Einsatzszenarien von NAS-Geräten
Doch wie bereits erwähnt beherrschen NAS-Geräte mehr als nur das Bereitstellen von Daten im Netzwerk. Diese zusätzlichen Funktionen stellen für viele Anwender einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert dar. NAS-Geräte müssen hier unterschiedliche Anforderungen abdecken, die je nach Anwender und Einsatzzweck variieren.
Hierbei kann man generell zwischen dem Zugriff unterscheiden, wie er beim Sichern und Wiederherstellen von Daten vorkommt, dem Speichern und Abrufen beim Arbeiten mit Dateien und dem Zugriff beim Streaming von Mediendateien.
Anforderungen an NAS-Geräte
Worin die Unterschiede liegen wird durch folgendes Beispiel deutlich: Verwendet man das in Windows Vista integrierte Programm zur Sicherung des Betriebssystem oder von Dateien, werden alle Daten in eine Sicherungsdatei geschrieben, die je nach Umfang der zu sichernden Daten viele Gigabyte groß werden kann.
Soll die Sicherungsdatei während des Sicherungsvorgangs direkt über das Netzwerk auf dem NAS-Gerät erstellt werden, können hier durch die sequenzielle Übertragung über das Netzwerk andere Datenraten erreicht werden als zum Beispiel beim Öffnen und Speichern von Office-Dokumenten. Office Dokumente sind im Gegensatz zu Sicherungsdateien meist nur wenige Kilobyte groß, was wiederum andere Anforderungen an das NAS-Gerät hinsichtlich der "Auslieferung", respektive Speicherung der Dateien stellt.
Differenzierte Betrachtung
Fügt man dieser differenzierten Betrachtung noch den Punkt gleichzeitiges Schreiben und Lesen von Mediendateien - insbesondere von Videodateien - hinzu, wird klar, warum NAS-Geräte echte Allrounder sein müssen. Um ein aussagekräftiges Bild der Leistungsfähigkeit eines NAS-Gerätes zu ermitteln ist es daher auch nicht damit getan, nur eine mehrere Gigabyte große Datei vom und zum NAS-Gerät zu übertragen, die Zeit zu stoppen und aus diesen Werten die Übertragungsgeschwindigkeit zu ermitteln.
Auch wenn diese Methode einen gewissen Orientierungswert darstellen kann, sind die Anforderungen die an ein NAS-Gerät gestellt werden zu umfangreich, um mit nur einer Methode abgebildet zu werden. Auch weitere Testmethoden wie der Einsatz von Programmen wie IOmeter sind oft zu synthetisch, um ein aussagekräftiges Gesamtbild unter realen Einsatzbedingungen zu liefern.
Einführung eines neuen Benchmarks
Haben wir in der Vergangenheit beim Test von NAS-Geräten noch unseren selbst entwickelten Benchmark eingesetzt, welcher das Hauptaugenmerk hauptsächlich auf das Kopieren kleiner Dateien und Dateien mit bis zu einem Gigabyte Größe legt, setzen wir zwischenzeitlich das Intel NAS Performance Tookit zur Leistungsmessung ein. Durch diesen Schritt kommen wir den veränderten Anforderungen bei NAS-Geräten im Multimediabereich entgegen und können Ihnen und unseren Lesern auch weiterhin differenzierte und aussagekräftige Benchmark-Ergebnisse präsentieren.



Intel-Tool-Download:
- zumindest laden und entpacken konnte ich es ohne Emailadresse (oder wird diese zum Starten nötig)
- leider ist das Tool N U R für Windows (zumindest für mein OS-X kann ich es nicht testen) = schade(!)
Grüße, w_ing
NUR für Intel-Prozessoren, NUR für Windoofs.... Ausschlusskriterium. Wird sich gar nicht weiter angeschaut. Was soll so ein Schrott. Erst recht die Prozessorbeschränkung. Als ob das für die Ausführung des Programmes von Belang wäre... Das man es hoffentlich (!) bisher nur für eine Plattform programmiert hat, kann ich ja noch nachvollziehen.. aber das mit dem Prozessor? Da kann man nur mit dem Kopf schüttlen
@hoFFy:
"naja", das die Firma INTEL eine kostenloses Tool auf INTEL-Prozis beschränkt, das leuchtet mir ein (zumintest EHER ALS die OS-Einschränkung!).
Aber RECHT HAST DU: So what - dann eben nicht! Und tschöö...
Na tolle Scheisse... es wäre schön gewesen, wenn das mit dem INTEL-ONLY mal ein paar Seiten früher beim Download gestanden wäre... Gut, dass ich nur AMDs im Haus hab... Ich geh jetzt mal die Files bereinigen, die das Programm auf meinem NAS verstreut hat...
Na so was, es funktioniert doch! Trotz AMD-Prozessor!
Allerdings kann ich das reproduzierbar nicht nachvollziehen, die Overall-Performance schwankt zwischen 50 und 80MB/s. Ich habe festgestellt, dass bei den Tests, die weniger gut abschneiden, EIN Kern meines Prozessors am lokalen Rechner voll ausgelastet war. Ich vermute, dass daher die Nichtnutzung des zweiten Kerns bzw. die dadurch eingeschränkte Leistungsfähigkeit meines lokalen Rechners ein falsches Ergebnis von der Leistungsfähigkeit des NAS reproduziert.
Wünschenswert wäre ein last-ärmerer Test gewesen, der die theoretische Leistungsfähigkeit des NAS repräsentiert.
@hoFFy:"naja", das die Firma INTEL eine kostenloses Tool auf INTEL-Prozis beschränkt, das leuchtet mir ein (zumintest EHER ALS die OS-Einschränkung!).Aber RECHT HAST DU: So what - dann eben nicht! Und tschöö...
Also ich sehs genau umgekehrt. Die OS-Beschränkung leuchtet mir mehr ein. Ich mein, Vllt. wollte man erst einmal die größte Zahl der potentiellen Anwender erreichen und sich danach aus Intel-Sicht um die Nischen-Betriebssysteme kümmern. Klar, CUDA gibt es auch nur für Nvidia... aber die Beschränkung einer solchen Software, welche ja nun, so vermute ich mal, keinen Nutzen aus irgendwelchen Merkmalen zieht, die eine Intel-CPU liefert... das kann ich nicht verstehen.