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Touchscreen für Nehalem

von - quelle: Tom's Hardware US

Beim Besuch auf dem Intel-Stand der Computex fiel uns ein 30 Zoll großer Dell-Monitor mit einem Rahmen auf, der der an allen vier Seiten mit LEDs bestückt war. Er verleiht Monitoren Touchscreen-Funktionalität..

Zunächst gingen wir davon aus, dass der Chiphersteller seine Produkte vielleicht ein wenig ästhetischer gestalten möchte. Bis dann aber ein Intel-Mitarbeiter einen Finger auf den TFT — ohne Rahmen ein ganz normaler Bildschirm — setzte, und damit Objekte über den Bildschirm zog.

Der Rahmen, so teilte man uns mit, wird nicht von Intel selbst hergestellt. Er überzeugte durch hohe Präzision. Allerdings bietet er keine Multitouch-Features wie etwa das iPhone oder der ebenfalls auf der Computex gezeigte Multitouch-Bildschirm von Albatron. Es ist somit nicht möglich, etwa in Karten mit zwei Fingern hinein zu zoomen oder diese zu drehen. Trotzdem kann man viele Aktionen mit gleichzeitig gedrückten Funktionstasten und Fingerbewegungen ausführen. Schon als Prototyp ein sehr interessantes Gerät. Die »Touch Frames« sollen künftig in unterschiedlichen Größen zu kaufen sein, um LC-Displays mit Touchscreen-Funktionalität nachzurüsten.

Eigentlich wollte Intel mit dem Gerät lediglich die Potenz seines Nehalem-Prozessors darstellen und keine Touchfunktionen zeigen. Das ist auch geglückt: Während der Präsentation konnten wir damit spielend Fotos und Karten ohne Verzögerung und flüssig verschieben und — wohlgemerkt, durch Touch-Druck auf herkömmliche Buttons — heran- und wieder wegzoomen.

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KatSeiko 06/06/2008 16:20
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Also das Teil würd ich gern für meinen Monitor haben... Multitouch ist nicht SO nötig (und bestimmt auch verdammt teuer), diese Lösung sieht mir um einiges günstiger aus. Gut, ich muss meinen Monitor irgendwie besser vor Fingerabdrücken schützen, aber wenn ich dadurch einen normalen 19"-Monitor für unter 100 Euro mit Touchscreen-Funktionalität nachrüsten kann... Ich hoffe doch, dass das Teil bald auf dem Markt auftaucht... (Und ich bitte um News dazu, wenn es verfügbar ist!)

Was den Prozessor angeht - Ich weiß nicht, ob das heran- und wegzoomen von Fotos oder Karten SO viel Leistung frisst. Eine Leistung wär das in meinen Augen nur, wenn der Prozessor im Bereich von einigen 100 MHz getaktet wär. Ich schaffe auch so eine sehr flüssige Darstellung von Fotos (incl. zoomen, drehen, Bildbearbeitung, etc)... Da braucht es ansich keine besondere CPU dafür...

derGhostrider 06/06/2008 16:27
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Diese Lösung ist fürchterlich!

Es ist ja schon zum Schreien, wenn Leute so ohne Grund auf ihren Monitor patschen und man vor lauter Fettfingern nichts mehr sehen kann, da alles verschmiert ist.
Davon mal abgesehen sind TFTs nicht dafür gedacht, daß man auf das Panel Druck ausübt.
Soetwas sollte höchstens bei den Geräten gemacht werden, deren Panel hinter einer schützenden Glasscheibe versteckt ist. Ansonsten sehe ich es schon kommen, daß immer mehr Leute ihre Monitore kaputt drücken, oder sich einfach nur so dadran gewöhnen mit ihren fettigen Fingern auf Monitoren rumzupatschen, daß mir irgendwann jemand ohne es auch nur einen Moment komisch zu finden auf den Monitor drückt... dann am besten noch fester drückt, da es beim ersten mal nicht geklappt hat; dann ist mein teurer Monitor schrott, nur da diese Person ein billiges Touch-screen-Teil gewöhnt war und gar nicht verstehen kann, warum mein Monitor nun kaputt ist. Schlielich ist es für diese Person dann ganz normal einen Monitor derartig zu mißhandeln.

Wer soetwas in VERNÜNFTIG haben will, der sollte sich ein Wacom Cintiq 21UX kaufen. Das kann man wenigstens ergonomisch wertvoll bedienen (flach auf dem Tisch oder so) und es ist dafür gebaut so benutzt zu werden.
Außerdem hat man noch 1024 Druckstufen zur Verfügung und einige konfigurierbare Knöpfe am Rahmen.

RMacGyver 06/06/2008 16:55
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@derGhosrider: dein argument zieht nicht! jemand der sich an diesen rahmen gewöhnt wird erstens an deinem monitor erkennen können ob er vorhanden ist, und sollte zweitens in der lage sein zu erkennen das dieses LED system wohl kaum auf druck reagiert! es wird die position des fingers optisch ermittelt, nicht aber durch irgendwelchen druck auf das display.

derGhostrider 06/06/2008 17:07
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@RMacGyver:
Du gehst von Leuten aus, die sich für Technik interessieren.
Ich gehe von der breiten Masse der User aus. Das sind die, die auch bei kapazitiven Touchscreen, wie sie heute in U-Bahnen und an sonstigen Bahnhöfen stehen, FESTER auf die Bildschirme drücken, wenn es nicht gleich geht. Diesen Leuten ist egal, ob ein Monitor anders aussieht als der zu Hause. Wenn sie es gewöhnt sind zu drücken, dann drücken sie. Wenn es nicht gleich beim ersten mal geht, dann wird fester gedrückt.
Diese Leute haben keine Ahnung, warum oder das mit dem Touchscreen funktioniert. Und wenn sie es gewöhnt sind und jemand ihnen sagte: "Das ist jetzt so bei neuen Monitoren!" (meinte aber: das ist nun bei einigen neuen so), dann glauben sie eben, daß es immer so wäre.

-----------

@deStalkerly:
Du meinst den Lotuseffekt. Das ist nichts neues, hat aber auch nichts weiter mit Monitoren zu tun. Diesen Effekt gibt es schon auf verschiedenen Materialien (Porzellan, Autolack), aber nirgends in Perfektion und auf Monitoren bisher überhaupt nicht.
OLEDs sind bisher der größte Mist. Hast Du keine Berichte über die aktuellen Geräte gelesen? Die angekündigten Haltbarkeiten werden keineswegs eingehalten. Die Geräte verblassen je Farbe unterschiedlich schnell, so daß die Bilder schnell deutlich farbstichig werden und insgesamt lässt die Leutkraft auch schnell nach.

Außerdem: Ohne Strom leuchtet nichts. Du hast da etwas falsch verstanden, was deren Funktionsweise angeht.

Tippen ohne Anschlag (z.B. auf dem Tisch per Laser-Tastatur, was es bereits seit Jahren gibt) ist unergonomisch und wird sich hoffentlich nie durchsetzen. Ohne feedback kannst Du nicht entscheiden, wann ein Anschlag registiert wurde und wann nicht. Ich tippe a) ohne auf die Finger zu gucken und b) teilweise sogar ohne auf den Monitor zu gucken. Ich verlasse mich einfach darauf, daß jeder gefühlte Anschlag auch sitzt.
Soetwas gibt es schon lange und niemand will es. Das hat schon seinen Grund...

robsn 06/06/2008 17:19
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drehen von bilder und reinzoomem klappt auch ohne multitouch :) HTC lässt grüßen :)

Ich empfinde das als super, hätte gerne fürs sowas einen touchscreen.

derGhostrider 06/06/2008 19:06
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@Robson:

Ich sehe den Vorteil echt nicht. Zoomen ist bei vielen Applikationen über das Mausrad gut gelöst. Du mußt also nichtmal die Hände von Tastatur und Maus wegbewegen. Zudem sollte der Monitor, ja nach Größe, zwischen 40 und 70cm von Deinen Augen entfernt stehen. Da müsstest Du schon mit ausgestreckten Armen am Monitor rumfummeln. Das soll leichter oder schneller sein als am Mausrad zu drehen?
Nehmen wir mal an, daß es ebensoleicht wäre: Trotzdem müsste man dann Maus und Tastatur dafür loslassen. Was ein Umstand für eine Spielerei!

Bei anderen Anwendungen möchte ich euch fluchen hören, wenn man nur noch einen Touchscreen hätte! Bei Spielen würden euch doch die Arme "abfallen"! Haltet doch mal eure Arme 15min nach vorn. DAS will ich sehen. Wenn der Monitor dann so nach und tief wäre, daß man die Arme auf dem Tisch ablegen kann, dann wäre die Ergonomie immernoch gleich null.

Soetwas ist ganz nett für einen Touchscreen im Kühlschrank (wie schon oft im TV gezeigt), für diese "Panels" mit denen man die Beleuchtung, Rolladen, Heizung, Klimaanlage bedient... DAFÜR sind Touchscreens ganz gut, da man einfache Funktionen, die man über große Buttons steuern kann, bedient und zwar für eine kurze Zeit. Wie einen Lichtschalter: *klick* - das war's. Wenn man jedoch Stundenlang dran sitzen würde, dann würde man entweder im Schulterbereich bald aussehen wie Arnold zu seinen beisten Zeiten, oder vor lauter Muskelschmerzen ganz schnell damit aufhören.

Und wie bereits 3mal geschrieben: Man beschädigt gewöhnliche TFTs dadurch. Das Panel ist einerseits nicht für Druck ausgelegt, andererseits würde es verkratzen bzw die Anti-Reflektionsbeschichtung abgenutzt. Dazu noch die ganzen Fingerabdrücke / Fettflecken auf dem Bildschirm.

Also ICH möchte an solch einem verschmierten und ruiniertem Schirm nicht sitzen.

Wenn man einen 15" TFT im Wohnzimmertisch einlässt und als Touchscreen-Fernbedienung benutzt - DAS ist eine nette Verwendung - aber da reichen auch die bisherigen Touchscreens - vor allem sind die i.d.R. hinter Glas.

Idleking 06/06/2008 19:19
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Neue Experimente zu Gesicht zu bekommen ist ja schön und gut; und im Allgemeinen begrüße ich experimentierfreudige Ingenieure/Designer ja auch, aber was hier absolut nicht ersichtlich ist:

Was hat das denn bitte mit der Nehalem-CPU zu tun?

Eine "gewöhnliche" CPU würde das mit Sicherheit genauso bewerkstelligen.

robsn 06/06/2008 21:50
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@derGhostrider
genau dafür finde ich Touchscreens super. Weitere Anwendungsmöglichkeit wäre für mich persönlich zum Beispiel einen Monitor nur mit verknüpfungen, quasi die schnellstartleiste auf einem kompletten Monitor. Alles nur Spielerei, ich widerspreche dir nicht :P

derGhostrider 07/06/2008 00:05
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@deStalkerly:
Du solltest nochmal nachlesen, wie schlecht OLED ist.

Zitat:
"Die Forscher berechneten zudem aus der nach 1000 Stunden gemessenen Leuchtdichtereduktion den Zeitpunkt, ab dem die Helligkeit auf 50 Prozent gefallen sein wird. Weiß hat demnach eine Lebensdauer von nur 5000 Stunden; ein typisches Videobild mit farbigen Anteile wird das OLED-TV nach Einschätzung der Analysten 17.000 Stunden mit ausreichender Helligkeit von mindestens 50 Prozent darstellen."
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/suc [...] ng/107703/ )
Um nur ein Beispiel zu nennen.

OLEDs verblassen super schnell. Da ist nichts mit 17 Jahre und dann immernoch 100%. Das kann KEINE heutige Technik.


Und noch ein Zitat von obriger Quelle:
"Wie c't bereits in Ausgabe 4/08 berichtete, wird der in dunkler Umgebung extrem hohe Kontrast des OLED-TVs von theoretisch 100.000:1 durch die Reflexionen auf der Schirmoberfläche in realer Umgebung bei Bürobeleuchtung auf etwa 100:1 sinken. Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen vor einiger Zeit auch die Forscher von Nikkei Electronics."

Juchu! Bei realer Umgebung ein Kontrast von 100:1. Mensch, wenn das mal keine tolle Technologie ist!

-------

Stromverbrauch: UNSINN!
Hier ein Zitat:
"Nun hat Katsuji Fujita, Chef von Toshibas Display-Sparte, weitere Angaben zu den Gründen für die starken Verzögerungen bei der Einführung größerer OLED-Displays gemacht.

Laut Fujita ist der Stromverbrauch eines OLED-Displays mit 30 Zoll Diagonale unter den aktuellen technischen Voraussetzungen extrem hoch. Im Vergleich zu einem LCD-Panel der gleichen Größe soll das OLED-Display zwei bis drei Mal mehr Strom benötigen.

Vergleicht man die von Sony angegebene Leistungsaufnahme seines ersten OLED-Fernsehers, der bei 11 Zoll Diagonale ganze 45 Watt benötigt, mit einem LCD-TV der gleichen Größe, bestätigen sich Toshibas Angaben - der Fernseher mit LCD-Panel kommt mit höchstens 20 Watt aus."

Quelle: http://winfuture.de/news,36412.html


Was Dir also bleibt ist eine super Reaktionszeit. Super, wenn das Bild ständig dunkler wird und weiß bereits nach 1000 Stunden nicht mehr weiß ist. Beim PC (im gegensatz zum TV) hat man nunmal gerade im I-Net sehr häufig weiße Flächen. Teilweise Stundenlang. Oder auch, wenn man in Word arbeitet, programmiert, etc.
Denk nur mal an die Adressbar Deines Browsers! Ich möchte gar nicht wissen, wie schnell die sich dann auf dem Schirm verewigt, da dort die OLEDs schneller verblassen als im Grau drumherum. Wenn man dann eine eintönige Fläche hat, sieht man an der Stelle wunderbar einen abgedunkelten bzw verfärbten Bereich.

1000h sind nicht viel. Bei meiner PC-Nutzung kommt das in einem halben Jahr recht zügig zusammen. Innerhalb eines Jahres könnte das sogar mit browsen im I-Net erreicht werden.

Danke, ich verzichte auf soetwas am PC, bis es halbwegs tauglich ist.

derGhostrider 07/06/2008 01:45
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Tja, dumm nur, daß zwischen Theorie und Praxis bisher Welten liegen!

In Sonys TVs kommen OLEDs nur mit Farbfiltern in Benutzung und dieses winzige Gerät verbraucht nunmal 45W.

Und zu den Schätzungen: Schau Dir dann die GEMESSENEN Werte aus meinen Links an, die ernüchternd sind.

Wie ich schon sagte: Wenn die Wunschvorstellungen mal in der Realität ankommen, dann ist es etwas anderes. Zur Zeit sind OLEDs aber noch weit hinter den Ankündigungen zurück.

Deine Quelle sagt "Stand Anfang 2006". Meine ist immerhin von Dezember 2006 bzw AKTUELL GEMESSEN (letztens!) Da sieht man mal, wie groß der Unterschied zwischen Ankündigung und Realität ist.

Ich erinnere da auch mal an die Vorstellung der DVD: "17GB pro DVD" wurden versprochen. DL-Brenner sind noch nicht lange Standard und die Rohlinge kosten unverschämt viel. Aber selbst diese Rohlinge schaffen eben nur die Hälfte der Kapazität, da sie nicht beidseitig beschrieben werden. Daß man eine DVD beidseitig benutzen müsste oder dafür zumindest ein Umdrehen nötig wäre, wurde damals natürlich verschwiegen. Ebenso, daß es viele Jahre dauern würde, bis die versprochenen Kapazitäten erreicht würden.


Der erste Link stellt das 45W schluckende kleine OLED-TV-Gerät von Sony vor. Das einzige in dieser Meldung, was Dir bei Deiner Argumentation hilft ist, daß das Display dünn ist.
Ansonsten 11-Zoll und 45W: Das ist miserabel!

Unis sind gern optimistisch. Das bringt Fördergelder. Nun schaue ich mir den Link trotzdem an und frage mich, was der soll.
Was soll die Quelle der Uni-Regensburg bitte aussagen? Das ist im wesentlichen eine knappe Funktionsbeschreibung. Habe es nur überflogen, aber wo steht da etwas von der Haltbarkeit?

Dein Link zu heise ist eine Pressemitteilung von Sony, die NICHTS über die Technik enthält. Nur die Größe der Glassubstratscheiben wird genannt (wesentlich kleiner als bei TFTs => es werden nur kleine Displays hergestellt) - kein Wort über Haltbarkeit oder Energieverbrauch. Also eine Quellenangabe, die genau so unsinnig ist, wie die der Uni.

Dein Link zu "Society of Information Displays" ist tatsächlich zu einer Ankündigung dieses Kongresses, in dem im Jahr 2005 über OLEDs gesprochen wurde.
Aussagekraft = 0. Es wird auch seit vielen Jahren über Kernfusion gesprochen. Dennoch gibt es keine dauerhaft funktionsfähigen Reaktoren. Was soll so ein Link?

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Ich frage mich ernsthaft, woher diese hokus-pokus-Zahlen kommen, daß die OLEDs Millionen Stunden halten sollen. Wie gesagt: Aktuelle Messungen zeigen, daß nach 1000Stunden weiß ein Display defakto im Eimer ist.

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Edit: Da ich belegt habe, daß aktuelle OLED-Displays zu viel Energie verbrauchen (Sony: 11-Zoll 45W) und die Leuchtkraft (noch) zu stark nach kurzer Zeit abfällt, besteht kein weiterer Diskussionsbedarf. Gegenbeweise wurden nicht erbracht. Nur sinnlose Links, die keine weiterführenden Aussagen brachten und Texte ohne Quellenangabe, die aber offensichtlich veraltet waren.
Damit es hier zu keiner Schlammschlacht wird, werde ich nicht weiter auf das Thema eingehen. Aktuelle Berichte stützen meine Aussagen jedoch hinreichend.

BTW: Ich könnte mich selbst widerlegen! Es ist ganz einfach! Es gibt eine Quelle im Netz, die aktueller ist als meine angegebenen Berichte, die Deine Aussagen stützt.
Tja, hättest Du die doch nur mal angegeben. ;) Jetzt ist's zu spät, ich hole es nach:
http://www.prad.de/new/tv/specials [...] xibel.html
Dort wird zumindest schwammig behauptet, daß die OLEDs energiesparender sein sollen (allerdings ohne Meßwerte). Ich gehe aber von Laborexemplaren aus bzw Spezialanwendungen, die nicht mit OLEDs in TVs oder Monitoren verglichen werden können.

Und, damit die Diskussion bis hierher nicht falsch verstanden wird: OLEDs haben ein großes Potential! Wenn tatsächlich die Leuchtkraft erst nach ~20000 Stunden (weiß) auf ca 50% abfallen würde, dann wäre es schon richtig gut und eine tolle Alternative zu TFTs, auch bei vergleichbarem Stromverbrauch. Bis dahin scheint aber noch ein weiter Weg vor den Herstellern zu liegen.
Sony wird nicht zum Spaß 45W unnötig verheizen, wenn es mit einem TFT auch mit ca 20W gehen würde. Sony wird auch nicht aus Langeweile Farbfilter, die ja eigentlich nicht nötig sein sollten, einbauen. Offensichtlich besteht noch verbesserungsbedarf.

Also: Immer schön unterscheiden zwischen Ankündigungen ( = sehr optimistisch formulierte Werbung) und der Realität.

Damit ist das Thema für mich abgeschlossen. :)

sodala 07/06/2008 07:57
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blablabla ... es geht doch nichts über ein gesundes Selbstvertrauen.
Ach übrigens, es ging in diesem Thread um eine Touchscreen-Nachrüstlösung für TFTs. Ist das nicht geil? Darauf habe ich spätestens seit dem Film I, Robot gewartet! :) Für den Laptop wird diese Lösung wohl leider zu viel Platz rauben :(

-sodala

stoneeh 07/06/2008 18:46
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cool, ein zweites motherboard um den monitor herum
wie wird das jetzt genannt`?
ReadyScreen?
lach

derGhostrider 08/06/2008 00:16
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@Stoneeh:
;) Am besten Du lässt Dir das gleich patentieren, bevor Intel das tatsächlich verwendet...

tux-job 09/06/2008 22:14
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Die Tapsen auf den TFTs gehen mir auf Arbeit auch ganz schön auf den Sender...

Manchmal kommen sogar noch Kuli & Co mit ins Spiel, da macht das reinigen extra viel Spaß :/

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