Intels Ivy Brige Core i3 startet in Kürze

Der Core i5 und der i7 von Intels neuster Prozessor-Generation sind schon seit einer ganzen Weile auf dem Markt und werden bereits in Desktops, Notebooks und auch Ultrabooks verbaut. Der kleinste Chip der Baureihe, der i3, fehlt allerdings nach wie vor. Damit soll aber in Kürze Schluss sein. Intel wird die neuste Generation der i3-CPUs Gerüchten zufolge am 24. Juni nachreichen.

Insgesamt fünf Varianten stehen für den Verbau in Desktop-PCs, also vorrangig schlichte Büro-Rechner bereit. Der Dualcore-Prozessor, der Hyperthreading unterstützt, jedoch keinen Turbo-Boost besitzt, soll mit einem 3 MB großen Cache angeboten werden: Der Core i3-3220 arbeitet mit einer Taktgeschwindigkeit von 3,3 GHz, das TDP liegt bei 55 W, der Core i3-3220T mit  2,8 GHz besitzt ein TDP von 35 W, der Core i3-3240 ist 3,4 GHz schnell, während das TDP 55 W betragen soll und der Core i3-3240T ist schließlich mit 3 GHz getaktet, sein TDP liegt bei 35 W. Diesen vier CPUs ist gemein, dass auf ihrem Die ein Intel HD 2500 untergebracht ist, während die fünfte Variante, der mit einem Takt von 3,3 GHz und einem TDP von 55 W arbeitende Core i3-3225, die deutlich schnellere Intel-HD-4000-GPU nutzen wird. 

Für Notebooks wird mit zwei Prozessoren der Baureihe gerechnet. Zum einen soll ein mit 2,4 GHz getakteter Core i3-3110M erscheinen, dessen TDP bei 35 W liegt. Zum anderen kommt der für Ultrabooks und ähnlich portable Rechner gedachte Core i3-3217U auf den Markt, der einen Takt von 1,8 GHz leistet und ein TDP von 17 W besitzt. Beide Modelle nutzen eine Intel-HD-4000-GPU, allerdings mit unterschiedlichen Taktfrequenzen. Während der Grafikchip im ersten Fall standardmäßig mit 650 MHz arbeitet und dieser Takt auf bis zu 1000 MHz gesteigert werden kann, fährt die integrierte GPU des i3-3217U anfänglich nur mit 350 MHz auf, kann im Bedarfsfall aber bis zu 1050 MHz liefern.

Darüber hinaus wird der Hersteller mit dem Core i3-3120ME und dem Core i3-3217UE zwei i3-CPUs herausbringen, die für den Verbau in Industrie-Geräten gedacht sind. Die Taktfrequenz ist im ersten Fall bei 2,4 GHz festgemacht, das TDP bei 35 W. Die GPU, eine HD 4000 bewerkstelligt einen Takt von 650 bis 900 MHz. Äquivalent dazu ist der i3-3217UE 1,6 GHz schnell, wobei das TDP bei 17 W liegt. Die GPU arbeitet im niedrigsten Fall mit 350 MHz und kann sich auf bis zu 900 MHz steigern. Bei beiden Chips ist der Einsatz von ECC-Speicher vorgesehen.

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7 Kommentare
    Dein Kommentar
  • borizb
    Zitat:
    soll mit einem 3 MB großen Cache angeboten werden

    Nur zur Erinnerung, der Q6600 hatte vor 5 Jahren schon 8MB. Ich frag mich, ob man da am richtigen Ende spart o.O
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  • 1275841
    @übermir: Soll das eine ernst gemeinte Feststellung sein, oder soll es zu sinnlosen Diskussionen führen ?
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  • nocheingast
    Außerdem hatte der Q6600 hatte vor 5 Jahren schon 4 Kerne .. sowas aber auch :-)
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