Neue Atomteilchen: Intel Atom D510 und NM10 Express
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Schafft man sich einen neuen PC an, erwartet man, dass das neue Gerät schneller, performanter und überhaupt besser ist als das alte. Für viele kommen deshalb Mini-PCs, obwohl sie optisch viel hermachen nicht wirklich in Frage – Aufrüstbarkeit und Ausstattung sind begrenzt, und aus thermischen Gründen ist man auch bei der Prozessorwahl eingeschränkt.
Noch kritischer wird es bei Kleinst-PCs mit Intels Atom-Prozessor. Schon im Juni 2008 fühlte Tom’s Hardware Intels Mini-CPU im Artikel „Prüfstand Intel Atom: Reicht 4-Watt-CPU fürs Büro?“ auf den Zahn und stellte fest, dass die Performance speziell unter Windows Vista nicht unbedingt als alltagstauglich einzuschätzen war. Auch von der Effizienz her bekleckerte sich der eigentlich stromsparende Prozessor nicht gerade mit Ruhm und musste sich in dieser Disziplin sowohl AMDs Athlon als auch der hauseigenen Core-2-Familie geschlagen geben. Auch mit der Einführung von Nvidias Ion-Plattform besserte sich das Bild nicht wirklich, wenngleich wenigstens die Grafikabteilung der Plattform dadurch enorm aufgewertet wurde und endlich auch HD-Kost vertrug. Ob der Atom mit diesem Unterbau als alltagstauglich gelten kann, ist letztlich eine Frage der Erwartungshaltung – den (zugegebenermaßen technisch verwöhnten) Redakteuren bei Tom’s Hardware wäre ein Atom-PC als Arbeitsmaschine jedenfalls definitiv zu zäh. Anders gesagt: Ob die Leistung, die Intel gern als „ausreichend“ bezeichnet, auch wirklich ausreicht, hängt stark vom vorgesehenen Aufgabengebiet und der Länge des eigenen Geduldsfadens ab.
Im Mobilbereich sieht das anders aus, denn hier nimmt man Einschränkungen eher hin. Tatsächlich hat die Mobil-Variante des Atom-Prozessors in den Netbooks einen wahren Siegeszug angetreten. Erst jetzt, wo es ein wachsendes Angebot an Notebooks mit Intels CULV-CPUs gibt, erwächst für leichte Atom-Langläufer wie Acers Aspire One D150 Konkurrenz. Auch bei den Netbooks tut sich etwas, denn Modelle wie das Samsung N510 mit Ion-Chipsatz sind sogar für graphisch weniger anspruchsvolle Spiele wie World of Warcraft zu gebrauchen.
Konkurrenz für den Ion
Intel will nun dafür sorgen, dass Ion Konkurrenz bekommt. Heute stellt die Chipschmiede die zweite Generation seiner Atom-Plattform mit dem Codenamen „Pine Trail“ vor, die mit den größten Kritikpunkten des Vorgängers auf Diamondville-Basis aufräumen soll. Beispielsweise wird der vergleichsweise stromdurstige 945GC-Chipsatz, der den frühen Inkarnationen der Atom-Plattform so gründlich einen Strich durch die Effizienz-Rechnung machte, endgültig abgelöst. Außerdem steht bei der neuen Atom-Generation höhere Integration hoch im Kurs, denn sowohl der Speichercontroller als auch die Grafikeinheit (GPU) wandern mit in den Prozessorkern. Selbst der bislang aus zwei separaten Einheiten bestehende Dual-Core-Atom besteht in der aktualisierten Fassung namens Atom D510 aus einem einzelnen Stück Silizium.
Das Ergebnis soll, wenn es nach Intel geht, ein „schlankerer“ Atom-Prozessor sein, der sich besser für den Einsatz im Desktop-Bereich eignet als die bisher getesteten Kombinationen aus CPU und Chipsatz. Zumindest lautet so die Theorie.
Wer ist die Zielgruppe?
Ziel der Pine-Trail-Plattform ist es keinesesfalls, Nutzer mit einem ausgeprägten grünen Gewissen zu umwerben, zumal das, wie in den Effizienztests (s.o.) auch eine Milchmädchenrechnung wäre. Stattdessen soll sie einen Markt ins Visier nehmen, der gerade erst im Entstehen begriffen ist. Laut internetworldstats.com nutzten im Jahr 2000 etwa 361 Millionen Menschen das Internet. 2009 wurde die Zahl schon auf 1,66 Milliarden Nutzer geschätzt – und selbst das wäre nur etwa ein Viertel der Weltbevölkerung.
Gleichzeitig meint Intel mithilfe einer Untersuchung von Morgan Stanley einen Trend ausgemacht zu haben, nach dem Nutzer sich auch in finanziell schwierigeren Zeiten nur sehr ungern von ihrem (Breitband-)Internetzugang trennen würden. Die Mehrzahl der Beragten würde lieber das Handy aufgeben, als bei DSL- oder Kabelmodem den Stecker zu ziehen.
Netbooks werden immer beliebter, und wenn es nach Intel geht, sollen die neuen Atom-CPUs die Plattform antreiben, für die sich Käufer mit kleinem Budget entscheiden, die ihre ersten Schritte ins Web wagen.
Intel stellt heute eine ganze Handvoll neue Komponenten vor, angefangen mit den Desktop-Prozessoren Atom D510 und D410. Der Atom N450 ist ebenfalls ein Prozessor, soll hingegen in zukünftigen Netbooks Dienst schieben. Der letzte Neuzugang ist der Chipsatz mit dem Namen NM10. Wie der P55-Chipsatz der Core-i5-Plattform besteht dieser „Chipsatz“ nur noch aus einem Chip und der CPU, in der wie erwähnt Grafikeinheit und Spreichercontroller stecken. Dem Test stellt sich heute das D510MO, ein Intel-Mainboard im Mini-ITX-Format mit aufgelötetem Atom-D510-Prozessor.


Mal abgesehen davon, dass Video-Konvertierungen auf einem Atom-System völlig unsinnig sind und damit kein Kriterium für Bettelstab-Nutzer seien dürften, ist das Gesamtergebnis doch ziemlich ernüchternd: Integration von GPU hat nischt gebracht, außer Stromreduzierung.
Beim Dekodieren von Videos hingegen kann man Intel nur noch ins Gesicht springen, da immer mehr AVC/H.264 etc. Inhalte den Atom-Möhren alles abverlangen.
Internet lastet meine Möhre schon auf bis zu 70, 80 % aus, wenn das Flash und Co. Bombardement beginnt.
Naja, Intel und Grafik-Karten, das Thema hatten wir schon.
Ein schönes Athlon II X3 System mit Nvidia GT 130, Brenner, 2 GB, Feschtplatte und Vista gibts schon komplett für 299 Euro von Acer. - Da ist die 70 Euro Atom-Platine ohne alles schon a bissle nackig.
ohne DVI/HDMI ohnehin nicht für mehr als nen Server brauchbar.
der atom stellt gar nicht den anspruch besonders performant zu sein. es ist kein meilenstein festzustellen, dass so ziemlich alle CPUs aus intels und amds produktreihe um einiges schneller sind als intels atom.
es ist gerade ein vorteil wenig strom zu verbrauchen, wenig wärme in die welt zu blasen und wenig den geldbeutel zu belasten.
ich bin selber nutzer einer atom-plattform als fileserver, surfmaschine und für textverarbeitung. mit 2gb ram und keinem reudigen, gammeligen und schlechten xp/vista/7, dafür aber linux, erhält man einen wunderbaren arbeitspc der leise und solide seinen dienst verrichtet.
[...] dafür aber linux, erhält man einen wunderbaren arbeitspc der leise und solide seinen dienst verrichtet.
So nutze ich das Atom-System ja auch. Mit ordentlich RAM und einer nicht zu langsamen HD/SSD geht's unter Ubuntu/Xubuntu prima.
Nur KDE 4.x stellt schon gehobene Ansprüche, und Non-HD-YouTube-Videos laufen dank besserer Treiber für Intels GMA nun auch etwas flüssiger. - Kommt natürlich auch darauf an, womit man die heruntergeladenen Videos (Quickies und Co.) so abspielt. Da nutze ich schon mal 3 unterschiedliche Media-Player, wovon einige H.264 in 720p packen.
Tja, da hat die GMA 500, wie im Test oben gesagt, tatsächlich ihre Vorteile: Allerdings (noch?) nicht unter Linux.
!!!"Kaufen sie ein Produkt von morgen mit der Leistung von gestern"!!!
Das ist für mich gerade mal Atom 1.1. Ich mein, wenn Intel oder AMD ihre CPU-TDP um 30% senken, dann machen sie ein einfaches "s" oder "e" hin und verlangen 10% mehr Geld dafür. Das hier ist eine Neuentwicklung, die gerademal 10% weniger schluckt bei gleicher Leistung! Ist das der NEUE Atom 2? Wenn schon aktuelle Anwendungen (und als InterNETBOOK gehört da nunmal HDFlash dazu) das neue System ebenso überfordern werden, wie das alte, wer braucht es denn dann? Und wenn sie auch 20Dollar billiger in der Produktion ist, dann sind es für ein 300 Euro Netbook eine Preisnachlass von 7%. Blanke Unverständnis!
Da kann ich jedem ab 11° nur einen CULV empfehlen z.B den Doppelkerner SU4100 (10W) gepaart mit einem halbwegs fiten G45 bei Dell, Samsung oder Acer unter 500 Euro. HDFlash ist kein Problem, genug Reserven für das tägliche Arbeiten und trotzdem 8h Akku. Ist auch in 2 Jahren noch verwendbar.
P.S. Vielleicht holt nun AMD doch auf *g*
Kleiner Preis kleine Leistung ist doch Logisch :-)))
hab auch nen atom als kleinen officerechner und da der Atom 330 mit 2GHz läuft (was beim Zotac IONITX-A fast standart sein sollte), ist der "neue" D510 keine alternative. auch wenn man einen leisen und sparsammen rechner haben will, sollte der 330 mit Ion für den desktop-bereich weiterhin im vorteil sein. für netbooks ist der geringere verbrauch allerdings ein vorteil. mal sehen, was kommt, wenn auch der atom auf 32nm produziert wird.
Intel Atom "Extreme Edition" (3,66 GHz) bei 4 Watt, das wäre mal was.
Was wollt ihr alle?
Dieses Teil hat garnicht den Anspruch der schnellste zu sein..
Es braucht noch weniger Strom, stattdessen hätten sie natürlich auch den Strombedarf gleich und die Leistung raufschrauben können, aber das bringt ja auch nix.
Stattdessen ist es btw vorgesehen, dass man auf die Platine einen HD Decoderchip (stand mal hier auch in irgendeiner News) löten kann, der dann genau diese Arbeiten übernimmt.
Das der Singlecore CULV beiweitem kein Meilenstein ist.. da Arbeite ich lieber mitm Dualcore Atom, ganz ehrlich. Unter dem Dualcore geht garnix und wenn der dirnn ist dann ists aber auch schon deutlich teurer als die Netbooks (mit ca gleicher Laufzeit) und weist was des allerbeste ist?
Gegen den Chip stinkt der G45 sowieso nicht an.
@Levi88
Da wurde eine Revolution versprochen und noch nicht mal eine erwähnenwerte Evolution ist passiert.
Ich habe extra von den CULV-Doppelkernern gesprochen, und die gibt es auch als Pentium Dual Core günstig. Selbst gegen den Einkerner SU3500 mit 5 Watt sieht der Atom 2 kein Land gegen: 580 vs. 1400Pkte im Cinebench R10. Vom Doppelkerner wollen wir gar nicht erst reden
http://www.notebookcheck.com/Mobil [...] 809.0.html
Und die GMA500 oder 950 sind fernab von der Leistung eines G45!!!
411 vs. 958 im 3DMark05. Von Enconding und Flash-Support fang ich erst gar nicht an
http://www.notebookcheck.com/Mobil [...] 735.0.html
Ich finde hier hat Intel gepennt.
Wenn das Teil ohne Wenn und Aber HD Videos dekodieren könnte wäre es eine tolle Alternative für einen HTPC.
Aber wenn nichtmal HD Youtube Videos laufen....sehr schade.
Ich brauche sicherlich nicht den schnellsten Prozessor, aber aktuelle Multimediaaufgaben sollte er schon zuverlässig beherrschen. Dann darf er gerne auch 30Watt umsetzen ;-)
Für mich kein grund mein Aldi-Netbook (das erste vom 04.07.08) gegen ein neues, mit dem neuen Atom, zu tauschen.
Hab meins mit einer flotten SSD aufgerüstet
und das bringt mehr als ein paar prozent mehr Prozessor-Grafikleistung.
Wenn auch für knapp 160 Euro Aufpreis.....;-)
Mit 6 Zellen Akku komme ich auf knapp 6 Stunden Laufzeit. Das reicht mir persönlich.
Würde das Ding jetzt das zeitliche segnen würde ich auch eher ULV
Netbooks bevorzugen.
@typ und klomax: Pervers: Zuerst diese Schrottplattform kaufen und dann mit einer sündhaft teueren SSD zu beschleunigen versuchen? Krank! Wenn ich "schnell" haben will, dann ne SSD in einen flotten Rechner und ein echtes Betriebssystem drauf, dann kann man tatsächlich arbeiten....
Das was ihr macht sind mE reine "Machbarkeitsstudien" und nicht mehr. Was soll ich mit einem System das halt 20 W braucht wenn´s einfach ein kompletter Schmarren ist? Als Normaluser brauch ich dann immer zumindest 1 zweites System um 95% der Anwendungen und ev. Games abdecken zu können. Und das nennt ihr dann unterm Strich effizient? Lächerlich!
Warum könnt ihr nicht einfach zugeben, dass die Plattform ein Verhau ist (auch der Atom) und grad mal für Omas Rezeptesammlung taugt.....
@typ und klomax: Pervers: Zuerst diese Schrottplattform kaufen und dann mit einer sündhaft teueren SSD zu beschleunigen versuchen? Krank! [...]
War schon klar, dass jemand es nicht raffen wird: Mit der SSD ist keine nachträglich eingebaute gemeint, sondern die Standard-Variante, die 2008 in die Netbooks reingebaut worden ist. (8/16 GB) - Und die sind gerade so erträglich.
"Krank" ist es, hier herum zu blöken wie ein Schaf. Und: Wenn jemand in seinen Atom-Server eine SSD mit großer Kapazität einbauen täte, würde mich das einfach nicht jucken. - Imo in Ordnung also.
Beim nächsten mal also nicht gleich die verbale Stalin-Orgel auspacken.
ich will ja nicht meckern, aber ich hab meine Notebook an externe Tastatur und Mauf und Monitor angeschlossen, so das man keinen unterschied zu einem normalen PC merkt....
, die macht verdammt explosive Musik ;D
nur braucht mein Notebook auch nur 20 Watt, hat nur ein Core2Duo mit 1.8Ghz und ner mobile HD2400 (ist nicht mehr der neueste)
ich kann damit auch mal in Winrar was packen ohne das es zur totalen Geduldsprobe wird...Youtube HD ist auch kein Thema... ein Game oder auch 2 gehen damit auch ganz gut.... man bekommt es zwar nicht für 70€, allerdings ist da ja auch nur das Mainboard und die CPU+GPU dabei
Gehäuse und Laufwerke fehlen da noch, also is die preisliche Differen ist nich so gigantisch groß!
Dann lieber ein paar Euro mehr ausgeben und dafür auch im Notefall auch mal etwas Power abrufen können...
nebenbei sind die 20-30 Watt nicht auf den Energiesparmodus bezogen, wenn ich mein Notebook auf 800Mhz beschränken würde, wäre es immernoch schneller als der 1.6Ghz Atom und würde genau so wenig verbrauchen....
PS: nix gegen die Stalin Orgen
@ klomax: Du weißt aber schon was du geschrieben hast? Da war nix von Standard, sondern du hast ausdrücklich geschrieben:
"So nutze ich das Atom-System ja auch. Mit ordentlich RAM und einer nicht zu langsamen HD/SSD geht's unter Ubuntu/Xubuntu prima."
Also darf ich als halbwegs durchschnittlich begabter Leser davon ausgehen, dass du schon von einem eigenen System sprichst und nicht von so einem Netbook-Teil (das in Wirklichkeit ja eh noch schlechter is).
Ich hab auch keinen Grund was schön zu reden und ich bleib dabei: Die Plattform ist unter jeder Sau, das liegt aber nicht an dir, sondern einfach an der Plattform. Du solltest dich nicht persönlich angegriffen fühlen! Trotzdem solltest du nachdenken, was der Unfug soll?! Ich bin überzeugt, dass du neben dem Schmarren, entschuldigung: Atom, einen ordentlichen Rechner auch hast - wenn nicht tust mir echt leid, dass du dich mit dem schundigen Krempel, tschuldigung: Atom, tagtäglich abärgern musst. Für den Fall wäre mein Rat: investier mal 250-300 Euro in einen (low end) Rechner, mehr muss es gar nicht sein um zu sehen wie schnell alles gehen kann und wie viel Zeit du sparen kannst!
Dass sich das Anwendungsspektrum des Atom in eng umrissenen Grenzen bewegt ist per se nichts Neues. Bei mir läuft der Atom zuhause als Fileserver 24/7 mit einer Nas als Backup übers Netz sowie als VPN Server mit Windows 7 und zufriedenstellendem Durchsatz. Sollte sich die ION Plattform aufgrund des neuen Chips preislich nach Unten bewegen, würde ich hier zuschlagen. Sowohl der Unterschied in der Stromaufnahme als auch in der Leistung sind marginal und ein Unterschied von 4 Watt ist umgerechnet der Kaffeevollautomat oder der Fernseher auf Standby oder ein Fünftel einer 40 Wattbirne im Vgl. zu einer Stromsparbirne (8 Watt) wenn man sich dies vor Augen führt, wird die Entwicklungsleistung von Intel zur Farce.
frohe Weihnachtsgrüsse
@gscheitmeier
für einen "halbwegs durchschnittlichen" überlegst Du ziemlich wenig, bevor Du beleidigende Kommentare ins Internet kotzt. Wenn Du also geschrieben hättest: "Wieso baut man denn bitte eine SSD in ein performanceschwache Plattform, die die Geschwindigkeitsvorteile niemals ausnutzen wird?!", hätte ich Dir die Antwort gegeben: "Weil eine SSD auch noch durch andere Vorteile zu bestechen weiss: Perfekt für ein Netbook ohne rotierende, vibrierende und hitzeblasende Komponenten! Da reicht dann auch eine kleine und langsame SSD."
Und ein Atom-Netbook zB in 7 Zoll ist kein vollkommener Schmarn. Du setzt hier die Ansprüche eines PCs, denn will das Netbook aber nie erreichen! Auf einem Handy kann man keine Windows-Anwendungen nutzen, auf einem IPod keine Texte Tippen, auf einer Externen Festplatte keine Musik hören und auf einem Digit. Bilderrahmen nicht ins Netz gehen. Und dann auch noch mehrere Stunden ohne Steckdose, für 200Mücken einfach super, so viel wie ein Ipod Touch, eine edlere Filterkaffemaschine oder ein Besuch im P***.
Ich persönlich bin Netbooks dankbar, da sie Subnotebooks mit Core ULV-Prozessor erst günstig gemacht haben: Früher hat ein 11,6° 1500Euro gekostet, seit Netbooks gibts Subnotebooks für 500.
"gscheit is wer frogt und net plärrt"
@xxl-et
Eine schöne Zusammenstellung, das kann man so unterschreiben. Ein solches Gerät schenkt man zu Weihnachten oder schafft man ergänzend zu PC und Notebook an weil man Spass dran hat. Es ist ein Spielzeug, nicht mehr. Zum Filmeschauen beim Zugfahren oder grad was Nachschlagen oder einfach als Downloadschlampe mit Usenextclient die dort wo man Bandbreite hat (Uni z.b.) ein paar Stunden durchhält. Obwohl ich da schon ernsthaft an der Performance zweifle. Mit 8-10MB über WLAN wird die Plastikschleuder schon ziemlich bedient sein.
Wer sich dieses Ding als ernsthafte Alternative zum Notebook oder gar PC anschafft wird sich wundern. In der Regel sind es dann auch genau diese Frustrierten die die Dinger niedermachen. Denn für alle Arten von Produktivität (ich zähle Spiele mal mit dazu^^) und ernsthaften Internetgebrauch sind die Dinger zu lahm und zu klein.
Diese beiden Punkt bedingen sich gegenseitig. Wären die Netbooks performanter sind sie immer noch zu klein und andersrum genauso. Selbst PC-Muffeln wird auffallen wie langsam die Teile sind. Ein Atom ist langsamer als ein guter alter Athlon XP 1600 und das is schon ziemlich heftig.
Unter 13,3 Zoll geht es mit der Ergonomie beim Texteschreiben, Präsentationen entwerfen, mehrere Internettabs, Excel usw. rapide bergab.