Gerücht: Intel stellt mehr als 25 Desktop-CPUs ein
Intel macht gerüchteweise Platz für die Flut neuer "Ivy Bridge"-CPUs, deren Launch für den April erwartet wird.
Ungenannte Digitimes-Quellen aus der IT-Industrie in Taiwan behaupten, dass Intel seinen Hardware-Partnern einen neuen Plan hat zukommen lassen, der die Einstellung von mehr als 25 aktuellen Desktop-CPU-Modellen beinhaltet. Die Produktionseinstellung soll im ersten Quartal beginnen und soll Platz für die neuen, in 22-nm-Prozesstechnik gefertigten Ivy Bridge-Prozessoren, schaffen, die um den 8. April 2012 herum gelauncht werden sollen.
Laut den Quellen hat Intel u.a. die Einstellung der Produktion der folgenden CPUs angekündigt:
1Q12
- Core i7-875K/860S
- Core i5-760/750S/655K
- Celeron 450/430
2Q12
- Celeron E3500
- Celeron E3300
- Core i7-960/950/930/870
- Core i7-880S/870S
- Core i5-661/660
- Core i5-2300/680/670
- Core i3-530
- Core Duo E7500/E7600
- Pentium G960
- Pentium E6600/E550
- Pentium E5700
Wie unsere US-amerikanischen Kollegen Ende Dezember berichteten, wird Intel Ivy Bridge vermutlich am 8. April 2012 launchen. Zu diesem Zeitpunkt sollen wohl gleich 25 neue Modelle – 17 Desktop- und acht mobile CPUs – vorgestellt werden.
Zu den Desktop-Prozessoren sollen die Core i7-Modelle 3770K, 3770, 3770S und 3770T sowie die Core i5-Modelle 3570, 3550 und 3450 CPUs gehören, die von den Chipsätzen Z77, H77, Z75 und B75 begleitet werden. Im Mai soll Intel dann den Core i5-3470T zusammen mit den Q77- und Q75-Chipsätzen vorstellen.
An Mobilprozessoren soll Intel unter anderem die Core i7-Modelle 3920QM, 3820QM und 3720QM sowie die HM77-, UM77-, HM76- und HM75-Notebook-Chipsätze vorstellen, denen im Mai die Chipsätze QS77 und QM77 folgen sollen. Quellen zufolge sollen andere Mobil-Prozessoren – einschließlich der Core i5-Modelle 3520M, 3360M und 3320M CPUs für Notebooks sowie der Core i7-Modelle 3667U und Core i5-3427U für Ultrabooks – offiziell erst später im Jahr offiziell enthüllt werden.
- Quad-CrossFireX-Setup aus AMDs neuer Radeon HD 7970 pulverisiert 3DMark-Rekorde
- Intel bereitet den Launch von 40 neuen Xeon-CPUs vor
- Notebookcheck testet HPs EliteBook 8560w-LG660EA
- Yahoo mit neuem CEO
- HTC mit Quadcore- und LTE-Smartphone zum MWC
- Führungswechsel bei RIM
- Google kauft über 200 Patente von IBM
- PRAD testet 27 Zoll Hybrid-Monitor Samsung T27A750
- Windows Phone: Mit Party gegen Nutzerschwund
- X79-Mainboards von Asus unterstützen nach BIOS-Update PCI Express 3.0
- Samsungs B2B-Sparte "IT Cluster" nach drei Jahren wieder auf der CeBIT
- Kodak ringt ums Überleben
- Google ist konsequent, stuft seine eigenen Seiten bei Suchergebnissen herab
- Hinweise auf Übernahme von Nokia durch Microsoft verdichten sich
- Schnäppchencheck: Acer-Notebook mit i5-CPU zum Einsteiger-Preis
- Enthüllt: AMDs OEM-Modelle der Radeon-HD-7000-Familie
- Broadcom-WLAN-Chipsätze übertragen Daten mit 1 Gb/s
- Crucial stellt SSDs mit 7 mm Bauhöhe vor






Sofern die Ivy Bridge CPUs dann beim Launch in ausreichender Zahl verfügbar sind ist die Entwicklung garnicht so schlecht. Nicht dass man diese Engpässe wie beim SB-E hat, auch wenn der natürlich für eine deutlich kleine Zielgruppe ausgelegt ist.
32-bit soll endlich sterben gehen. Auch wenn manche behaupten es hätte noch Existenzberechtigung.
Intel hat schon verdammt viele "ältere" CPUs im Portfolio. - Etwas entschlacken passt da schon.
Bei AMD hingegen liegt man robust zwischen dem Aussterben robuster Arbeitstiere a la Phenom 2 und Athlon 2 und den sagenumwobenen "4" vergurkten FXern, umstellt von lauter Fusion-Schätzchen. - Etwas konfus.
Naja, die Celeron Serie hat onehin keinen alzu guten Ruf, wer sich ein wenig mit Computern beschäftigt, hat sicher schonmal irgendwo gehört, das Celeron und auch der Pentium Dualcore einfach nur noch Billigheimer sind. Da passt es schon, die aus dem Portfolio zu streichen. Der Core Duo wurde inzwischen wohl gänzlich durch den i3 abgelöst, einzig für die i7 Serie sehe ich noch immer Zukunft. Warum auch nicht, wenn die Dinger günstig in Massen zu erwerben sind, bestünde - ganz im Gedanken der Konzepte namenhafter Elektrogroßmärkte - die Möglichkeit, zu günstigen Preisen nochmal relativ leistungsstarke Kisten auf den Markt zu schmeißen, auch wenn die Technik nicht mehr die allerneuste ist.