Intel kauft 190 Patente von RealNetworks
Welches Ziel Intel mit dem Kauf der Patente verfolgt, erscheint derzeit noch unklar
In den Zeiten der ersten Videos im Netz kam man zweifelsohne an einem Namen nicht vorbei RealNetworks, wobei seine rmvb-Dateien sowie der allseits bekannte Realplayer gleichermaßen notwendig wie nervend gewesen sind. Nun scheint Intel die alten Zeiten – in einer anderen Form – wieder aufleben lassen zu wollen und übernimmt von RealNetworks die letzten 190 Patente sowie 170 Patentanmeldungen und einen Video-Codec der „nächsten Generation“ für die recht bescheidene Summe von 120 Millionen Dollar.
Die Patente dürften dabei das Fundament von RealNetworks Streaming-Technologie umfassen. Allerdings ist der Schritt nicht gänzlich verständlich. Zwar erhöht der Konzern seinen Patentbestand, was mit der RealNetworks-Technologie geschehen soll, scheint derzeit jedoch noch unklar – zumindest lässt der weltgrößte Chiphersteller noch nicht durchblicken, welches strategische Ziel mit dem Erwerb verbunden sein könnte.
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Wofür man Patente braucht, sollte doch mittlerweile klar sein: Damit man dem Konkurrenten vor die Kniescheibe treten kann. Da will man im allgemeinen Orchester der Patentklagen doch nicht die letzte Geige spielen. "Adressaten" dürften hier wohl diverse ARM-Plattformen sein.
Ist nur die Frage wer das sein wird: Apple? HTC? Google (Adroid) oder Microsoft - natürlich nur bei Windows 8 Implementationen auf ARM. Oder vielleicht doch AMD/ATI?
Who knows? Lawsuit de la surprise....