Intels 48-Kerner bald an Unis
Taktraten stagnieren seit einigen Jahren auf dem gleichen Niveau. Die CPU-Hersteller versuchen deshalb, durch Parallelisierung von Software und die Nutzung mehrerer Prozessorkerne die Performance zu steigern. Intels Many-Core-Projekt trägt den Codenamen Rock Creek und vereint in seiner aktuellen Inkarnation bis zu 48 vergleichsweise einfache Kerne, die einem Pentium-Prozessor nicht unähnlich sind, in einer CPU. Ob diese oder eine ähnliche CPU es jemals zur Marktreife schaffen wird, ist derzeit zwar alles andere als klar, doch darum geht es Intel auch nicht wirklich.
Wie die Kollegen von Fudzilla berichten, verteilt Intel diese Chips samt Plattform derzeit an Forschungseinrichtungen und Universitäten. Dort sollen sich Wissenschaftler, die solche CPUs in Zukunft in Supercomputern einsetzen würden, schon heute mit diesem Design auseinandersetzen und ihm auf den Zahn fühlen. Bis zum 15. April haben die Institutionen Zeit, sich um eine der Plattformen zu bewerben.Danach will Intel eine Auswahl treffen und Testplattformen verschicken.
Interessant ist der Vielkerner allemal. Er soll eine Taktfrequenz zwischen 1,2 und 1,8 GHz erreichen und bringt zur Vermeidung von Problemen bei der Cache-Verwaltung ein paar neue Techniken mit. So enthalten die Kerne je eigene Nachrichtenpuffer und kommunizieren über ein spezielles Protokoll miteinander. Trotz seiner hohen Core-Dichte kommt er auf eine Leistungsaufnahme zwischen 25 und 125 Watt. Er kann einzelne Kerne heruntertakten oder sogar ganz abschalten.
Ob man darauf auch spielen kann, ist nicht überliefert. Da aber schon auf den frühesten Mainframes Spiele wie Tic-Tac-Toe liefen, darf man auch als Heimanwender frohen Mutes sein, dass die Weißkittel interessante Ergebnisse bringen werden.
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Das Ding war von Anfang an zu nix anderem gedacht...
Intel ging es immer nur darum mit dieser CPU an einem Rechner eine Supercomputer-Architektur zu simulieren um sich damit vertraut zu machen und herauszufinden wie man so viele Cores sinnvoll nutzen kann. Zum Produktiveinsatz kann die gar nicht geeignet sein.
Also mir fehlt das nötige Wissen um beurteilen zu können ob dieser "Prozessor" jemals zum Produktiveinsatz taugen wird, allerdings finde ich das Thema an sich schon interessant. Und an vielen Universitäten sitzen schlaue Köpfe die gute Ideen hervorbringen können wie man dieses Produkt effizient nutzen könnte. Im Endeffekt kann doch niemand dabei verlieren. Entweder eine Uni hat eine clevere Idee, bekommt eine Plattform und kann sie nutzen, was Intel wiederum weiter bringt, oder keinen interessierts und Intel kann die Produktion und Arbeit an diesem Prozessor erstmal auf Eis legen und somit Geld sparen. Für mich eine klassische "Win-Win-Situation".
P.S. Schade, das direkt wieder versucht wird einen Bogen zum Spielen zu schlagen, vermutlich nur um mehr Leser anzulocken. Solche Prozessoren sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (momentan) nicht primär für Gamer entwickelt...
Der Bogen wurde von Intel geschlagen oder handelt es sich nicht um ein weiterentwickelten Larabee?
P.S. Schade, das direkt wieder versucht wird einen Bogen zum Spielen zu schlagen, vermutlich nur um mehr Leser anzulocken.
Eigentlich sollte das mehr ein humoriger Abschlussatz sein. Es ist Fakt, dass die schlauen Herren an den Unis schon in den 50er und 60ern des letzten Jahrhunderts die ersten waren, die an den große, seriösen Maschinen Computerspiele spielten. Deshalb fand ich die Anspielung nur witzig.
Ob man mit dem letzten Satz einer News wirklich Leser anlockt, wage ich zu bezweifeln. Da hatte ich als Überschrift schon "Sensation: Intel bringt 48-Kerner, Auslieferung per Losverfahren beginnt am 15.4.!!!!" wählen müssen
Das klinkt ja so, als ob die Prozessoren aus einem lange vergangen Zeitalter stammen.
Der letzte Satz ruiniert die ganze seriösität des Artikels.
Und dein Kommentar ruiniert die Seriosität des Forums. Schau bitte in den Duden bevor du mit Fachausdrücken um dich wirfst.
Warum soll der letzte Satz die News unseriös wirken lassen?