[IDF] Nehalem mit integriertem Speichercontroller
Die für 2008 von Intel angekündigten CPUs der Nehalem-Familie werden über einen integrierten Speichercontroller sowie über eine optionale Grafik-Engine verfügen. Damit erübrigt sich das Alleinstellungsmerkmal von AMD-CPUs.
Nehalem-CPUs werden in der zweiten Jahreshälfte die im November auf den Markt kommenden Penryn-Prozessoren ablösen. Intel wird sie auch mit einer neuen Multi-Level-Cache-Struktur ausstatten. Angeboten werden die CPUs zudem mit bis zu acht Kernen. Jeder Kern soll dabei zwei Threads ausführen können. Zudem wird die CPU auch kompatibel sein zu Apples Mac-OS X. Ein Anzeichen dafür, dass Intel weiterhin mit Apple kooperieren wird.
Erstmals integriert Intel bei seinen CPUs auch einen Speichercontroller. Der Speichercontroller, den AMD bereits seit 2003 einsetzt, ist der Grund dafür, dass AMD auf dem Servermarkt bislang noch vor Intel lag. Der Speichercontroller bedingt einerseits eine geringere Verlustleistung, andererseits hat der Frontside-Bus keine Bedeutung mehr für die Geschwindigkeit des Prozessors. Vom FSB verabschiedet sich Intel ohnehin, siehe »Keynote ohne Überraschungen - und trotzdem spannend«.
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