Intel schließt Werk in Shanghai
Der größte Chiphersteller wird ein weiteres Werk in Shanghai schließen. Von den bereits angekündigten Sparmaßnahmen werden weitere 2000 Intel-Mitarbeiter betroffen sein.
»Wir konsolidieren unsere Fertigungsstätten in China im Rahmen der vor wenigen Wochen angekündigten Sparmaßnahmen«, zitiert unter anderem die Nachrichtenagentur AFP Intel-Sprecher Chuck Mulloy. Durch die Aktion sind 2000 Arbeitsplätze betroffen.
Bis zum zweiten Quartal 2010 soll das Werk in Pudong, in der Nähe von Shanghai, endgültig schließen. Danach wird die Produktion im Werk in Chengdu anlaufen. Intel will den in Shanghai betroffenen Mitarbeitern entweder dort oder im nordchinesischen Werk in Dalian entsprechende Arbeitsplätze anbieten.
Schon vor zwei Wochen wurde bekannt, dass der Chipriese zwei Fabriken in Malaysia und auf den Philippinen schließen will (siehe »Intel schließt Chip-Werke«). Insgesamt werden rund 6000 Arbeitsplätze bei Intel von den derzeitigen Sparmaßnahmen betroffen sein (siehe hierzu »Intel: Gewinn sinkt um 90 Prozent«). Das letzte Quartal 2008 schloß Intel mit einem Gewinneinbruch von 90 Prozent ab, und auch für das erste Quartal dieses Jahres rechnet man mit roten Zahlen – erstmals seit 21 Jahren.
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Intel und rote Zahlen, das sind ja ganz neue Töne. Der Mainstream Konkurrenzkampf bekommt beiden großen nicht sonderlich. Aber wie heißt es so schön, Wettbewerb fördert Kompetenz.
Hoffentlich zerreist's AMD nicht, sonst war's das mit dem Wettbewerb.