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• Test: Ione X-Armor U9BL Mechanical Keyboard

von - quelle: Tom's Hardware DE

Wenn ein Gamer mechanisch bestimmte Tasten drückt, dann hat dies im Allgemeinen eher etwas mit Routine als mit der Technik zu tun. Wenn aber Routine und perfekte mechanische Tasten zusammentreffen, dann darf dies schon mal als Glücksfall bezeichnet werden. Uns ist kürzlich ein Produkt aufgefallen, das nicht nur Spieler, sondern auch Vielschreiber in gleichem Maße begeistern dürfte. Die in Deutschland noch recht unbekannte Firma Ione hat mit der neuen X-Armor U9BL eine recht gelungene Symbiose zwischen Gamer-Look und mechanischer Tastatur gewagt und unseres Erachtens auch bemerkenswert umgesetzt.

Wir haben das Produkt im Redaktionsalltag zum Schreiben genutzt und natürlich auch damit gespielt. Denn wir wollten wissen, ob der selbst gesetzte hohe Anspruch auch erfüllt wird. Herausgekommen ist dieser erste Hands-On-Test, den wir in dieser kurzen und gestrafften Form natürlich auch in Zukunft für weitere interessante Produkte nutzen wollen.

Verpackung, Lieferumfang und technische Daten:

Schwer ist sie schon, das muss man der Tastatur lassen und man spürt dies auch bereits anhand der verschlossenen Verpackung. Alles ist korrekt verpackt, jedoch auch ein klein wenig verstaubt. Im Lieferumfang enthalten sind Tastatur, ein Handbuch, eine Handballenauflage, 4 extra Tasten und ein dazu passendes Werkzeug zum Austauschen. Außerdem liegt noch ein PS2->USB Adapter bei. Die technischen Daten lesen sich so:

• Cherry MX mechanische Tasten, deutsches Tastaturlayout
• N-Key Rollover (wenn Tastatur am PS/2 genutzt)
• Blaue Hintergrundbeleuchtung, 8-stufig geregelt
• 2 USB 2.0 Anschlüsse
• Mikrophon- und Kophöreranschluss
• Bequeme Handballenauflage
• AntiGhosting
• Vergoldete Anschlüsse für niedrige Latenzen
• Gummierte Oberfläche

Hands-On-Test Gaming:

1 Urteil und 7 Buchstaben: perfekt. Wer auf Zusatztasten und Tastenprogrammierung verzichten kann und will, der erhält ein extrem schnelles Werkzeug mit klar definiertem Druckpunkt und kompromissloser Härte. Kein schwammiges Hin- und Herschwimmen, sondern ein hörbarer Klick mit Ansage. Dazu ein ausreichender Hub und ergonomisch passende Tastenabstände. Einziges Manko:  die Lautstärke der Anschläge, die aber sicher nur die Duellanten auf der LAN nerven dürften. Wer noch in Erinnerungen schwelgt, wie toll doch früher mal Keyboards waren: zugreifen. Wer auf stylischen Schnickschnack, Makros und Kurzhubtasten steht: Produkt sofort wieder vergessen. Das Spielen mit dieser Tastatur ist gewissermaßen Hardcore pur. Back to the Roots, diesmal aber mit LED-Beleuchtung, der einzige Kompromiss in Richtung Zeitgeist.

Hands-On-Test Schreiben und Büroalltag:

Wie schon geschrieben, leise ist die Tastatur nicht gerade. Für Vielschreiber ist dieses Teil jedoch geradezu begeisternd, solange man eben nicht nachts schreibt und damit im Zimmer den Klangteppich eines Großraumbüros erzeugt. Aber auch hier trifft es nur unbeteiligte Dritte. Wir haben die Tastatur zudem professionellen 10-Finger-Schreibern vorgestellt und ein durchweg positives Feedback erhalten.

Besonderheiten:

Die Tastatur besitzt einen PS2- und einen USB-Anschluss. Letzterer dient nur für den integrierten HUB. Wer keinen PS2-Anschluss besitzt, muss den beigelegten PS2-Adapter nutzen. Die Tastatur funktionierte in allen Fällen sowohl im BIOS als auch unter Windows ohne Probleme. Egal welche Anschlussvariante gewählt wurde. Wir ziehen den PS2-Anschluss auf Grund der geringeren Latenzen jedoch jederzeit vor.

Blick aufs US-Layout. Die deutsche Tastebelegung unseres Testmusters kann dem weiter oben stehenden Detailfoto entnommen werden.

Haptik und Ergonomie:

Die gummierte Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig, aber nach einer kurzen Eingewöhnung durchaus angenehm. Allerdings verzeiht sie keine Fettfinger, der Burger sollte also besser nicht am Arbeitsplatz verspeist werden. Die Tasten liegen, wo sie hingehören und wo man sie erwartet. Das außergewöhnlich hohe Gewicht verhindert ein Wegrutschen, die Füße sind variabel und besitzen einen Gleitschutz.

Fazit:

Wer sich daran gewöhnt hat, wird dieses Teil sicher so schnell nicht wieder hergeben wollen. Einzige Wermutstropfen: die Tastatur wird erst noch nach Deutschland kommen und kostet derzeit noch deutlich über 100 USD. Wem spätere Straßenpreise von vielleicht 80€ nicht zu hoch sind, wird sich über ein solides und brauchbares Produkt freuen dürfen (mehr zum endgültigen Launchtermin und dem Preis erfährt man auf der Herstellerseite unter www.ione-europe.com). Der Rest sollte sich besser an den üblichen Verdächtigen orientieren, denn zum Präsentieren taugt diese Tastatur eher weniger. Sie ist in erster Linie ein perfektes Eingabe- und Arbeitsgerät. Das aber dann wiederum konsequent.

 

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Techniker Freak 12/10/2010 20:08
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-0+

Kurz und knackig, so gefällt mir das :)
Zur Tastatur, die werde ich mir mal anschauen sobald das möglich ist, zum reinen Tippen sind mir die klassischen Tastaturen immer noch lieber.
Was die Makros angeht, da gibt es auch unabhängige Programme mit denen man sich Makros auf die Tasten legen kann ;)

bluray 12/10/2010 21:10
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-0+

Die Tastatur versprüht ihren Charme. Habe online ein Video gesehen, auf dem auch das Tippgeräusch zu hören ist.

Ich sag nur: MF2 FTW!

Die alten Klackertastaturen hatten gegenüber den heutigen Plastikbombern einen ENTSCHEIDENDEN Vorteil: Rüttelfest und ballerfreudig! Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber ich bin mit solchen Tastaturen am PC gross geworden ;)

Bleibt abzuwarten, wann diese Tastatur in unseren Breitengraden verfügbar sein wird!

holgiheftig 12/10/2010 21:11
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--1+

Gefällt mir auch, allerdings halte ich 100$ für zu hoch angesetzt. Ab einem Straßenpreis von 50€ wird sie attraktiv.

fffcmad 12/10/2010 21:30
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-0+

Naechsten Monat ist die gekauft! Vieleicht endlich eine Tastatur, die meine alte IBM ersetzen kann. @ Holgi: Fuer 50€ wirst du die hoechtens gebraucht bekommen. Einzelnde Schalter pro Taste haben ihren Preis. Und zum Glueck eine echte PS/2 Tastatur. USB ist bei Shootern nicht zu gebrauchen.

anonymous 12/10/2010 21:49
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--1+

Guter Bericht, wenn ich es zu einem guten Preis bekomme hole ich mir eins.

fffcmad 12/10/2010 21:50
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-0+

Da hilft dann wohl nur Cherry ;)

holgiheftig 12/10/2010 22:14
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--2+

Dass PS2 besser ist als USB höre ich gerade das erste mal.
Weshalb schliesst ihr eure maus dann nicht per PS2 an? Hier ist Latenz doch deutlich wichtiger als beim Keyboard.

FormatC 12/10/2010 22:22
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--1+

Zitat :man kann es auch abstellen
Standardmäßig ist es aus ;)

aarfy 12/10/2010 22:23
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--1+

fffcmad :
Naechsten Monat ist die gekauft! Vieleicht endlich eine Tastatur, die meine alte IBM ersetzen kann. @ Holgi: Fuer 50€ wirst du die hoechtens gebraucht bekommen. Einzelnde Schalter pro Taste haben ihren Preis. Und zum Glueck eine echte PS/2 Tastatur. USB ist bei Shootern nicht zu gebrauchen.


son Quark .. ich zocke seit Jahren mit USB Maus und Keyboard .. muss nur was hochwertiges sein, von irgendwelchen Latenzen hab ich da noch nie etwas gemerkt..

Ich verwende ne whireless Logitech MX Laser und ein "Iluminated Keyboard" von Logitech - ich liebe den kurzen Hub und die harten Tastenanschläge robust ist es sowieso.. (war auch teuer genug für ein Keyboard ohne Makros und ähnlichen Schnickschnack) - wenn ihr euch die Technik mal genau anschaut werdet ihr auch feststellen warum ihr niemals eine Verzögerung merken dürftet wenn alles korrekt funktioniert.. (ausser ihr seid so unnatürlich und habt Reaktionszeiten von unter 0,1 s - dann dürfte euch aber auch das Flimmern eures TFTs stören..) Ghosting würde ich vielleicht noch akzeptieren aber das gibts bei PS2 auch..

Urban Legends.. Verzögerung beim USB Keyboard die man beim zocken merkt.. so ein Käse *kopfschüttel*

holgiheftig 12/10/2010 22:32
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-0+

ich erinnere mich gerade, wie wir damals die ps2-abtastraten "übertaktet" haben :-)

FormatC 12/10/2010 22:53
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-2+

Der Engpass liegt meist in der Verarbeitung der USB-Pakete und damit (a) auf Seiten der Legacy-Unterstützung der Hardware und (b) auch auf Seiten des Betriebsystems. Ein gutes BIOS emuliert das durchaus schon recht ordentlich, indem es die Tastenanschläge "übersetzt", aber es bleibt eine Übersetzung. Ansonsten gilt: Paketbasiert gegen interruptbasiert. Hardwarenäher ist und bleibt nun mal letzteres. Und es ist bei weitem nicht nur eine Frage der Geschwindigkeit. Bei PS/2 kannst Du theoretisch alle Tasten gleichzeitig drücken, es landet alles im Register, beim USB-Brett hast Du maximal 6 alphanumerische Keys und 4 Modifier. Ende. Die meisten USB-Tastaturen schaffen maximal 3 Keys.


Direkt am PS/2


Mit Adapter am USB

Im Übrigen geht es hier um die Reaktion unter ordentlicher Last. Im Idle sind solche Betrachtungen eh wertlos. Es geht ja überwiegend um Spiele.
Ich komme mit USB-Adapter ums Verrecken nicht schneller weg. Wobei der Wert eher marginal ist und ich auch nicht mehr der Schnellste bin :)

aarfy 12/10/2010 22:54
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-1+

habs grad nochmal schnell recherchiert: die Abtastrate liegt bei etwa 0,005 s, die menschliche Reaktionszeit liegt bei etwa 0.1 ms.. zzgl. der Zeit die man benötigt die Hand zu bewegen .. wird wohl in Richtung 0.5s gehen (bei nem Reflex vielleicht 0.3). das stört schon das in der Zeit die ich brauche um eine Bewegung zu realisieren "nur" etwa 20 mal abgetastet wird.. das muss man unbedingt auf 100 mal erhöhen.. naja wer sein Geld nicht sinnvoller investieren kann.

FormatC 12/10/2010 23:01
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-3+

Noch einmal: Du hast das Problem nicht realisiert. Es liegt nicht in der Abtastrate, sondern der Technik.

USB ist nur der Transporteur. Da ist das Tempo uninteressant, wenn am Ende der Leitung die Verbindung hakt. Also noch mal von vorn: PS/2 Informationen gehen direkt ins Register, denn PS2 ist interrupt-basiert. USB geht mit seinen Paketen, wenn das BIOS einen guten Legacy-Support bietet, den Umweg über eine Art Interpreter im BIOS um danach dort anzugelangen, wo der PS/2-Input schon lange liegt. Selbst dieser noch relativ direkte Weg und die Übersetzung kosten Zeit und vor allem: es beschränkt die Zahl gleichzeitig beschriebener Register für die Keys. Bietet das BIOS keinen Legacy-Support, dann wirds noch öder und träger. Nicht die Abtastrate entscheidet, sondern die Anbindung. Für alles, was direkte I/O-Vorgänge braucht, ist USB Kacke in Tuben. Festplatten lasse ich mir noch eingehen, aber Eingabegeräte? Dass PS/2 langsam verschwindet liegt an der Hotplugunfähigkeit und den Kosten, nicht an der Leistungsfähigkeit.

Die PS/2 Abtastraten zu erhöhen macht durchaus Sinn, aber das wirkt auch nur beim Arbeiten mit extrem vielen Tastenkombinationen..

Zitat :naja wer sein Geld nicht sinnvoller investieren kann.
Der sinn der Investition liegt in der Mechnik, nicht dem PS/2-Stecker. Ich selbst schreibe mit der X-Armor nahezu 30% schneller als mit meiner überteuerten G19. Die ist zum professionellen Schreiben fast nicht zu gebrauchen.

Headyman 12/10/2010 23:59
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-0+

Man muss erst einmal mit einer hochwertigen Tastatur geschrieben haben, sonst kann man das gar nicht nachvollziehen.
Persönlich mag ich vom Anschlag her lieber die "Klick"-Tastaturen, aber auf Arbeit mit vielen Arbeitskollegen ist das eher störend.

Ich verwende schon immer "gefühlsmäßig richtig" PS/2 Tastaturen, nur sterben die Anschlüsse langsam aus.

Mit Entsetzen habe ich vor einiger Zeit feststellen müssen, das die USB Tastaturen meist nur 3 Keys gleichzeitig erkennen.
Also ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, da gabs haufenweise Keyboard-Emulatoren fürn PC, da hat man definitiv keinen Spaß mit nur 3 gleichzeitig erkannten Tasten... .

USB war schon immer von vorn bis hinten vermurkst. Für "sekundäre" Peripherie (Drucker, Scanner, einfache Kartenleser) war das gerade ausreichend, aber alles andere läuft nur auf faule Kompromisse raus.

fffcmad 13/10/2010 00:02
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-1+

Zitat :

Dass PS2 besser ist als USB höre ich gerade das erste mal.
Weshalb schliesst ihr eure maus dann nicht per PS2 an? Hier ist Latenz doch deutlich wichtiger als beim Keyboard.




bei PS/2 hast du einen tastaturcontroller der Interupptbasiert seine Arbeit verrichtet. Du drueckst eine taste und das System kuemmert sich sofort um die Bearbeitung. Bei USB wird normalerweise in regelmaessigen Zeitabstaenden gepollt (8ms), aber auch bei entsprechender Emulation mit IRQ-Request wird , wie FormatC schon schrieb, sehr viel Zeit verschwendet.

Eine Maus per PS/2 anzuschliessen ist eigentlich besser, da der PS/2 Port eine Abtastrate bis 200 Ticks erlaubt.
Bei USB wird dies nur mit Treibermodifikationen erreicht. Aber PS/2 Maus und Tastaturanschluss sind zwei vollkommen verschiedene Dinge, sie haben nur den Stecker gemeinsam.

@aarfy: Bei UT merke ich den Unterschied zwischen einer USB und PS/2 Tastatur sofort. Der Avatar setzt sich bei einer PS/2 Tastatur sofort in Bewegung, ueber USB dauerts einen Moment. Die IBM-tastatur gab mir damals den Entscheidenden Vorteil bei UT99. Ohne die PS/2 Tastatur haette ich den Impact Hammer und die Supershock-Rifle dank schnellen Bewegungen nie so nutzen koennen wie ich es getan habe. Spielentscheidend...

0x90 13/10/2010 00:15
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-0+

Was für eine Taste liegt bei der vorgestellten Tastatur zwischen Enter und Backspace?

derGhostrider 13/10/2010 04:23
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Zitat :Vergoldete Anschlüsse für niedrige Latenzen

*brüll vor lachen*

So ein unglaublicher Schwachsinn. Das könnte, wenn überhaupt, einen Übergangswiderstand verringern, hat aber nichts mit der Geschwindigkeit einer Übertragung oder gar einer Latenz (Wartezeit) zu tun.
Anstelle dessen werden lustige Reflexionen (irrelevant, aber man darf es mal erwähnen) auftreten, da dummerweise die Gegenseite im Allgemeinen nicht vergoldet ist.

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Geschwindigkeit:
Wer wie schnell auf einer Tastatur tippt hat m.E. garantiert nichts mit der Anschlußwahl zu tun. Selbst wenn ich mit mehren hundert Anschlägen pro Minuten Tippe, bei mir liegt das selbst übermüdet und mitten in der Nacht bei über 450 Anschlägen/Minute (Terroristen könnten neidisch werden), habe ich es noch nie geschafft so schnell zu schreiben, daß eine USB-Tastatur dafür "zu langsam" wäre.
Auch wenn man wilde Tastaturkürzel (MathType ist dafür geradezu hervorragend geeignet) ständig direkt hintereinander raushaut, gibt es diesbezüglich keinerlei Probleme.
Tastaturkürzel mit mehr als dreich GLEICHZEITIG gedrückten Tasten sind mir aber auch nirgendwo begegnet. Weder an einer AS400, noch am Commodore C64 oder auch am PC. Zwei bis drei Tasten oder eben auch Zwei Tasten + eine Abfolge von Tasten - das ist alles gebräuchlich. Für mehr als 4 hätte ich gerne Beispiele.
Ich erinnere mich, daß zwei Leute an einer Tastatur bereits zu AT-Zeiten (StreetFighter II) ungefähr unmöglich war. Man machte es, aber funktionierte nicht wirklich.

BTW: Schon AT-Tastaturen neigten dazu den System-Lautsprecher beim gleichzeitigen Drücken von mehr als 3 Tasten zum Piepen zu bringen.

Was ist besser IRQs oder Pakete? Nunja, IRQs konkurrieren und werden in Warteschlangen einsortiert. Wer sagt denn, daß der IRQ(-Stack) tatsächlich gerade frei ist? IRQ-Sharing ist doch seit Ewigkeiten der Normalfall. Bei gleichzeitiger Soundausgabe wird das wohl nicht unbedingt besser.
Und was von den IRQs tatsächlich übrig bleibt, das halte ich überwiegend mal für ein Gerücht, oder zumindest extrem Plattformabhängig, da seit dem ersten Intel ICH Chipsatz die ganze ISA-Klamotte und IO-Bestandteile bis zum A... der Welt ans Ende Der Chipsatzkette verschoben wurden.
Kurz um: USB und Super-IO docken eigentlich an der gleichen Stelle an, ab da werden alle Daten eh nur noch Paketweise weitergereicht.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Intel [...] eschichte)

Und da ein IRQ-Request einfach nur einer von vielen ist, jedoch kein Interrupt (wäre ja auch merkwürdig) - siehe dazu auch: http://www.heise.de/ct/Redaktion/ciw/irq.html#IRQ - weiß ich nun nicht wirklich, ob man da zuviel Wirbel drum machen sollte.

Wer also 1000 Zeichen pro Minute (oder so etwas) tippt und deswegen einen übertakteten Bus zu brauchen meint: Bitte sehr. Merkwürdig nur, daß professionelle Schreibkräfte solch ein Verlangen nicht haben.

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Aufbau der Tastatur...

Es gab schon immer Leute, die auf Tastaturen mit einzelnen Schaltern gestanden haben. Technisch hochwertig konstruiert und kompliziert, theoretisch auswechselbare einzelne Schalter, sehr schwer und auch meistens sehr stabil/solide, dafür aber auch häufig sehr hohe Tasten, ein unmöglicher Anschlag und tierisch laut. Man liebt es oder man hasst es. Einem "Klick" konnte ich noch nie etwas abgewinnen und kaputt gegangen sind bei mir seit mitte der 80er Jahre exakt 0 (in Worten: NULL) Tastaturen wegen technischen oder mechanischen Mängeln.
Weder am C64 noch eine meiner PC-Tastaturen seit 1991.
Selbst im Unternehmen bei 250 Arbeitsplätzen kann ich mich höchstens auf Austauschfälle berufen, die wegen akutem Kaffee-Einbruch und "versifft" veranlasst wurden. Einzelne ausgefallene Tasten gab es jedoch auch dort nicht.
Merkwürdig also, daß einzeln austauschbare Tasten so gelobt würden, als wenn es üblich wäre, daß Tasten ständig ausfallen würden. BTW: Hat schonmal jemand irgendwo gesehen, daß man die Taster für eine solche Tastatur gezielt nachkaufen kann? Bei alten IBMs kannte ich von einigen Bastelwilligen nur das Vorgehen, daß man sich halt zwei Tastaturen holte.

Schneller tippen: Man schreibt wohl auf der Tastaur am besten, die man gewöhnt ist.
Einige Jahre hatte ich sogar eine ergonomisch geformte Tastatur - also in der Mitte geteilt. Grund für die Anschaffung war der Umstieg von AT auf PS/2. Es hat eine Zeit lang gedauert, dann hatte ich mich daran gewöhnt und auf der Tastatur tatsächlich schneller getippt als auf der vorhergehenden Tastatur! Die Tastatur habe ich durch ein dümmliches Missgeschick teilweise zerstört (eingeschmolzen - kein Produktionsmangel) und durch eine ganz normale Tastatur ersetzt. Ergebnis: Die Schreibgeschwindigkeit hat sich wiederum erhöht. ;)
Tja, das kann ich bis heute nicht erklären, aber es war halt so.
Vor und nach dieser Ergonomischen Tastatur hatte ich sowohl eine der besagten "guten alten IBM"-Tastaturen mit Metall-Bodenplatte und KLICK, als auch ein, zwei andere Tastaturen mit unterschiedlich hohen Tasten und unterschiedlichem Anschlagverhalten, die jedoch alle einfach nur auf Dauer leicht ermüdend waren. Zu hohe Tasten neigen auch zum Verkanten, wenn man wirklich sehr schnell tippt und mal eine Taste etwas unsauber erwischt.

Richtig anstrengend finde ich nur Notebook-Tastaturen. OK, sehr gute Notebook-Tastaturen sind soeben noch akzeptabel für den transportablen gebrauch (also Tastaturen, wie damals bei IBM üblich mit Standard-Layout und guten ansprechverhalten, keinen klemmenden Tasten, hinreichend großen Tasten, etc) aber das dauerhafte Schreiben auf solchen extrem kurzhubigen Tastaturen ist einfach nur ermüdend.
Schwammige Tastaturen taugen allerdings auch nichts. Doppelte Anschläge oder ungewollte Anschläge bremsen natürlich auch.
Der goldene Mittelweg ist, für meinen Schreibstil zumindest, da das A-und-O. Wolhldefinierter Druckpunkt, ordentliche Lage der Tasten und angenehmer Hub. Die Tasten dürfen nicht haken, klemmen, oder schwerfällig sein, aber sie müssen bei ordentlicher Betätigung den Anschlag sicher registrieren. Zudem, ist natürlich alles nur meine ganz persönliche präferenz, sind leicht abgerundete Tasten in der ersten Reine (Space, ALT, STRG, etc) angenehm, da harte hochstehende Kanten Druckstellen verursachen.
Soetwas finde ich bei meinen betagteren Logitech-Tastaturen, die teilweise auch über 10 Jahre auf dem Buckel haben, auf anhieb. Heute noch wie am ersten Tag.

Und zu den Lag-Panikern mag ich sogar sagen: Die sind nicht nur über böses USB angeschlossen, ne, haben sogar eine Funk-Verbindung!

[- LAG -]

... aber was soll man sagen: Als damals die MX1000 das erste mal raus kam, da haben auch viele behauptet, daß die Lags mit dieser ach-so-trägen Maus so unerträglich wären, daß man damit in Counterstrike (nicht source, das ganz alte!) überhaupt keine Chance hätte. Merkwürdig, daß ich damals, als ich das noch spielte, überdurchschnittlich gut war - trotz dieser unglaublich langsamen Maus, die am langsamen USB-Port angeschlossen war. ;)

Kann also alles gar nicht so schlimm sein.

---

Wer mir ein Beispiel sagen kann, was bei meiner bösen USB-Tastatur nicht geht, bei seiner aber schon, der möge es mir verraten. Also bitte mit Anwendungsfall. "Nägel in die Wand schlagen", was mit einer IBM mit Metallboden sicherlich geht, gestehe ich demjenigen auf Anhieb zu, ist für mich jedoch bei einer Tastatur nicht ganz relevant.

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Passmark KeyboardTest

Abgesehen davon, daß das Tool PassMark KeyboardTest inkompatibel zu Server 2008 R2 ist, wüsste ich zu gerne, was das Programm testet. Mein erster Tipp wäre Anschlagverzögerung oder noch wahrscheinlicher irgedetwas, was stark mit "typmatic rate setting" (Wiederholrate der Tastatur) zu tun hat.
Kann einem das wirklich sagen, wie lang der Lag bei einem einzelnen Tastendruck wäre? Ich denke nicht. Wie bei STRG+C, wo die STRG-Taste gedrück wird bis man die C-Taste drückt, wird wohl die Verzögerung von der letzten Wiederholung bis zum neuen gewerteten Anschlag gemessen. Was sollte die Software denn auch sonst messen? Sie hat ja keine Informationen darüber, wann die Taste tatsächlich gedrückt wurde.

Voreilige Schlüsse würde ich aber auch deswegen nicht ziehen. Eventuell wäre da mit getunten Tastaturtreibern, die eine erhöhte Wiederholrate für USB-Tastaturen erlauben, mehr rauszuholen als über den Wechsel des Steckers.
Eventuell ist der ERSTE-Anschlag, also ohne Wiederholung, sogar gleich schnell registriert. Wer weiß, wer weiß. Ohne glaubwürdige Messung kann ich dazu gar nichts sagen. Zudem würde ich befürchten, daß es zu viel auf Treiber und Plattformen angeht. Welches Bauteil hat die höhere Priorität um seine Daten abzusenden: USB oder Super-IO? Welcher Treiber fragt die entsprechende Schnittstelle häufiger ab? Welcher Treiber erlaubt die höheren Wiederholraten? Wird der USB-Controller als PCI-Gerät gewertet und löst somit auch nur einen IRQ aus? Und wenn ja: Höhere oder niedrigere Priorität?
Fragen über Fragen, die im täglichen Gebrauch vollkommen egal sind.

Wer schneller tippt, als es ein ("normaler", nicht bereits voll ausgelasteter und auch sonst "üblich eingerichteter") PC anzeigen kann, der bekommt von mir besondere Anerkennung, möge das jedoch erstmal beweisen. ;)

Bis dahin: Gute N8!

FormatC 13/10/2010 06:27
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-4+

Du hättest Dir 90% des langen Textes sparen können, wenn Du Dir vor Augen geführt hättest, wie der USB-Legacy-Support funktioniert. Ohne diesen kommt man mit sehr vielen USB-Tastaturen nicht mal ins BIOS (z.B. meine G19). Dort landet alles wieder auf den Interrupts, nachdem es mehrmals rumgereicht und uminterpretiert wurde. Verzichtet man auf Legacy, bleibt die Problematik, das Treiberemulation langsamer ist als direkter Hardwarezugriff. Sorry, aber hier muss ich wirklich widersprechen. Wenn das System unter Volllast betrieben wird (wie z.B. in einigen Spielen), dann laggt ein treiberbasiertes Gerät wesentlich eher, weil viel zu viele Schichten zwischen Treiber und Hardware liegen. Bis sich da was durchgewurstelt hat... Als Programmierer kann man das übrigens einfach ausprobieren: man erzeuge eine grandiose Endlosschleife und versuche dann, mit CTRL + Alt + Entf mal den Taskmanager zu starten. PS/2 klappt immer, USB braucht und braucht und braucht... Deswegen nutzen Profis bis heute ganz gern PS/2-Geräte zum Programmieren. In Spielen hast Du immer Last, ist der Bus mit Daten zugeschissen, klappert die CPU mit den Zähnen - den Idealfall muss man nicht messen und betrachten.


Und dann wäre immer noch das 3-Tasten-Problem. Du wirst, wenn Du z.B. in NFS:Shift mit Tastatur fährst (1 Taste A für Links. 1 Taste W für Gas, 1 Taste für Nitro/Handbremse ) nicht genügend Tasten zur Verfügung haben, um schnell mal was ein-/auszublenden.

Zitat :Vergoldete Anschlüsse für niedrige Latenzen
Sicher ist das typischer Marketing-Sprech, aber es geht dabei NUR um mögliche Übergangswiderstände, aber eben auch um die Folgen daraus. Es ist in der Technik durchaus üblich Kontakte zu vergolden, sogar einseitig. Gold oxidiert nicht, auch ein dann entstehender "halbedler" Kontakt aus Vergoldet/nichtvergoldet ist immer noch um Längen besser, als zwei unbekannte unedle Legierungen miteinander, die dann durchaus reagieren können. Ungleiche und höhere Übergangswiderstände führen zu gemeinen Fehlanpassungen. Diese wiederum sind Gift für jeden höherfrequenten Datenverkehr. Schlechtere Latenzen sind dann nur die Folge - wer schon mal richtig verkeimtes Equipment gehabt hat, wird sich auch schon mal über "verschlafene" Tastaturen gewundert haben. Dies Trifft übrigens in geringerem Maße auf den USB-Stecker zu, PS/2-Stecker sind da wirklich relativ anfällig.

dabiggy 13/10/2010 07:41
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-0+

Mit der Tastatur würde einleuchten (nachdem ich Formats und Ghostrider's Posts gelesen habe), mit meiner Logitech komme ich nicht auf mehr als 3 Tasten, da ich 2 Gamepads habe.. Jedoch empfand ich ~2002 mit meiner Mx Irgendwas, dass sie unter PS2 langsamer war, also unter USB.. An was kann das denn liegen?

Ich hatte es auch nur bei CS damals gemerkt, dass wenn ich mich schnell umgedreht habe, irgendwie die Signale bei USB instant waren, bei PS2 laggy...

Seitdem schließe ich jede Maus direkt per USB an, ist eben Hot Plug und da ich die meiste Zeit auf nem Notebook daddel...

f1delity 13/10/2010 07:48
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-0+

Das Keyboard kommt mir vor wie eine beleuchtete G7 von Steelseries, ich mag das Klacken und auch die Höhe finde ich gut, beim Zuschnelltippen verkantet es sich allerdings manchmal, aber das kommt zum Glück nicht so oft vor.

@Ghostrider
Im Vergleich zu meinen damaligen USB Logitech-Dingern ist die Steelseries G7 klar definiert, Druckpunkt und Höhe, zumal die nicht bei jedem Druck auf die Tasten klingt als würde sie gleich auseinanderfallen. Und ich kann halt alle Tasten gleichzeitig drücken und es kommt auch an, kommt zugegeben nicht oft vor, aber sowas fand ich in Shootern und Racing-Games immer extrem lästig, wenn eine Eingabe nicht akzeptiert bzw. blockiert wird.

FormatC 13/10/2010 08:03
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-0+

Zitat :dass sie unter PS2 langsamer war, also unter USB.. An was kann das denn liegen?
Chipsatz. Ich erinnere mich noch gut an die Via vs. Nividia vs. SiS Diskussionen aus dieser Zeit.

Ansonsten:
Ich finde es schön, wenn auch bei einem Kurztest so schon kontrovers diskutiert wird. Schließlich mache ich mit solchen Tests ja keine Marketing-Veranstaltung, sondern versuche, mehr interessante Technik bei gleichem Zeitbudget möglichst lesenswert und informativ rüberzubringen. Wir werden anhand der Reaktionen und Leserzahlen überlegen, in Zukunft mehr solcher Kurztests einzuplanen, solange die Resonanz positiv bleibt. Dass das Zeug nicht 0815 ist, dafür garantiere ich - schließlich picke ich mir das Zeug ja auch ohne Druck von außen selbst raus :)

fffcmad 13/10/2010 08:13
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-0+

Man muss die Abtastrate bei PS/2 Maeusen im OS erst noch hoch drehen. (Systemsteuerung >> System >> Hardwaremanager).

Noch ein Problem duerfte sein, das die PS/2 Anschluesse durch eine andere Hardware emuliert werden. Das kann auch zu Verzoegerungen fuehren.

So weit ich weiss gibt es den Keyboardcontroller in der Form wie frueher nicht mehr, sondern wird durch den Chipset emuliert. Auch dadurch kann es zu Einschnitten kommen.

Iceheart 13/10/2010 08:24
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-0+

Endlich Mal wieder eine Tastatur, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Cherry's waren schon immer gut und immer im oberen Preissegment anzutreffen. Was micht persönlich sehr stört, dass die ergonomischen Tasturen nicht mit solcher Technik ausgestattet werden. Statt dessen bekommt man für ein "Schweinegeld" einen miesen Anschlag. Ich hämmere immer noch auf meinem alten Natural Keboard 1.0A rum. Ist irgendwie nicht kaputt zu kriegen :-)

FormatC 13/10/2010 08:28
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-0+

Im Büro bei mir stehen auch fast 10 Jahre Patina und Mechanik - das Keyboard ist eine wahre Fundgrube für Steinzeitbiologen :)

chang_lynn 13/10/2010 10:19
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-0+

Danke Format für den tollen Kurztest. Bitte weiterhin solche kurzen Tests einstreuen. Die sind schnell mal gelesen und informativ.

bluray 13/10/2010 10:51
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--1+

Zitat :Ohne diesen kommt man mit sehr vielen USB-Tastaturen nicht mal ins BIOS (z.B. meine G19).


ARRRGGH!! Was ist DAS denn für'n Mist, den Logitech da verbockt? Die G19 ist eigentlich DIE Uber-Tatatur und dann das? Die Illumi-Tasta kommt prima ins BIOS, die besser ausgestattete G19 NICHT?!?
Gerade bei einer Tastatur, die gut 200 SFr. kostet, hätte ich das nicht erwartet. Da hat Logitech (bzw. der Konstrukteur) aber sauber in die Kacke gegriffen!

So schön die G19 auch ist und ich jedesmal das Sabbern anfange, wenn ich sie sehe... unter diesen Umständen ist die G19 wirklich nur eine reine Gamer-Zweit-Tastatur. *seufz*

Vielleicht sollten sie mal die G19 überarbeiten, denn die alte G15 (Blaue Keys, weisser LCD) hatte dieses Problem komischerweise nicht, die ging auch ins BIOS und funktioniert in diesem!

FormatC 13/10/2010 11:18
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-0+

Der Witz ist:
Ich hatte mit der G19 bisher genügend Stress, eine Über-Tastatur definiert sich aus meiner Sicht anders. Es ist mittlerweile sogar schon die zweite, die erste wurde mir komplett umgetauscht. Nach über 4 Wochen Wartezeit. Mit der ersten kam man trotz Legacy-Aktivierung zwar ins BIOS, dann war Ende. Die zweite mit anderer Firmware kann das dann endlich, versagt aber beim F8-Windows-Screen. Wobei dies auch die Razer Tarantula nicht konnte, die ich vorher hatte. Ich muss jedes Mal eine 5€-Klapper rauskramen und abhelfen. Zum professionellen Schreiben ist die G19 absolut ungeeignet. Die ermüdet einen Vielschreiber relativ schnell. Wenn ich das vorher gewusst hätte, ich hätte sie mir nicht gekauft. Aber mir gings wie Dir: ich hab vorm Regal gesabbert. :D

Die CPU-App bei der G19 kommt übrigens mit 6 Kernen nicht klar, Update ungewiss.

poison nuke 13/10/2010 12:01
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es wurde die Frage gestellt, wo man mehr als 3 Tasten gleichzeitig drücken muss für eine Tastenkombination:


Cisco

um einen Befehl abzubrechen, muss man die sog. "Esc Sequence" drücken, die lautet halt "Strg + Shift + 6 + C"
Mit einer USB Tastatur ohne Legacy macht sich das echt blöd, daher bin ich echt froh, dass ich noch einen PS/2 Anschluss habe und den nutzen kann.

Bin auch ein Fan dieser alten Klick Tastaturen. Und ich brauche eh was solides. Nachdem ich schon geschätzt einige Tausender in meinem leben für Tastaturen ausgegeben habe, könnte das wohl mal eine für längere Zeit werden, die auch mal die ein oder andere Welle der Aggression überlebt.

Auch wenn dies selten der Grund ist, dass ich eine neue Tastatur kaufe.

derGhostrider 13/10/2010 15:48
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@poison nuke:

Oh, das ist ein interessantes Beispiel, was mir auch noch nicht bekannt war.
Dennoch: Klappt bei meiner USB-Tastaur sogar in einer VM (nur da läuft PassMark KeyboardTest auf meinem System.)

Man reiche mir das nächste Beispiel, was mit meiner USB-Tastatur nicht gehen mag.

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@FormatC:
Wenn diverse Chipsätze, Du hast ja selbst ein paar Beispiele genannt, die Umsetzung derartig miserabel hinbekommen, daß schließlich doch PS/2 langsamer ist, dann kann man doch nicht verallgemeinern, daß es prinzipiell doch besser wäre.

Vielleicht eher: "Es war mal besser" oder "Es hatte seine Vorteile"?


Zitat :Diese wiederum sind Gift für jeden höherfrequenten Datenverkehr. Schlechtere Latenzen sind dann nur die Folge

Hm... hat jemand Daten zu den tatsächlich vorkommenden Frequenzen? Da die Kabel doch recht billig sind, gehe ich stark von niedrigen Frequenzen aus. Das mit den Übergangswiderständen war eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen, da es eben in diesem Frequenzbereich KEINE Rolle spielt. Ja, es ist schlichtweg egal und es tritt kein Lag auf. Das sind keine modernen seriellen Hochfrequenzbusse. Es war nicht einmal nötig differentielle Signale zu benutzen. Ich gehe daher stark von einer Signalrate im kHz-Bereich aus.

Interessant ist hierbei zu bemerken, daß es gar nicht SO einfach ist herauszufinden, welche Frequenzen tatsächlich üblich waren. Noch interessanter wird dann dieser Beitrag auf Wikipedia:
Zitat :Grundsätzlich kommt der Takt von der Tastatur, sowohl zum Senden von Daten an den PC als auch zum Empfang von Daten vom PC. Die Frequenz kann beträchtlich schwanken, da der Takt per Software im Mikrocontroller der Tastatur erzeugt wird.

Der Takt kommt von der Tastatur - nicht vom PC. Mit dem Takt kommt automatisch auch eine art minimaler Wert für Verzögerungen.
Da die Datenübertragung über eine sehr begrenzte Anzahl an Datenleitungen läuft (genau eine), hängt die Umsetzung der übertragenen gleichzeitig gedrückten Tasten wohl auch herzlich wenig vom Stecker ab, als viel eher von der in der Tastatur verbauten Technik.
Können viele unterschiedliche Tastendrücke registriert und in den Puffer gesteckt werden, damit sie im Anschluss übertragen werden?
Wirklich "gleichzeitig" können Tastendrücke schlichtweg nicht übertragen werden. Das ist technisch unmöglich. Der Rest ist wohl frage der Tastatur und dann noch der möglichen Befehle, die im Protokoll der Datenübertragung verankert sind.

FormatC 13/10/2010 16:23
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Es gab mal einen Streit parallel zur Einführung von USB 2.0, als man versuchte, die Chipsätze kostengünstig zu verschlimmbessern, das ist längst ausgestanden ;)

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