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Steht eine schwere Entscheidung an, hat sich oft bewährt, eine Liste zu machen: auf der einen Seite die Pro-Argumente, auf der anderen das gesammelte Contra. Im Kontext des heutigen Vergleichs wäre das wohl ein wenig zu dramatisch. Dennoch hat der Kompromiss, den der Atom zwischen Leistung einerseits und Leistungsaufnahme andererseits anstrebt, zwei Seiten.

Fangen wir mit dem Positiven an: Der neue Atom D510 verbraucht auf Intels D510MO-Mainboard weniger Strom als seine Vorgängerplattform. Deshalb kommt diese Kombination ohne aktive Kühlung aus. Außerdem nutzt das Board das mini-ITX-Format, womit es selbst in kleinsten Gehäusen Platz findet. Auch an der Performance-Front gibt es Erfreuliches zu berichten, denn unter Windows 7 fühlte sich das neue System flotter an als unsere bisherigen Experimente mit Atom-CPUs und den Betas bzw. Release Candidates des neuen Windows. Sofern es um Textverarbeitung und Internet-Aufgaben geht, bietet die neue Atom-Plattform vernünftige Performance.

Andererseits muss man sich darüber im Klaren sein, dass Käufer sich mit dieser Hardware für heutige Verhältnisse sehr enge Grenzen setzen. Alles, was über das Einschalten, Browsen, Briefe schreiben und Ausschalten hinausgeht – sei es ein Lied mit iTunes zu konvertieren oder mit WinRAR Daten zu komprimieren – fühlt sich auf der Atom-Plattform selbst verglichen mit dem bescheidenen Desktop-Prozessor Intel Pentium E2200 extrem zäh an und erfordert Geduld. Indem man sich für einen Stromspar-Rechner wie diesen entscheidet, muss man bereit sein, längere Wartezeiten in Kauf zu nehmen. (Dass das auch nicht unbedingt im Sinne der Effizienz ist, haben wir sowohl im Vergleich zu AMDs Athlon als auch Intels Core-2-Familie bereits gezeigt).

Auch im Bereich Grafik sieht es mit der neuen Atom-Revision eher mau aus. Kann man auf einem Atom-System mit Ion-Mainboard wenigstens ab und an mal eine Partie World of Warcraft oder Left 4 Dead spielen, ist das mit dem GMA-3150-Kern der neuen Atom-CPUs unmöglich. Für 3D Aufgaben jeglicher, die über den Aero-Desktop von Windows hinausgehen, ist diese Grafiklösung schlicht ungeeignet, und auch beim Dekodieren von HD-Videos enttäuscht sie.

Während Pine Trail also einige gute Elemente vereint, die der Atom-Familie helfen werden, in Netbooks und MIDs (mobile internet devices) erfolgreich zu sein und sich im Consumer-Electronics-Markt gegen Hauptkonkurrent ARM zu behaupten, stellt sie sicherlich nach wie vor nicht die passende Basis für einen Desktop-PC dar. Einzige Ausnahme: Man gehört zu der von Intel anvisierten Gruppe der „frisch Verbundenen“, die ihren ersten Internet-fähigen Rechner kaufen wollen. In dem Fall dürfte Intels D510MO-Mainboard mit aufgelötetem Atom D510 zu einem Preis von etwa 70 Euro schon deutlich attraktiver aussehen als die doppelt so teuren Ion- oder 730i-Plattformen, die hier als Testgegner antraten.  

Intel ist mit der Weiterentwicklung des Atom aber noch lange nicht fertig. Die steigende Integration, die zu einem „Ein-Chip-Chipsatz“ plus CPU geführt hat, gehört ebenso wie die Entwicklung eines kombinierten WLAN/WiMAX-Netzwerkchips zu einer größeren Strategie, die in der Moorestown-Plattform münden soll. Diese wird aus der Lincroft-CPU, dem Langwell-Chipsatz und dem WLAN/WiMAX-Controller Evans Peak bestehen. In dieser Kombination sollten sich die Design-Entscheidungen, die Intels Entwickler beim Pine Trail getroffen haben, voll bezahlt machen.

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klomax 21/12/2009 13:50
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-0+

Mal abgesehen davon, dass Video-Konvertierungen auf einem Atom-System völlig unsinnig sind und damit kein Kriterium für Bettelstab-Nutzer seien dürften, ist das Gesamtergebnis doch ziemlich ernüchternd: Integration von GPU hat nischt gebracht, außer Stromreduzierung.

Beim Dekodieren von Videos hingegen kann man Intel nur noch ins Gesicht springen, da immer mehr AVC/H.264 etc. Inhalte den Atom-Möhren alles abverlangen.

Internet lastet meine Möhre schon auf bis zu 70, 80 % aus, wenn das Flash und Co. Bombardement beginnt.

Naja, Intel und Grafik-Karten, das Thema hatten wir schon.

Ein schönes Athlon II X3 System mit Nvidia GT 130, Brenner, 2 GB, Feschtplatte und Vista gibts schon komplett für 299 Euro von Acer. - Da ist die 70 Euro Atom-Platine ohne alles schon a bissle nackig.

sfnr1 21/12/2009 16:29
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-0+

ohne DVI/HDMI ohnehin nicht für mehr als nen Server brauchbar.

anonymous 21/12/2009 16:47
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-0+

der atom stellt gar nicht den anspruch besonders performant zu sein. es ist kein meilenstein festzustellen, dass so ziemlich alle CPUs aus intels und amds produktreihe um einiges schneller sind als intels atom.

es ist gerade ein vorteil wenig strom zu verbrauchen, wenig wärme in die welt zu blasen und wenig den geldbeutel zu belasten.

ich bin selber nutzer einer atom-plattform als fileserver, surfmaschine und für textverarbeitung. mit 2gb ram und keinem reudigen, gammeligen und schlechten xp/vista/7, dafür aber linux, erhält man einen wunderbaren arbeitspc der leise und solide seinen dienst verrichtet.

klomax 21/12/2009 16:59
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-0+

typ :
[...] dafür aber linux, erhält man einen wunderbaren arbeitspc der leise und solide seinen dienst verrichtet.



So nutze ich das Atom-System ja auch. Mit ordentlich RAM und einer nicht zu langsamen HD/SSD geht's unter Ubuntu/Xubuntu prima.

Nur KDE 4.x stellt schon gehobene Ansprüche, und Non-HD-YouTube-Videos laufen dank besserer Treiber für Intels GMA nun auch etwas flüssiger. - Kommt natürlich auch darauf an, womit man die heruntergeladenen Videos (Quickies und Co.) so abspielt. Da nutze ich schon mal 3 unterschiedliche Media-Player, wovon einige H.264 in 720p packen.

Tja, da hat die GMA 500, wie im Test oben gesagt, tatsächlich ihre Vorteile: Allerdings (noch?) nicht unter Linux.

xxl-et 21/12/2009 17:13
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-0+

!!!"Kaufen sie ein Produkt von morgen mit der Leistung von gestern"!!!

Das ist für mich gerade mal Atom 1.1. Ich mein, wenn Intel oder AMD ihre CPU-TDP um 30% senken, dann machen sie ein einfaches "s" oder "e" hin und verlangen 10% mehr Geld dafür. Das hier ist eine Neuentwicklung, die gerademal 10% weniger schluckt bei gleicher Leistung! Ist das der NEUE Atom 2? Wenn schon aktuelle Anwendungen (und als InterNETBOOK gehört da nunmal HDFlash dazu) das neue System ebenso überfordern werden, wie das alte, wer braucht es denn dann? Und wenn sie auch 20Dollar billiger in der Produktion ist, dann sind es für ein 300 Euro Netbook eine Preisnachlass von 7%. Blanke Unverständnis!
Da kann ich jedem ab 11° nur einen CULV empfehlen z.B den Doppelkerner SU4100 (10W) gepaart mit einem halbwegs fiten G45 bei Dell, Samsung oder Acer unter 500 Euro. HDFlash ist kein Problem, genug Reserven für das tägliche Arbeiten und trotzdem 8h Akku. Ist auch in 2 Jahren noch verwendbar.
P.S. Vielleicht holt nun AMD doch auf *g*

Iraklis 21/12/2009 17:44
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-0+

Kleiner Preis kleine Leistung ist doch Logisch :-)))

Zwitschack 21/12/2009 18:07
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-0+

hab auch nen atom als kleinen officerechner und da der Atom 330 mit 2GHz läuft (was beim Zotac IONITX-A fast standart sein sollte), ist der "neue" D510 keine alternative. auch wenn man einen leisen und sparsammen rechner haben will, sollte der 330 mit Ion für den desktop-bereich weiterhin im vorteil sein. für netbooks ist der geringere verbrauch allerdings ein vorteil. mal sehen, was kommt, wenn auch der atom auf 32nm produziert wird.

klomax 21/12/2009 18:19
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-0+

Intel Atom "Extreme Edition" (3,66 GHz) bei 4 Watt, das wäre mal was. :D

Levi88 21/12/2009 18:45
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--1+

Was wollt ihr alle?
Dieses Teil hat garnicht den Anspruch der schnellste zu sein..
Es braucht noch weniger Strom, stattdessen hätten sie natürlich auch den Strombedarf gleich und die Leistung raufschrauben können, aber das bringt ja auch nix.
Stattdessen ist es btw vorgesehen, dass man auf die Platine einen HD Decoderchip (stand mal hier auch in irgendeiner News) löten kann, der dann genau diese Arbeiten übernimmt.

Das der Singlecore CULV beiweitem kein Meilenstein ist.. da Arbeite ich lieber mitm Dualcore Atom, ganz ehrlich. Unter dem Dualcore geht garnix und wenn der dirnn ist dann ists aber auch schon deutlich teurer als die Netbooks (mit ca gleicher Laufzeit) und weist was des allerbeste ist?
Gegen den Chip stinkt der G45 sowieso nicht an.

xxl-et 21/12/2009 23:15
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-0+

@Levi88
Da wurde eine Revolution versprochen und noch nicht mal eine erwähnenwerte Evolution ist passiert.
Ich habe extra von den CULV-Doppelkernern gesprochen, und die gibt es auch als Pentium Dual Core günstig. Selbst gegen den Einkerner SU3500 mit 5 Watt sieht der Atom 2 kein Land gegen: 580 vs. 1400Pkte im Cinebench R10. Vom Doppelkerner wollen wir gar nicht erst reden
http://www.notebookcheck.com/Mobil [...] 809.0.html

Und die GMA500 oder 950 sind fernab von der Leistung eines G45!!!
411 vs. 958 im 3DMark05. Von Enconding und Flash-Support fang ich erst gar nicht an
http://www.notebookcheck.com/Mobil [...] 735.0.html

Stefan0875 22/12/2009 10:48
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-0+

Ich finde hier hat Intel gepennt.
Wenn das Teil ohne Wenn und Aber HD Videos dekodieren könnte wäre es eine tolle Alternative für einen HTPC.
Aber wenn nichtmal HD Youtube Videos laufen....sehr schade.
Ich brauche sicherlich nicht den schnellsten Prozessor, aber aktuelle Multimediaaufgaben sollte er schon zuverlässig beherrschen. Dann darf er gerne auch 30Watt umsetzen ;-)

sidmos6581 22/12/2009 16:48
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-0+

Für mich kein grund mein Aldi-Netbook (das erste vom 04.07.08) gegen ein neues, mit dem neuen Atom, zu tauschen.

Hab meins mit einer flotten SSD aufgerüstet
und das bringt mehr als ein paar prozent mehr Prozessor-Grafikleistung.
Wenn auch für knapp 160 Euro Aufpreis.....;-)
Mit 6 Zellen Akku komme ich auf knapp 6 Stunden Laufzeit. Das reicht mir persönlich.

Würde das Ding jetzt das zeitliche segnen würde ich auch eher ULV
Netbooks bevorzugen.

gscheitmeier 22/12/2009 17:07
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--1+

@typ und klomax: Pervers: Zuerst diese Schrottplattform kaufen und dann mit einer sündhaft teueren SSD zu beschleunigen versuchen? Krank! Wenn ich "schnell" haben will, dann ne SSD in einen flotten Rechner und ein echtes Betriebssystem drauf, dann kann man tatsächlich arbeiten....
Das was ihr macht sind mE reine "Machbarkeitsstudien" und nicht mehr. Was soll ich mit einem System das halt 20 W braucht wenn´s einfach ein kompletter Schmarren ist? Als Normaluser brauch ich dann immer zumindest 1 zweites System um 95% der Anwendungen und ev. Games abdecken zu können. Und das nennt ihr dann unterm Strich effizient? Lächerlich!
Warum könnt ihr nicht einfach zugeben, dass die Plattform ein Verhau ist (auch der Atom) und grad mal für Omas Rezeptesammlung taugt.....

klomax 22/12/2009 18:01
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-0+

gscheitmeier :
@typ und klomax: Pervers: Zuerst diese Schrottplattform kaufen und dann mit einer sündhaft teueren SSD zu beschleunigen versuchen? Krank! [...]



War schon klar, dass jemand es nicht raffen wird: Mit der SSD ist keine nachträglich eingebaute gemeint, sondern die Standard-Variante, die 2008 in die Netbooks reingebaut worden ist. (8/16 GB) - Und die sind gerade so erträglich.

"Krank" ist es, hier herum zu blöken wie ein Schaf. Und: Wenn jemand in seinen Atom-Server eine SSD mit großer Kapazität einbauen täte, würde mich das einfach nicht jucken. - Imo in Ordnung also.

Beim nächsten mal also nicht gleich die verbale Stalin-Orgel auspacken. ;)

WildFire 22/12/2009 20:02
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-0+

ich will ja nicht meckern, aber ich hab meine Notebook an externe Tastatur und Mauf und Monitor angeschlossen, so das man keinen unterschied zu einem normalen PC merkt....
nur braucht mein Notebook auch nur 20 Watt, hat nur ein Core2Duo mit 1.8Ghz und ner mobile HD2400 (ist nicht mehr der neueste)
ich kann damit auch mal in Winrar was packen ohne das es zur totalen Geduldsprobe wird...Youtube HD ist auch kein Thema... ein Game oder auch 2 gehen damit auch ganz gut.... man bekommt es zwar nicht für 70€, allerdings ist da ja auch nur das Mainboard und die CPU+GPU dabei ;)
Gehäuse und Laufwerke fehlen da noch, also is die preisliche Differen ist nich so gigantisch groß!
Dann lieber ein paar Euro mehr ausgeben und dafür auch im Notefall auch mal etwas Power abrufen können...
nebenbei sind die 20-30 Watt nicht auf den Energiesparmodus bezogen, wenn ich mein Notebook auf 800Mhz beschränken würde, wäre es immernoch schneller als der 1.6Ghz Atom und würde genau so wenig verbrauchen....

PS: nix gegen die Stalin Orgen :D, die macht verdammt explosive Musik ;D

gscheitmeier 22/12/2009 21:30
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-0+

@ klomax: Du weißt aber schon was du geschrieben hast? Da war nix von Standard, sondern du hast ausdrücklich geschrieben:
"So nutze ich das Atom-System ja auch. Mit ordentlich RAM und einer nicht zu langsamen HD/SSD geht's unter Ubuntu/Xubuntu prima."
Also darf ich als halbwegs durchschnittlich begabter Leser davon ausgehen, dass du schon von einem eigenen System sprichst und nicht von so einem Netbook-Teil (das in Wirklichkeit ja eh noch schlechter is).

Ich hab auch keinen Grund was schön zu reden und ich bleib dabei: Die Plattform ist unter jeder Sau, das liegt aber nicht an dir, sondern einfach an der Plattform. Du solltest dich nicht persönlich angegriffen fühlen! Trotzdem solltest du nachdenken, was der Unfug soll?! Ich bin überzeugt, dass du neben dem Schmarren, entschuldigung: Atom, einen ordentlichen Rechner auch hast - wenn nicht tust mir echt leid, dass du dich mit dem schundigen Krempel, tschuldigung: Atom, tagtäglich abärgern musst. Für den Fall wäre mein Rat: investier mal 250-300 Euro in einen (low end) Rechner, mehr muss es gar nicht sein um zu sehen wie schnell alles gehen kann und wie viel Zeit du sparen kannst!

Xtrasmart 24/12/2009 12:16
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-0+

Dass sich das Anwendungsspektrum des Atom in eng umrissenen Grenzen bewegt ist per se nichts Neues. Bei mir läuft der Atom zuhause als Fileserver 24/7 mit einer Nas als Backup übers Netz sowie als VPN Server mit Windows 7 und zufriedenstellendem Durchsatz. Sollte sich die ION Plattform aufgrund des neuen Chips preislich nach Unten bewegen, würde ich hier zuschlagen. Sowohl der Unterschied in der Stromaufnahme als auch in der Leistung sind marginal und ein Unterschied von 4 Watt ist umgerechnet der Kaffeevollautomat oder der Fernseher auf Standby oder ein Fünftel einer 40 Wattbirne im Vgl. zu einer Stromsparbirne (8 Watt) wenn man sich dies vor Augen führt, wird die Entwicklungsleistung von Intel zur Farce.

frohe Weihnachtsgrüsse

xxl-et 25/12/2009 10:18
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-1+

@gscheitmeier
für einen "halbwegs durchschnittlichen" überlegst Du ziemlich wenig, bevor Du beleidigende Kommentare ins Internet kotzt. Wenn Du also geschrieben hättest: "Wieso baut man denn bitte eine SSD in ein performanceschwache Plattform, die die Geschwindigkeitsvorteile niemals ausnutzen wird?!", hätte ich Dir die Antwort gegeben: "Weil eine SSD auch noch durch andere Vorteile zu bestechen weiss: Perfekt für ein Netbook ohne rotierende, vibrierende und hitzeblasende Komponenten! Da reicht dann auch eine kleine und langsame SSD."
Und ein Atom-Netbook zB in 7 Zoll ist kein vollkommener Schmarn. Du setzt hier die Ansprüche eines PCs, denn will das Netbook aber nie erreichen! Auf einem Handy kann man keine Windows-Anwendungen nutzen, auf einem IPod keine Texte Tippen, auf einer Externen Festplatte keine Musik hören und auf einem Digit. Bilderrahmen nicht ins Netz gehen. Und dann auch noch mehrere Stunden ohne Steckdose, für 200Mücken einfach super, so viel wie ein Ipod Touch, eine edlere Filterkaffemaschine oder ein Besuch im P***.
Ich persönlich bin Netbooks dankbar, da sie Subnotebooks mit Core ULV-Prozessor erst günstig gemacht haben: Früher hat ein 11,6° 1500Euro gekostet, seit Netbooks gibts Subnotebooks für 500.

"gscheit is wer frogt und net plärrt"

avaka 25/12/2009 11:38
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-2+

@xxl-et
Eine schöne Zusammenstellung, das kann man so unterschreiben. Ein solches Gerät schenkt man zu Weihnachten oder schafft man ergänzend zu PC und Notebook an weil man Spass dran hat. Es ist ein Spielzeug, nicht mehr. Zum Filmeschauen beim Zugfahren oder grad was Nachschlagen oder einfach als Downloadschlampe mit Usenextclient die dort wo man Bandbreite hat (Uni z.b.) ein paar Stunden durchhält. Obwohl ich da schon ernsthaft an der Performance zweifle. Mit 8-10MB über WLAN wird die Plastikschleuder schon ziemlich bedient sein.
Wer sich dieses Ding als ernsthafte Alternative zum Notebook oder gar PC anschafft wird sich wundern. In der Regel sind es dann auch genau diese Frustrierten die die Dinger niedermachen. Denn für alle Arten von Produktivität (ich zähle Spiele mal mit dazu^^) und ernsthaften Internetgebrauch sind die Dinger zu lahm und zu klein.
Diese beiden Punkt bedingen sich gegenseitig. Wären die Netbooks performanter sind sie immer noch zu klein und andersrum genauso. Selbst PC-Muffeln wird auffallen wie langsam die Teile sind. Ein Atom ist langsamer als ein guter alter Athlon XP 1600 und das is schon ziemlich heftig.

Unter 13,3 Zoll geht es mit der Ergonomie beim Texteschreiben, Präsentationen entwerfen, mehrere Internettabs, Excel usw. rapide bergab.

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