Der gestrige Ivy-Bridge-Launch wurde von Gerüchten begleitet, dass Probleme in der Fertigung für ein anfänglich sehr beschränktes Angebot verantwortlich sein könnten.
Laut einem von der Digitimes veröffentlichten Artikel sollen die Engpässe so gravierend sein, dass Intel die starke Nachfrage von PC-Herstellern nicht bedienen können wird. Die Angebotssituation könnte sich im Mai und Juni entspannen, wenn Intel zusätzlich zu den gestern vorgestellten vierzehn 22-nm-Prozessoren noch 13 weitere CPU-Modelle auf den Markt bringen wird.
Intel dementierte den Digitimes-Bericht sehr schnell und gab bekannt, dass Endkunden direkt ab dem Ivy-Bridge-Start ein mehr als nur ausreichendes Angebot erwarten können. Intel-Sprecher verwiesen zusätzlich auf Statements von CEO Paul Otellini und CFO Stacy Smith während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals.
Smith sagte damals, dass die 22-nm-Ausbeute sich mit den Erwatungen deckt und die Prozessorproduktion in drei verschiedenen Fertigungsstätten angekurbelt wird. Intel erwartet sogar größere Volumina als bei der 32-nm-Produktion, da für diese Fertigung ursprünglich nur zwei Fabs genutzt wurden.
Dennoch gab das Unternehmen zu, dass der Launch von Ivy Bridge um drei Wochen verzögert wurde um sicherzustellen, dass genügend "Inventar in der Piepline" ist. Laut CEO Paul Otellini besteht der erste Schwung von Ivy-Bridge-Prozessoren nur aus Quad-Core-Modellen, von denen die Masse in den Desktop-Bereich geht.
Otellini fügte hinzu, dass Ivy Bridge Intels Prozessor mit dem schnellsten Produktionszuwachs überhaupt sein wird: Ivy Bridge soll rund ein Viertel der kompletten Mikroprozessorfertigung und -verkäufe im zweiten Quartal ausmachen, im Herbst soll dann die 50-Prozent-Grenze überschritten werden.

Nich ganz, weil der 29ste ein Sonntag ist, ergo müsste man von einen Auslieferungsstart sprechen der am 30sten ist