Iris-Erkennung für Handys ab 2008 marktreif
Bald ist Schluss mit der PIN-Eingabe bei Handys: OKI hat bei der Entwicklung seines Iris-Erkennungssystems für Mobile-Devices entscheidende Fortschritte gemacht.
Iris-Erkennungssysteme gibt es schon lange, theoretisch auch für Handys und Smartphones. Das Problem bislang: Es musste schon eine Infrarot-Cam sein, die die Iris abtastet. OKI hat nun ein System entwickelt, das mit der in fast jedem Handy und Smartphone integrierten, herkömmlichen Mini-Cam zusammenarbeitet. Bislang funktioniert "Iris Recognition Technology for Mobile Terminals" aber nur mit Windows-Mobile-, Windows-XP- und Symbian-Betriebssystemen.
Auch sollte die Kamera eine Auflösung von mindestens zwei Megapixel bieten. Ist dies der Fall, liegt die Fehlerrate in einem annehmbaren Bereich: Das System soll nur durchschnittlich jedem 200 000. "Einlogg"-Versuch versagen. Als Mustervergleich ist ein Bild der Iris mit einem Durchmesser von mindestens 100 Bildpunkten nötig. Ab 2008 sollen laut OKI die ersten Geräte mit der Iris-Software auf den Markt kommen.
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