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Intel setzt 2012 auf Ultrabooks

Von , Wolfgang Gruener - Quelle: Forbes | B 1 kommentare

Die ersten Ultrabooks stehen kurz vor der Markteinführung, Intel kann also erstmal erleichtert durchatmen. Dennoch will der Hersteller sicherstellen, dass sich der Markt wie gewünscht entwickelt und wird das Segment entsprechend unterstützen.

Senior Vice President Tom Kilroy sagte Forbes, dass Ultrabooks eine zentrale Rolle in Intels 2012er Marketing-Kampagne spielen werden. Nachdem Ultrabooks ein bisschen langsam aus den Startlöchern kamen, gab Intel ja bereits im August diesen Jahres bekannt, die Entwicklung mit einem 300 Millionen US-Dollar schweren Fonds unterstützen zu wollen. Kidley sagte allerdings nicht, wie viel Geld Intel nächstes Jahr in das Marketing der Ultrabooks stecken will.

Intel ist auf den Erfolg der Ultrabooks angewiesen, um seine durch den Einbruch der Netbooks zurückgehenden Prozessorverkäufe zu stabilisieren. Bis jetzt verkauft Intel zwar kaum Chips im Tablet-Markt, aber Intel weiß andererseits auch, dass selbst ein massiv eingebremster PC-Markt in den nächsten Jahren immer noch der mit Abstand attraktivste Bereich für den Verkauf von Prozessoren bleibt.

Das beste Argument für eine Investition in den PC-Markt dürfte aus Intels Sicht die Tatsache sein, dass man keine Glücksspiele machen und auf die eine oder andere Prognose zur Entwicklung des Tablet-Markts vertrauen muss. Der PC-Markt existiert bereits, da gibt es kaum Unsicherheiten. Und sollte das Ultrabook-Segment richtig abgehen, dann würde es für Intel in der näheren Zukunft deutlich lukrativer sein – denn Prozessorverkäufe im Tablet-Markt werfen nur relativ geringe Margen ab.

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  • thaquanwyn , 16. Oktober 2011 12:31
    ... mich würde wirklich interessieren, wie Intel auf die Idee kommt, dass Ultrabooks tatsächlich einen solchen Boom auslösen sollten, um bis Ende 2012 einen Marktanteil von 40% am gesamten Laptop-Markt generieren zu können.

    Wer Notebooks im großen Stil verkaufen will, kann nicht einfach nur darauf setzen, dass die Schmerzgrenze für eine Vielzahl von Käufern möglicherweise erst knapp über 1000€ anfängt!

    Und wer z.B. einmal bei notebooksbilliger.de nachschauen mag, was in Kürze auf dem Markt zu erwarten ist, findet nur ein einziges Ultrabook, das, über das hauseigene Studentenprogramm gefördert, nicht wenigstens 999,00€ kosten wird ...