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Intel SSD 335: 20-nm-NAND-Speicher für den Massenmarkt

Von - Quelle: Intel | B 4 kommentare

Intels neue Serie 335 ist die nach eigener Aussage erste SSD des Herstellers, die in 20-Nanometer-Fetigung produzierte NAND-Flash-Speicher nutzt.

Die 2,5-zöllige SSD bietet eine SATA-III-Schnittstelle (6 GBit/s) und eine Speicherkapazität von 240 GByte. Die 4K-Random-Performance gibt Intel mit 42.000 IOPS (Lesen) bzw. 52.000 IOPS (Schreiben) an, die Die sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit mit bis zu 500 bzw. bis zu 450 MByte/s.

Der verbaute 20-nm-Speicher selbst – laut Intel der kleinste und effizienteste MLC-NAND-Speicher auf dem Markt – wird übrigens von IMFT (IM Flash Technologies) hergestellt, einem Joint Venture von Intel und Mikron. Die IMFT-Speicher sollen als industrieweit erste Vertreter ihrer Art auf einer neuen, planen Zellstruktur mit Hi-K/Metal Gate basieren, die eine bessere Skalierung erlaubt, aber die Leistung und Zuverlässigkeit der bewährten 25-nm-Generation bietet.

Die neue SSD soll ab sofort im Handel verfügbar sein und wird mit einer dreijährigen Garantie ausgeliefert. Deutsche Preisvergleichdienste wie Geizhals listen die SSD bereits mit Preisen ab 166 Euro - aber als lagernd wird sie noch nirgendwo angezeigt.

Wer nicht die Katze im Sack kaufen will, sollte vielleicht noch ein bisschen abwarten: Tom´s hat derzeit einen Test zur Intel SSD 335 Serie in Arbeit, der in den nächsten Tagen publiziert werden wird.

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  • kmueho , 30. Oktober 2012 20:28
    Normalerweise ist eine kleinere Strukturbreite ja besser, weil die Energieeffizienz steigt. Aber bei Flash ist mir mal zu Ohren gekommen, dass kleinere Zellen weniger Schreibzyklen verkraften. Und irgendwann ist wear-leveling auch am Ende. Daher wüßte ich gerne, ob die SSD ebenfalls nach weniger Schreibzyklen das "geistliche" segnet.
  • THGLeser , 30. Oktober 2012 21:56
    Das Problem mit den Schreibzyklen ist doch schon lange ein Mythos... Mittlerweile verkraften die ganzen neuen SSD´s so viele Schreibzyklen das die Hersteller bei neueren Modellen diese garnicht mehr angeben. Enterprise SSD´s werden auch schon lange in Servern eingesetzt wo noch wesentlich mehr gelesen und geschrieben wird als bei einem normalem Homeuser.... Und mir ist noch keiner untergekommen der die SSD mit zu vielen Schreibzyklen geschrottet hat.. (zumindest bei den neuen nicht)

    MFG
  • Gamer1994 , 30. Oktober 2012 22:17
    Das ist das gleiche wie mit der Elektromigration bei den Prozessoren, die mit immer kleiner Strukturbreite gefertigt werden. Fortschritt bringt immer auch ein paar Nachteile mit sich.
  • Alle 4 Kommentare anzeigen.
  • Voyager , 2. November 2012 16:23
    Was ich bisher gehört und gelesen hab sterben die meisten SSD durch Nichtmehr-Erkennung im PC , wo der Controller irgendwie tot ist.