Intel nun auch im Fadenkreuz von US-Ermittlern
Bei der EU-Kommission läuft bereits ein Kartellrechtsverfahren gegen den weltgrößten Chiphersteller. Nun wird auch in den USA gegen Intel wegen Wettbewerbsverzerrung ermittelt.
Der New Yorker Staatsanwalt Andrew Cuomo ermittelt gegen den Chipgiganten Intel. Die Vorwürfe sind um Grunde die gleichen, wegen denen bereits die EU-Kommission gegen den Hersteller ermittelt: Intel soll seine Marktmacht missbraucht, Computerhersteller und -verkäufer durch Rabattprogramme, Werbekostenzuschüsse und andere Privilegien dazu genötigt haben, keine AMD-Chips zu verbauen beziehungsweise auf AMD-Produkten basierende Rechner zu verkaufen — obwohl diese oftmals günstiger, teils leistungsfähiger und auch Strom sparender sind.
Cuomo fordert Intel auf, Dokumente und Informationen zu Preisen und Rechnungen zur Verfügung zu stellen, um den Sachverhalt zu klären. »Unsere Ermittlungen richten sich darauf, herauszufinden, ob Intel seine Monopolmacht missbraucht hat, um Wettbewerber auszuschließen oder den Wettbewerb einzuschränken«, so Cuomo.
Schon seit Juli 2007 läuft bei der EU-Kommission ein entsprechendes Verfahren gegen Intel (siehe »Intel unter Anklage«). Auch Wettbewerbsbehörden in Japan und Südkorea sollen gegen Intel ermitteln beziehungsweise bereits Verfahren angestrengt haben. Über eventuelle Strafen, die die US-Behörden bei einer nachgewiesenen Schuld verhängen könnten, ist noch nichts bekannt.
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War ja abzusehen.
Man munkelt müssen so an 500 Mille Strafe zahlen

Ein blick bei Media Markt & Sarturn ^^ kein einziger AMD PC
Wollen wir hoffen, dass die Gerechtigkeit siegt!
@Crunky: 500 Mio in den Staaten, in Europa oder gesamt?
Good news