichts eines Bulldozer und 32 nm SOI/HKMG kann einem Intel fast schon wieder leid tun. Wer wirklich Intels byzantinisches Design für effizient hält, der wird noch früh genug merken, dass das eine äusserst verfehlte Einschätzung ist. ;) 
  • bensen , 4. Januar 2010 18:55
    Das ist doch Quark. Hier hat Leistung die Einheit Wh und wenn man Performance mit der Energie ins Verhältnis setzt hat man Performance pro Watt?
    Ich würde mal genau überlegen was welches Diagramm aussagt und den Text neu schreiben.
    Der Score ist auch völlig über. Durch die Ermittlung der benötigten Energie pro Aufgabe hat man doch schon "Stromverbrauch" und Performance zusammen als Gewichtung.
    Warum soll denn dann nochmals die Performance drauf?
  • ttt3 , 4. Januar 2010 20:21
    Der Test ist absoluter Mist.

    Einen Core 5i mit einem Phenom II zu vergleichen?!

    Der eine kostet ca. 160€ und der andere ca. 80 € ?

    Die Core 3i die in der Region einziehen sollen haben bei weitem nicht die Features wie die i5er, von Virtualiserung spricht ja hier sowieso niemand (denn die wird in der 3i mit Sicherheit wieder eingespart werden).

    Also von der Effizienz bei Preis / Leistung kann die Intel Kombination NIE mithalten (vor allem nicht für Bürorechner oder so), da selbst die Boards dafür um einiges teuerer sind als die AMD-Boards.

    Über dem Test sollte stehen: INTEL ANZEIGEN - Ads by Intel :) 
  • Derfnam , 4. Januar 2010 21:21
    Mecker nich, trink 3 t und mach's besser oder zumindest einen Vorschlag, welchen der AMD-Billigheimer man denn hätte nehmen sollen? 965 BE?
    Und was ist Preis/Leistungseffizienz?
  • FormatC , 4. Januar 2010 21:30
    Preiseffizienz, naja ;) 

    Zumindest wäre die Effizienzmarkthypothese sicher ein Thema für AMD :) 
  • ttt3 , 5. Januar 2010 08:53
    Ja der 965BE ist der, der im Wettbewerb mit dem i5 im Moment steht.

    Alleine nur mal das lächerliche Stromsparargument im obigen Test zu entkräften:

    Grundlage:
    Strompreis: 15,90 Cent / Kwh
    System Peak Power Unterschied vom i5 zum 550: 45W
    Laufzeit: 24h am Tag
    Einkaufspreisdifferenz (Board + CPU) ca. 140 €

    Die Preisdifferenz liefert eine Spanne von ca. 880 kw/h die ich mir mit dem AMD System rausgeholt habe. Dies bedeutet, wenn der Rechner unter Vollast 24h am Tag läuft würde das Intel System in ca. 2,32 Jahren zum Sparen anfangen.

    Würden wir nun einen Arbeitsplatzrechner nehmen, der NICHT immer unter Vollast läuft, beträgt der Unterschied laut obigen Test (IDLE) 28Watt. Hier muss man als Grundlage einen 8 h Arbeitstag einplanen.

    Somit fängt das Intel System sich nach 10,76 Jahren rentieren.

    Man sieht, vor allem für Büroanwendungen, die ja Prime so gut wie nie ausreizen, abgesehen davon muss man erstmal einen Bürorechner finden der Prime instaliert hat, rentiert sich das System aus der Ökosicht zwar schon, aber aus der Finanziellen Sicht gar nicht.



  • FormatC , 5. Januar 2010 10:44
    Zitat :
    Strompreis: 15,90 Cent / Kwh
    So einen Strompreis hätte ich auch gern. 13,36 cent/kWh netto wären ein Traum...
  • Derfnam , 5. Januar 2010 12:15
    Okay, ttt3, also: in jeden Bürorechner einen 965 BE, richtig?
    *kopfkratz*
    Willkommen in Absurdistan.
    Das sind Äpfel, Birnen und Bananen (und meinetwegen auch noch Ananas), die du in diesem ungenießbaren Effizienzcocktail willkürlich miteinander verschnibbelst.
    Wenn der 965 BE tatsächlich hier der Wettbewerbsgegner sein sollte, möchte ich deine Effizienzrechnung -mit angemessenem Strompreis, versteht sich- sicher nicht sehen wollen (und AMD auch nicht).
  • ttt3 , 5. Januar 2010 13:57
    @ Derfnam, es ist erschütternd wie du Informationen verarbeitest, kannst du lesen?

    Ich sagte NIE in jedem Bürorechner einen 965 BE aber anscheinend hast du es so verstanden (also bitte nochmal lesen).

    Es geht um die Vergleichbarkeit, und die ist bei diesem Test nicht gegeben, es hätte entweder ein 965be mit einem i5 verglichen werden müssen oder ein i3 mit dem 550. Bei beiden stellt sich dann die Frage für was Effizienz, die erste Kombination spricht eindeutig mehr die Spieler an, denen ist Effizienz egal, die zweite die Officeanwender, da ist Leistung nicht so ausschlaggebend dafür Effizienz.

    Ich hoffe deine Obstzusammenstellung hilft dir dies besser zu verstehen.

    @FormatC
    sogar wenn wir einen Preis von gut 19 Cent als Grundlage nehmen (Der Preis für Nichtfirmen), dauert es immer noch viel zu lange um so ein System zu rechtfertigen. Hier die Übersicht:

    Bürosystem würde nun 9 Jahre brauchen
    24h Dauerrenner unter Vollast mit Prime95 würde nun 1,87 Jahre brauchen.

    Naja viel besser sieht es immer noch nicht aus.
  • FormatC , 5. Januar 2010 14:38
    Vergleicht man 965BE und i5, dann macht die Differenz in den Anschaffungskosten gerade mal 40 Euro aus, wenn man nicht gerade auf ASRock zurückgreift. So viel teuer sind die Intel-Plattformen ja nun auch wieder nicht, auch wenn AMD seine CPUs momentan geradezu verramscht. Dann ist so ein Teil im 24/7 recht schnell pari ;) 
  • Anonymous , 5. Januar 2010 15:15
    24/7 ist fuer ein Buero unrealistisch. Intels sind ein bisschen teurer und dafuer schneller & effizienter. Letzteres waren sie uebrigens schon oft seit 45nm. Die Auswahl der verglichenen CPUs im Test ist sehr wohl sinnvoll, einfach weil es alles Duals im (jeweiligen) unteren bis mittleren Preissegment sind. Das Ergebnis ist einfach, dass selbst AMDs e's gegenueber den neuen 32nm ins "Schwitzen" geraten. Der Vergleich von Leistung und Effizienz drueckt sich letztendlich im Preisgefuege aus, wenn auch natuerlich nicht nur das allein eine Rolle spielt. Dass die Testauswahl mit Sandra etc. absolut realitaetsfremd ist, scheint den Forenbenutzern bewusster zu sein, als den Autoren. Diese Tools sind nur dafuer geeignet, den Ursachen realer Anwendungs-Performanceunterschiede auf die Spur zu kommen und neue Features einer neuen CPU-Generation zu verdeutlichen. Testberichte werden ja immer mehr genau so formuliert, auch bei THG wird das sicher schon bald der Fall sein.
  • mareike , 5. Januar 2010 15:40
    also beim lesen des tests sträuben sich auch bei mir an einigen stellen des textes die nacken haare.

    nach dem man im ersten test schon festgestellt hat das der neue i5 661
    mit seinen 4 virtuellen kernen eher der leistung (und des preises) eines 4 als einem 2 kerner entspricht, testet man hier den quasi 4kerner gegen 3 verschiedene 2 kerner. um dann fest zu stellen das er meist schneller ist ?
    Applaus appplaus....

    tatsache ist das der 661 in der 200 dollar liga in der summe seiner eigenschaften keinen vorteil hat. (I5 750 / Phenom II 965)

    tatsache ist auch das der 661 für ein htpc system zu teuer ist. da man das gleiche ergebniss mit preiswerteren sachen erzielen kann.

    er kann auch nicht so viel strom sparen das er seinen zu hohen preis wettmachen kann.

    und fürs büro ? auch da bietet Athlon II x3/x4 die gleiche leistung fürn halben preis.

    bleibt noch das büro in dem den ganzen tag dateien verschlüsselt werden.
    bingo volltreffer aber eine ziemlich kleine niesche ?

    ein volltreffer hätte die CPU ohne die grafik werden können. vieleicht 30 % billiger ?? auf gut 4,5 ghz taktbar ? wäre für amd schwer geworden.

    interesant wäre die taktgrenze (OC) und ob die grafik an den CPU takt gebunden ist ?

    edit: vieleicht sind ja die kleineren modele interesanter ?
  • Derfnam , 5. Januar 2010 16:16
    Erschütternd?
    Och...
    Du, ttt3, hast doch den 965 BE als Wettbewerbskonkurrenten genannt. Ergo hätte man den auch in diesem Test berücksichtigen müssen.
    Du kannst argumentieren, daß der hier verwendete i5 661 an sich die falsche Wahl ist, da stimme ich auch zu, aber am Ergebnis änderte das nichts wesentliches, hätte man THG einen i3 530 als Testobjekt zukommen lassen.
    Der wird sicher auch noch geprüft werden wie auch der Pentium G6950.
  • mareike , 5. Januar 2010 19:08
    CB hat ihn ohne probs mit 1,32V auf 4,5 ghz getaktet. (LU KÜ)
    der chip soll bis 1,4V spezifiziert sein.
    da könnte man.... vieleicht mit wakü und mut zum risiko...

    ;) 

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