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Intel enthüllt weitere Eckdaten des Poulson-Itanium

von - quelle: Intel

Intel hat neue Infos zu seinem nächsten Itanium-Serverprozessor herausgerückt. 'Poulson' wird die aktuelle 'Tukwila'-Generation (Intel Itanium 9300) ablösen, die noch in 65-nm-Prozesstechnik gefertigt und lange für ein Update fällig ist.

Bisher war bekannt, dass Poulson 2012 gelauncht werden soll, in 32-nm-Prozesstechnik produziert werden wird, aus 3,1 Milliarden Transistoren aufgebaut ist und eine 12 Wide Issue-Architektur, bis zu 54 MByte On-Die-Speicher sowie acht physische und acht virtuelle (via Hyper Threading) CPU-Kerne bieten soll.

Zusätzlich zu diesen auf der ISSCC 2011 bekannt gegebenen Informationen enthüllte Intel nun auf der Hot Chips-Konferenz, dass der Prozessor über Instruction Replay Technology (IRT) als Verbesserung für RAS verfügen wird – and damit Intels erster Prozessor sein wird, der Instruction Replay RAS unterstützt. Diese Technologie nutzt eine neue Pipeline-Infrastruktur, um "transcient errors in execution" zu entdecken. Mit IRT kann Poulson Befehle noch einmal ausführen und so fehlerhafte Befehle beheben oder schlichtweg vermeiden.

Das Hyper Threading von Poulson wird zudem um Dual-Domain Multi-Threading erweitert werden. Laut Intel soll dieses Feature unabhängige Front- und Backend-Pipeline-Execution ermöglichen, die Effizienz von Hyper Threading verbessern und noch mehr Performance aus dem Prozessor holen. Außerdem soll der Itanium neue Befehle zur Verbesserung von Integer-Operationen, eine höhere Parallelisierung sowie erweiterte Multi-Threading-Fähigkeiten bekommen.

Mehr Details gibt es hier.

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poisonnukenologin@Guest 25/08/2011 08:00
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"sowie acht physische und acht virtuelle (via Hyper Threading) CPU-Kerne bieten soll."

wo ist da Hyperthreading? Oder sollte es heißen, 16 virtuelle CPU Kerne?

benkraft 25/08/2011 08:06
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Wie bei Intels Variante von SMT (Simultaneous multithreading) üblich, gibt es für jeden physischen Kern zusätzlich einen weiteren virtuellen Kern per Hyper Threading, sodass der Poulson insgesamt 16 Threads parallel abarbeiten kann.
Insofern, nein, keine 16 virtuellen Kerne.
8x physisch
8x virtuell
16 Threads

poisonnukeLogingehtned@Guest 25/08/2011 09:30
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ok sorum hatte ich es noch nie gelesen. War durch diese Schreibweise
8cores/16threads geprägt sodass ich "Threads" und virtuelle Kerne gleich-gesetzt hatte.

memory_stick 25/08/2011 10:14
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Vor allem das Dual Domain SMT könnte bei einem 12 Issue Wide Core etwas bringen, so könnten bei so vieln EX-Piplines das Jeweilige Front/Backend die Loads/Stores/Waits so verteilen, das die ALUs immr gefüttert sind.

Macht Sinn bei einem So auf Parallelität getrimmten Design. Aber Itanic war von den Daten her immer schon beeindruckend, nur was bei hinten Rauskam wars nciht. mal schauen was Intel mit dem Poulon auf die Reihe bekommt.

mfg memory_stick

fragger 25/08/2011 11:23
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@benkraft:
Das ist so nicht korrekt!
Intel spricht eigentlich nur von Kernen und Threads. Bei HT kann ein Kern 2 Threads (mehr oder weniger) parallel ausführen. Die Interpretation "virtuelle Kerne" findet auf Betriebssystemebene statt. Wenn 16 Threads ausgeführt werden können auf ner 8Kern CPU mit HT, dann sieht das Betriebssystem 16 virtuelle Kerne.

Deiner Behauptung (wobei ich dass schon öfter auf THG (.com) falsch gelesen habe) impliziert, virtuelle und "echte" Kerne seien unterscheidbar. Dies ist aber nicht der Fall.
HT Aus -> 8 physische Kerne
HT An -> Intel: 16 Threads (identisch mit Microsoft: 16 virtuelle Kerne)

benkraft 25/08/2011 11:25
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@Fragger - Es kommt auf die Perspektive an. Aus Sicht des OS ist es schwer, die Threads und Kerne sicherlich schwer aus einander zu halten. Von der Performance her macht es einen riesigen Unterschied, wie sich immer zeigt.
Echte Kerne bringen deutlich mehr Performance als die zusätzlichen Threads der HT-"Kerne".

Insofern ist die Unterscheidung durchaus noch wichtig, denke ich.
Das es eine falsche Darstellung oder ein Fehler ist, würde ich dementsprechend nicht sagen.

fragger 26/08/2011 00:33
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Wenn nur ein Thread auf einem HT CPU-Kern läuft, dann ist es egal, auf welchem der beiden logischen Kerne er läuft. Sie sind identisch, da sie sich eh die selben Ausführungseinheiten Teilen.
Wenn noch ein zweiter Thread dazu kommt, dann werden beide Threads halt langsamer ausgeführt, da sie sich im Prinzip, abgesehen von den Registern, einen Kern teilen (wobei das ganze in Summe meist schneller ist als per Scheduler auf einem logischen Kern, sonst würds ja keinen Sinn machen)

Dass man darauf hinweisen sollte, dass eine CPU wegen HT 16 logisch Kerne hat, welche zweifelsfrei langsamer sind als 16 "echte" physische Kerne, macht natürlich schon Sinn.

Woran ich mich halt gestört habe ist die Nomenklatur...

Es ist eben nicht so, dass an einen "echten" Kern noch ein langsamerer virtueller Kern irgendwie drangebastelt wurde.
Aus einem "echten" Kern werden zwei identische virtuelle/logische Kerne gemacht...

...meckern auf relativ hohem Niveau, ich weiss... ;-)

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